Der Brexit und sein Nachspiel

Bye bye EU, bye bye UK, willkommen Völker!

Von Fausto Giudice, Übersetzung Milena Rampoldi, ”Tlaxcala”

Jetzt wo sich die britischen Wähler von Brüssel verabschiedet haben, sollte das logische Szenario wie folgt aussehen:

1-Eine neue Volksbefragung muss organisiert werden, um die Wähler zu fragen, ob sie im „Vereinigten“ Königreich bleiben möchten. Das gilt nicht nur für die Nordirländer, Waliser, die Cornwaller und die eigentlichen Engländer. In der nahen Zukunft wird „Großbritannien“ verschwinden müssen, um einer Konföderation Platz zu machen. Und in dieser Konföderation entscheiden die Wähler, ob sie ein Teil derselben sein möchten oder nicht. Das unabhängige Schottland, dann das unabhängige Nordirland, gefolgt von Wales, Cornwall und England mit London werden sich auch für eines der folgenden Szenarien entscheiden müssen: Teil der Föderation der „britischen“ Länder zu sein, Teil der EU zu sein, oder zu beiden zu gehören. Nordirland wird sich für eine der folgenden Möglichkeiten entscheiden müssen: für eine reine Unabhängigkeit, für eine Angliederung an die Republik Irland, an den neuen Commonwealth bzw. an die EU.
2-Die erste Maßnahme, die die Regierung PSOE-Unidos Podemos, die am 26. Juni aus den spanischen Wahlen hervorgehen wird, treffen muss, besteht in der Organisation einer Volksbefragung mit der folgenden Frage ans Volk: „Möchten Sie im aktuellen Spanien bleiben wie es ist und in diesem Rahmen zur EU gehören oder möchten Sie unabhängig sein und Teil der EU sein?“
3-Die Wähler des Königreichs Belgien, der italienischen und französischen Republik und der anderen Nationalstaaten müssen denselben Weg gehen. Wallonen und Flamen, Bretonen, Korsen, Elsässer, Okzitanen, Savoyer, Basken und Katalanen, Andalusier und Kantabrer, Kastellanen und Valenzianer, Sarden, Sizilianer, Lombarden, Piemontesen, Toskaner und Veneter müssen sich auch über ihre Zukunft äußern, die sie sich wünschen, wie auch die Bayern, Kärntner, Tiroler, die Samen („Lappen“) und die Roma.
gal_13694Den Populisten des perfiden Albions ist genau das gelungen, woran die griechische Linke gescheitert war: das „Ding“ von Brüssel in Frage zu stellen. Sie haben den Völkern des alten Kontinenten einen Königsweg eröffnet, um der eurokratischen Kaste der Banker und Politiker ein anderes Europa, das der Völker, aufzuzwingen. Daher stellt sich die Frage, ob die Linken des Kontinents die Schlussfolgerungen aus dem Misserfolg der britischen Labouristen ziehen können, die den Bürgern die falsche Gleichung aufgezwungen haben, nach der EU und sozialer Fortschritt ein und dasselbe sind. 
Das vertikale Europa der 28/27 liegt im Sterben. Und es soll sterben! Es lebe das horizontale Europa der 100!

Originaltext

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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