Gemeinsame Ökonomie – „Wohlstand durch Teilen“

Von Daniela Riess aus „reverb magazin“
… Vorhang auf für das Lebensmodell von drei Frauen, die über die Grenzen von Städten hinweg ihre Ökonomie gemeinsam organisieren. Mit Nadja (Name von der Redaktion geändert), einer der drei Frauen aus dem Finanzkooperativ, hat sich Reverb-Autorin Daniela Rieß getroffen.

Wachstum ohne Kapitalismus

Es ist keine Überraschung mehr: Das Thema „Finanzen“ ist in aller Munde. Ein ganzer Kontinent, um nicht zu sagen, die gesamte Weltwirtschaft, knabbert gerade an der Frage, wie Ökonomie organisiert werden kann oder ob das Ende des Wachstums bereits erreicht ist, welchen Wert welches Geld mit welchen Schulden in welcher Volkswirtschaft hat und wie das weiter gehen kann oder auch nicht. Leider rücken dabei soziale Aspekte oftmals in den Hintergrund. Oder auch arbeitspolitische und die Frage nach dem (gemeinsamen) Leben. Dies zu thematisieren, hat sich zum Beispiel die Occupy-Bewegung zur Aufgabe gemacht. Für eine Balance in der Geldwirtschaft. Für einen Fokus auf die Menschen und das Menschliche. Schauen wir uns eine Alternative zum herkömmlichen Finanzsystem einmal genauer an.

Die Sache mit dem Geld

Karola hat kein eigenes Konto. Dafür haben Karola, Nadja und Ines eins gemeinsam. Seit sechs Jahren. Dafür muss manchmal telefoniert, debattiert und diskutiert werden. Im Grunde geht alles jedoch ganz ruhig zu. Größere Unstimmigkeiten gibt es eigentlich keine. Auch, wenn eine mal weniger tun kann als die andere – es gleicht sich wieder aus. Dafür müssen die drei noch nicht einmal zusammen wohnen, nur Nadja und Ines teilen (mittlerweile wieder) einen Wohnraum.
Dass die Sache mit dem Geld auch anders laufen könnte, dass es möglich sein könnte Lebens- und Finanzmodelle zu finden, die es schaffen, das Leben selbst wieder in den Vordergrund zu rücken, das waren Themen mit denen sich dir drei Frauen schon vor mehr als sechs Jahren beschäftigten. Bereits zu dieser Zeit waren Globalisierungsthemen und die Frage nach einer solidarischen Weltwirtschaft wichtige Fragen, mit denen sich die drei Frauen einerseits wissenschaftlich auseinandersetzten, andererseits in Aktionsgruppen darüber diskutierten, Aktivitäten planten und vor allem auch in der eigenen WG besprachen. Aus diesen Visionen und durch das Kennenlernen anderer Modelle ist ein Finanzmodell entstanden, welches die drei noch heute durch das Leben trägt. Wie das funktioniert?

„Es ist, wie es Pärchen machen. Nur mit mehr Leuten. Doch, wenn es nicht mit Pärchen ist, sind die Leute oft verunsichert.“

Zunächst hat jede die eigenen Ersparnisse und das gesamte Kapital eingebracht. Oder auch die Bafög-Schulden, die nun über das Kollektiv getragen werden. Alle Gehälter und Einnahmen gehen auf ein gemeinsames Alltags-Giro-Konto. Auch Geldgeschenke. Ausgaben gehen ebenso von diesem Konto ab. Was darüber hinaus übrig ist, kommt auf ein Sparkonto. Davon werden größere Vorhaben, Urlaube oder längere Reisen bezahlt. Andererseits hat das Kooperativ Geld in Projekten angelegt, beispielsweise in einen Wagenplatz oder auch einem anderen Wohnprojekt. Diese Form des Anlegens, nennt sich Mietshäusersyndikate. Darüber ist dann die Altersvorsorge geregelt – eine Alternative zur gesellschaftlichen Altersvorsorge in der gängigen Finanzpolitik.
Wir bemerken an dieser Stelle genau: Hinter dieser privaten Organisation von Kapital und Ökonomie im Kleinen, steckt eine weitaus größere politische Dimension!
Zur Gemök sind die drei Frauen tatsächlich über die kritische Reflexion gekommen. Das Verhältnis und das Verständnis zu und von Arbeit zu hinterfragen und dem breit etablierten Modell bewusst einen anderen Lebensentwurf entgegen zu setzen, war ein Ansatzpunkt. Das bringt ebenso eine Überprüfung der (eigenen) Sichtweisen auf Arbeitsbiografien mit sich, aus dieser das gemeinsame Verständnis von Arbeit und deren Wertigkeit resultiert: „Alle Arbeit ist gleich viel wert, wird aber gesellschaftlich ungleich entlohnt.“ Diesen Erscheinungen möchte das Kollektiv entgegen wirken und ungleiche Ausgangsbedingungen, biografische Hintergründe und ungerechte Entlohnungen usw. ausgleichen.

