„Teslatec statt Desertec“ – Energie & Freiheit

Die Zukunft der Energietechnik ohne Kernkraft, ein Beitrag zur Neuausrichtung der Energieversorgung von Mitteleuropa, basierend auf Konzepten des Erfinders der Drehstromtechnik: „Nikola Tesla“.
Im Zusammenhang mit dem vorhergehenden Beitrag „Öko-Attraktion El Hierro – ein globales Vorbild“ und insbesondere wegen der mit höherer Intensität und zunehmend kontrovers in der Öffentlichkeit diskutierten Zukunft unserer Energieversorgung ist der nachfolgende Vortrag von Prof. Meyl höchst interessant.
Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl entdeckte eine einheitliche Feldtheorie, aus der alle bekannten Wechselwirkungen ableitbar sind. Anstelle der üblicherweise benutzten Maxwellschen Gleichungen wählt er als Ansatz die Urform des von Faraday entdeckten Induktionsgesetzes zur Unipolarinduktion und zeigt, dass Wirbel des elektrischen Feldes in diesem physikalischen Gesetz enthalten sind bzw. sich daraus herleiten lassen. Diese Potentialwirbel breiten sich im Raum als Skalarwelle aus, eine longitudinale elektrische Welle, deren Existenz bereits vor 100 Jahren von Nikola Tesla nachgewiesen wurde und deren Eigenschaften an einem historischen Nachbau jeder selber studieren kann. Mit der „Entdeckung magnetischer Monopole“  u.a durch die Helmholtz-Gesellschaft (science 10/2009) hat der von Meyl gewählte Ansatz zudem eine internationale Anerkennung erfahren.
Die Feldtheorie nach Meyl kommt ohne Postulate aus und ermöglicht dennoch eine neue Interpretation mehrerer Grundphänomene der Elektrotechnik und der Atomphysik und führt zu plausiblen Deutungen von mehreren physikalischen Experimenten, die im Rahmen der bisherigen Theorie nicht erklärbar waren. Beispielsweise lassen sich die Quanteneigenschaften von Elementarteilchen bei der Wirbelinterpretation exakt berechnen. Auch sind viele Neutrinoexperimente erklärbar, wenn man Neutrinos nicht als Teilchen, sondern als Wirbelfelder auffasst. Danach wäre in Form von Neutrinopower sogar eine energietechnische Nutzung vorstellbar.
Da die vorgestellte Theorie auf einer Erweiterung der Maxwellschen Theorie beruht, schließt sie die klassische Theorie als Sonderfall mit ein, was bedeutet, dass alle klassischen physikalischen Gesetze weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Aus dem erweiterten Blickwinkel der Potentialwirbel objektiviert sich das physikalische Weltbild, so dass sich gleichberechtigt neben die Einstein´sche Relativitätstheorie die Objektivitätstheorie nach Meyl schiebt, die zusätzlich zu den Wechselwirkungen auch erklärt, was Temperatur ist, wozu bisherige Theorien nicht in der Lage sind. Die „Feldtheorie“ ist mehrfach peer reviewed  publiziert (begutachteter Beitrag) .

Prof. Meyl, der sich seit vielen Jahren mit der Erforschung neuer Energietechnologien in diese Diskussion einbringt, hat in dieser Veranstaltung im April 2011 im Technologiepark Villingen-Schwenningen effiziente und zukunftsweisende Lösungsansätze für die weitere Entwicklung der Energieversorgung in Mitteleuropa vorgestellt. Vor dem Hintergrund eigener Forschungsarbeiten über die Einführung einer einheitlichen Feldtheorie und der Patente des genialen Experimental-Physikers Nikola Tesla analysierte Prof. Meyl die Vor- und Nachteile des europäischen Energie-Konzeptes Desertec, welches die Zukunft unserer Energieversorgung sichern soll.
Das Desertec-Konzept beinhaltet als Kernpunkt die Nutzung der Sonnenenergie aus den weltumspannenden Wüstenregionen im Äquatorbereich.