Sich sicherer fühlen können

„Oftmals unterliegen Menschen der gesellschaftlichen Suggestion von Sicherheit. Wir denken auch darüber nach, was es ist, was Menschen als Sicherheit empfinden. Und dass die suggerierte Sicherheit oft gar keine Sicherheit ist. Vor allem nicht das Geld. Sondern stellen fest, dass es eher ein sozialer Zusammenhang ist, der Menschen Sicherheit bietet“, so Nadja. In der Gemök wird es demnach möglich, Lösungen für existentielle Probleme und Fragen gemeinsam in der Gruppe zu lösen. Damit versteht sich eine Gemök eher als Sozialgemeinschaft, statt reines Finanzkooperativ zu sein.
Wie spannend, dass auf einmal, wenn es eine finanzielle Absicherung über ein Kollektiv gibt, welches das Soziale und Persönliche mitdenkt und mitträgt, die Sache mit dem Geld in den Hintergrund rückt!
Nadja und die anderen wissen manchmal gar nicht, wie viel Geld auf dem Konto ist: „Was rein oder raus geht, das schaut niemand nach.“ Schon gar nicht mit Beklemmungen. Früher haben die drei öfters geschaut, ob es passt oder nicht. Mittlerweile läuft es einfach mit und die Gemeinschaft und das Leben stehen im Vordergrund. Summen sind nicht im Kopf, sondern auf dem Konto.

Alltag, ganz normal und ganz anders

Trotz Entfernung und Verstreuung, zum Teil auf drei Städte, treffen sich die Frauen regelmäßig: Alle sechs Wochen an einem Wochenende gibt es Zeit für das Besprechen. Diese Treffen dienen, so würden wir vielleicht meinen, allerdings nicht der bloßen Ausrechnerei, oder dazu, Regelungen zu Finanzen und anderer Büroakrobatik zu treffen bzw. einander zu fragen fragen, was hat die eine gekauft und die andere nicht, sondern vor allem der Reflexion, dem Austausch und dazu, die Gemeinschaft zu stärken sowie das soziale Miteinander zu pflegen.

„Wir denken viel über unser Konsumverhalten nach und wie Bedürfnisse entstehen. Brauche ich eine Sache gerade oder steckt ein anderes Bedürfnis dahinter? Etwas, das nichts mit Konsum oder der Sache zu tun hat, das eigentlich gestillt werden sollte? Oder auch die Frage: Wie entstehen Wünsche und Bedürfnisse überhaupt?“

Aber auch andere Themen wie Gesundheit, Medien, Reisen und Klamotten sind während dieser Treffen Thema „oder welche Muster wir selbst beim Konsumieren haben“, wie Nadja es schildert. „Diskutiert wird jedoch auch viel über zwischenmenschliche Beziehungen, das Soziale und darüber, wie wir mit wem wie verwoben sind.“
Früher war das eher mal am Küchentisch möglich, als die drei noch gemeinsam lebten und sich öfters treffen konnten. „Über die Distanz wird es manchmal schwieriger. Wie bei Paarbeziehungen.“ Allerdings hilft die Organisation der regelmäßigen Treffen und der kontinuierliche Austausch sehr.
Die Gemök bietet zudem die Möglichkeit, sich mit sonst selbstverständlichen Dingen im Alltag (kritisch) auseinander zu setzen. „Wie ist es mit Flugreisen? Wollen wir ein Auto anschaffen?“ Dabei spielen nachhaltigkeitspolitische Haltungen immer eine Rolle. Neulich haben die drei vor allem die Themen Altersvorsorge, Erbschafften, Geschenke und Ausstiegskonditionen besprochen. In einem gemeinsamen Testament wurden Regelungen festgehalten und wie auch der Verbleib des Vermögens in der Gemök. Sonst wird alles besprochen, was gerade so ansteht. Wie der Stand in Berufs- und Lebensplanung ist. Persönliches.
Seit einem Jahr werden die drei Frauen sogar von einer Forscherin begleitet. Diese schreibt eine Dissertation über Finanzkooperative, ist selbst Mitglied einer Gemök und auch bei den Diskussionen und Treffen immer dabei. Manchmal entstehen dadurch witzige Effekte. „Wir diskutierten drei Stunden lang darüber, wie wir mit Geschenken und so umgehen können. Zwei von uns haben einen biografischen Hintergrund, der Geschenke durch Eltern möglich macht. Dadurch entstehen auch Wünsche anders oder überhaupt Wünsche. Bei Karola ist das aber nicht so. Wie wollen wir damit umgehen? Darüber diskutierten wir drei Stunden und die Forscherin hat nichts dazu gesagt.“ Bis dann die Gruppe selbst eine Regelung zur „Geschenkepolitik“ fand, obwohl diese genau die selbe Debatte in ihrer Gemök auch schon geführt hat.

„Was kaufen wir? Muss ich das Bedürfnis haben?“

Konsumverhalten wird zwar einerseits reflektiert, was jedoch nicht dazu führt, dass die drei sich kontrollieren wollen: „Wenn sich jemand eine neue Jacke kauft oder meint, ein Bedürfnis befriedigen zu wollen, dann ist das in Ordnung. Dann kann sie das einfach tun. Ohne sich zu rechtfertigen. Wir kaufen uns jede, was wir glauben zu brauchen.“
Auch hier entscheidet jede nach den eigenen Bedürfnissen, wie wir es bereits im Artikel über die Kommune Niederkaufungen kennen gelernt haben. Einzelne Konsumbedürfnisse werden also nicht diskutiert, obwohl sie total unterschiedlich sind. Nadja mag Klamotten „eher trendy“ und Karola kauft lieber in einem Second-Hand-Laden ein und das auch noch viel seltener. Wenn die Gruppe über das eigene Konsumverhalten spricht, geht es eher in die Richtung zu fragen: „Entwickeln wir einzelökonomische Anflüge?“ Also Verhaltensweisen, die wieder zur ökonomischen und vor allem sozialen Vereinzelung führen.
Spannend! Da betrügt keine die andere, wie manche nun vielleicht glauben würden. „Die Konsumfragen sind irgendwie immer Fragen von außen. Und eigentlich ist es total absurd! Was soll ich mir denn aus einer Gemeinschaftskasse mehr nehmen. So etwas ist noch nie passiert. Und: Was ist denn Heimlichkeit, wenn alles eine Gruppe ist?“ Auch hier lernen wir: Eine gesunde Gemeinschaft, ein engmaschiges Sozialgefüge, in dem ein intrinsisches Sicherheitsgefühl entsteht, enthebelt Strukturen von egozentrischem Bereichern-Wollen. Und trägt.

Was ist das, „ein gutes Mitglied unserer Gesellschaft“?

Die Gemeinsame Ökonomie also eher als Sozialgewebe, um „nicht mehr so vereinzelt zu sein mit wichtigen Entscheidungen im Leben und im Bereich Arbeit“, wie es Nadja beschreibt. Karola hat beispielsweise gerade ein Sabbatjahr begonnen. So etwas wird dann zu dritt besprochen und geschaut, ob eine „aufstockt“, also mehr Verdienst organisiert.
Solche Dinge, wie ein bewusstes Innehalten in der Arbeitsbiografie, Entscheidungen, welchen Weg eine professionell, aber auch im eigenem Leben einschlagen möchte, werden möglich.