Dabei sollen insbesondere solarthermische Kraftwerke als Alternative zur Photovoltaik zum Einsatz kommen. Solarthermische Kraftwerke haben abgesehen von einem höheren Wirkungsgrad einen wesentlichen Vorteil gegenüber der Photovoltaik, weil sich Wärme im Gegensatz zur Elektrizität verlustarm in größeren Mengen speichern lässt. So kann Strom Tag und Nacht bereitgestellt werden. Diese Kraftwerke sollen in einem Netzverband mit anderen Quellen erneuerbarer Energie dazu beitragen, Schwankungen, wie sie bei der Nutzung von Windenergie oder Photovoltaik auftreten, auszugleichen. Bei der Umsetzung eines derartig ehrgeizigen Projektes rückt das Problem der effizienten Energieübertragung über Tausende Kilometer in alle Regionen unserer Erde in den Vordergrund.
Damit unsere Netzstruktur zur Stromverteilung nicht von Grund auf geändert werden muss, was ungeheurliche Mehrkosten verursacht (was wir bereits wissen und aktuell hitzig diskutiert wird), ist eine Einspeisung in unser vorhandenes Stromnetz dort notwendig, wo ein AKW abgeschaltet wird. In seinem Vortrag hat uns Prof. Meyl an einem Beispiel die entstehenden Verluste vorgerechnet, wenn elektrischer Strom von den arabischen Emiraten bis nach Neckarwestheim oder Biblis über 5000 km geleitet werden soll.
Er kommt zu dem Schluss, dass die bislang übliche 3-Phasen-Drehstrom-Übertragung (ebenfalls von Nikola Tesla bereits vor über 100 Jahren erfunden) für diese Aufgabe nicht geeignet ist, da der Wirkungsgrad bei 5000 km Leitungslänge gerade mal 25 beträgt.
Von den Stromversorgungsunternehmen wird gegenwärtig die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) favorisiert. Werden die Verluste im Gleichrichter und im Wechselrichter mit berücksichtigt, dann ist bei dem Beispiel mit einem Wirkungsgrad von unter 80 zu rechnen.
Für die HGÜ- Technik benennt Prof. Meyl folgende Vorteile:
– die Entkopplung von Netzen;
– als Seekabel verlegbar;
– keine Phasenverschiebung durch Leitungskapazität;
– keine Stromverdrängung, keine Koronaentladungen.
Trotz optimierter Hochspannungs- Koaxialkabel wird als nachteilig vermerkt:
– Die entstehende Stromwärme = Kupferverluste (Umweltheizung);
– zusätzliche Verluste in Gleichrichter und Wechselrichter (durch die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt).
Schlussfolgernd erinnert Prof. Meyl, dass Nikola Tesla uns nicht „nur“ die erfolgreiche Nutzung der Drehstromtechnik und die Erfindung des Drehstrommotors, sondern weitere Erfindungen hinterlassen hat über eine noch effizientere und umweltfreundlichere Energieübertragung. Aus wesentlichen Merkmalen aus Patenschriften von Nikola Tesla und aktuellen Experimenten aus der Fortführung der Tesla-Forschung, wie Projekte der Eindrahtenergieübertragung und der drahtlosen Energieübertragung, entwickelt Prof. Meyl Lösungsansätze, die er im Konzept Teslatec zusammenfasst und als mögliche Alternative oder Ergänzung zum Konzept Desertec gegenüberstellt. Dabei setzt er mittelfristig auf die technische Nutzung der Eindrahttechnik und eher langfristig auf die drahtlose Übertragung von Energie nach Nikola Tesla.
Mit einer optimierten Energieübertragung, die von der Distanz weitgehend unabhängig ist, gehören im Konzept Teslatec aus der Sicht von Prof. Meyl auch die Energieträger auf den Prüfstand. Er verlangt die Verabschiedung von überholten und umweltfeindlichen Energieträgern, wie zum Beispiel:
– Kernkraft (verbraucht Neutrinopower = Lebensenergie);
– Biomasse (verseucht die Böden, verteuert die Lebensmittel, verbrennt lebende Zellen);
– subventionierter Energie (Photovoltaik u.a.m.);
– Verbrennung fossiler oder „nachwachsender“ Energieträger ..
In dem Zusammenhang weist Prof. Meyl darauf hin, dass es überhaupt keine regenerative Energie geben kann, weil Energie nur gewandelt oder verbraucht, niemals aber regeneriert werden kann.
Unter die fossilen Energieträger ist die Kohle zu subsummieren, Erdöl und Erdgas hingegen stammen nach Meyl aus dem Innern der Erde, wo sie sich aus Neutrinopower bilden sollen. Demnach wäre die Vorstellung, die Ressourcen Öl und Gas seien endlich, unhaltbar, was uns die Ölkatastrophe vom Golf von Mexiko bereits vor Augen geführt hat und auch die leergepumpten Lagerstätten bezeugen können, die nach einiger Zeit wieder (z.T. mit geänderter Qualität) volllaufen. Auch den mit einer Verknappung begründeten Preissteigerungen ist damit der Boden entzogen.
Eine Zukunft mit Teslatec geht von einer dezentralen Energiegewinnung aus in Verbindung mit der hocheffizienten Nutzung von Fernübertragung elektrischer Energie nach der Tesla-Eindrahttechnik. So braucht das Öl oder Gas nicht mehr durch Rohre gepumpt oder mit Tankern und Tanklastern transportiert zu werden.
Die Energie soll dort verstromt werden, wo sie die Erde uns bereitstellt.
Als Beispiele wurden genannt:
– Erdwärme aus lsland (in Planung);
– Windkraft aus der Nordsee (z.T. bereits am Netz);
– Solarenergie aus Afrika (für die Versorgung der EU ist nur eine Fläche von 110 km x 11 0 km erforderlich);
– Ölschlamm (Kanada hat ca. 27 Mrd. t Öl im Sand):
– Methangas aus Sibirien (bevor durch eine Erderwärmung der Permafrost das Gas freisetzt).
Aus der Gegenüberstellung wird für uns als Verbraucher verständlich, dass die Effizienz der Energiebereitstellung im Einklang mit der Umwelt entscheidend vom Konzept der Enegieübertragung geprägt wird. Als Basis dient dazu auch das Modell der drahtlosen Energieübertragung.
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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