„Wir können uns trauen, tatsächlich was zu machen, zu tun, was wir gern tun wollen, was zu verändern und ein Leben jenseits von Lohnarbeit und Ängsten gestalten.“

Das eröffnet nicht nur Lebens-, sondern auch Denkräume.

Natürlich passiert es manchmal auch, dass alte Muster, biografische Erfahrungen in das Erleben und die Gemeinschaft hinein spielen. Das, was wir gelernt haben in Familien und unserer Sozialisation. Über Sicherheit und den Wert von Arbeit. Wie viel ein Mensch wert ist, wenn er nicht arbeitet – das erfahren wir tagtäglich in den Medien, in Institutionen, durch den gesellschaftlichen Diskurs. Diese Einschreibungen, Rollenerfahrungen und -muster die daraus entstehen, machen es „manchmal auch schwierig für unsere Gemeinschaft“, berichtet Nadja: „Zum Beispiel in der Zeit als ich krank wurde und aus Berlin zurück in meine Studiumsstadt kam, in der ich nun wieder mit Karola zusammen wohne. Als ich arbeitslos war und dann Hartz IV bekam, da war die Gemök einerseits ein Ort, der mich aufgefangen hat. Dort konnte ich reflektieren, wie es mir geht, wie es weiter gehen kann. Andererseits habe ich auch erfahren, wie es ist arbeitslos zu sein, also im Sinne der gesellschaftlich gültigen Arbeitsdefinition.“
Nadja hat genau diese Erfahrung am eigenem Leib gespürt: Sich selbst weniger wert zu sein, weil das Definieren über eine gesellschaftlich als gültig suggerierte Arbeit weg fällt. „Die Gemök war in diese Zeit ein ungebrochener Rückhalt“, aber innerlich war es für Nadja dennoch ein schwieriger Prozess: „Die anderen hatten gar nicht das Gefühl, dass es schwierig ist, weil ich gerade nichts einbringe.“ Trotzdem hat sich für
Nadja ein sonst so ,typisches‘ Rollengefühl aufgebaut, Selbstwert war schwierig zu definieren und zu spüren. „Das hat auch enttäuscht. Wegen unseres eigenen Anspruchs oder dem Anspruch der hinter der Idee Gemök steckt, eben solche Prozesse in der Gruppe abzubauen und gar nicht zu haben. Aber anscheinend ist es sehr tief in uns eingeschrieben: Was ist ein gutes Mitglied dieser Gesellschaft?“ In diesem Fall ist die Gruppe im Lernprozess. Wie in jedem Leben.

Gemeinschaft und Abschied

Ihr fragt was passiert, wenn eine aussteigen will? Die Gemök verlassen? „Da wir ja alles Ersparte oder auch Schulden zu Beginn eingebracht haben, war es uns wichtig, länger über die Ausstiegsregelung zu sprechen. Wir haben uns dann auf einen Weg geeinigt, der sicherstellt, dass eine ihr Leben gut bewältigen kann, auch, wenn sie weniger eingebracht hat.“ Es ist ähnlich wie bei der Kommune Niederkaufungen.  Wenn jemand aussteigt, dann ist das nicht davon abhängig, was sie eingezahlt hat, sondern was die Person für ihre momentane Lebenssituation braucht.
„Da sind meine Voraussetzungen ganz anders, als die von Karola, die nicht auf eine Sicherheit durch Eltern zurück greifen kann“, erzählt Nadja. Auch wenn Nadja dies gerade mit Überzeugung so sagen kann, war es ein mitunter schwieriger Prozess, sich zu der Ausstiegsregelung hin zu arbeiten. Nadja hat zu Beginn mehr Geld als die anderen eingebracht und fand die Idee, dass sie dies nicht wieder mit raus nimmt, zu Beginn komisch. Im Prozess mit der Gruppe hat sie sich nach und nach von dieser Vorstellung gelöst und ist quasi in die Gemeinschaft hinein gewachsen. Wie es in natürlichen, organischen Prozessen so ist. „Die Idee, in einer Gemeinschaft individuellen Interessen, Situationen und Bedürfnissen gerecht zu werden, unterschiedliche Ausgangsbedingungen zu integrieren, das hat mich überzeugt. Sich in diesem Gedanken der Gruppe auch so zu trennen, macht für mich total Sinn.“

Gemök²

Doch daran ist noch lang nicht zu denken, die Gemök plant eher eine Vergrößerung. Dafür pflegen die drei eine Vernetzung zu anderen Gruppen und Kommunen. Eigens dafür fand am letzten Oktoberwochenende 2011 ein Meeting von 30 Menschen unterschiedlicher Gruppen statt, die sich über Erfahrungen, Probleme, Entwicklungen und neue Ansätze für die gemeinsame Ökonomie austauschen wollten. Gemeinsame Ökonomie hoch 2, nennt sich die Initiative, die auch im neuen Jahr an einer Weiterentwicklung und einer gemeinsamen Finanzkooperative plant.
Nadja nennt dies verschmitzt „AG Größenwahn“. Aber eben auch, weil ein riesen Potential dahinter steckt. Erst einmal war es ein besonderes Gefühl zu merken, „es gibt noch mehr da draußen.“ Mit denen es möglich wäre, eine größere Gemök zu gründen. Mit 200 Leuten bspw., die dann wiederum in kleineren „Mögensgruppen“ organisiert sind um die wichtige soziale Komponente, die Möglichkeit des Austauschs und sozialen Eingebundenseins zu erhalten. Die „Mögensgruppe“ wäre dann die engere Bezugsgruppe (die auch gewechselt werden kann, wenn sich jemand nicht mehr versteht) und mit den anderen ist die Ökonomie organisiert, ohne zwingend zusammen leben zu müssen oder in einer Sozialgruppe zu sein. Auch hier ist die Idee dahinter: „Eben nicht auf persönliche Verhältnisse reduziert zu sein, sondern größere Stabilität erfahrbar zu machen, auch, wenn persönliche Bezüge nicht mehr funktionieren“, wie Nadja es beschreibt. Dies geht auch über Stadtgrenzen hinweg und macht flexible Lebensmodelle möglich. „Das Kommunemodell ist krisenanfälliger, weil es so sehr an das Private und Persönliche und vor allem einen Ort gebunden ist. Gemök² kann orstunabhängige Stabilität und Verteilung von Ressourcen ermöglichen. So kann es zum Beispiel möglich sein, dass in einer solchen Gruppe zehn Leute einfach nur politische Arbeit machen.“ Oder tun, was sie oder er gern und gut tut.

Die Glücksformel: Individuell in Gemeinschaft

„Wir haben Glück. Wir haben genug Gemeinschaftskapital und müssen nicht dauernd überlegen, können wir uns das leisten oder nicht? Wenn eine etwas neues braucht, Schuhe oder sonstwas, dann kauft sie das einfach. Wir leben im Grunde sehr luxuriös. Wir konnten immer alles machen.“ Dadurch, dass das Gemeinsame Kapital über das Giro-Konto geregelt ist, auf das regelmäßig Ein- und Ausgaben laufen, und dass Geld in Projekte oder Mietshäusersyndikate angelegt ist, ist die Liquidität geregelt. Das schafft Platz für anderes! Nadja wird nächstes Jahr eine Coachingausbildung beginnen, die mit ca. 6000 € über das Kollektiv bezahlt wird. Ein Schritt weiter auf dem individuellem Lebensweg. Und das gemeinsam!

Weitere Infos und Links

Fotos und Infos Mietshäusersyndikate:
http://www.syndikat.org/
Beispiele für andere Kooperative:
Kooperative Longo Mai http://www.sonador.info/
http://www.youtube.com/watch?v=XjD2AWWizVc
http://commonsblog.wordpress.com/was-sind-commons/
http://www.kommfrei.de/gemoek.html
Broschüre zum Titel: „Wohlstand durch Teilen“:
http://www.boell.de/wirtschaftsoziales/wirtschaft/wirtschaft-gemeingueter-report-commons-8626.html

Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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2 Antworten zu Gemeinsame Ökonomie – „Wohlstand durch Teilen“

  1. Ich habe mir die E Mail auch durchgelesen, aber ich konnte diesen Frust und die Emotionen nicht finden.

  2. Fredrik schreibt:

    Toller Blog, mundet mir.

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