Die Freiheit, die ich meine

von René Cassien
Der vorhergehende Beitrag – Sehnsucht nach dem “Starken Mann”– wurde durch Dirk Neu kommentiert und er spricht in diesem Kommentar ein grundsätzliches und bedeutendes Dilemma der Menschheit an, zumindest der Menschheit, die der sog. Westlichen Hemisphäre zugeordnet werden kann.
Ich zitiere Dirk Neu, der wiederum dankens- und bemerkenswerter Weise längere Textpassagen von dem russischen Philosphen Nikolai Alexandrowitsch Berdjajew übernahm und mich dadurch inspirierte den Kommentar zu ergänzen.
Dirk Neu kommentiert:
Sie schreiben: “Somit wandeln sich Antiamerikanismus mitsamt Verschwörungsglauben in einen Alternativimperialismus. Neid auf die Machtfülle der USA treibt diese Ideologie an.”
Ich lese viel in den sozialen Netzwerken. Und es nicht einfach nur Neid gegenüber den USA, sondern auch Empörung und Erschütterung angesichts der Unmenschlichkeit und sonstiger Grausamkeiten, angezettelter Kriege etc., die gegenwärtig vor allem auch die Machtfülle der USA in der Welt hervorgerufen hat. Das dabei zumeist eine übergeordnete Zusammenhangssicht hinsichtlich des Kapitalismus nicht vorgenommen wird, das steht außer Frage. In dem Sumpf des globalen Kapitalismus stecken letztlich wir alle mit drin. Die eigene Schuld dabei bekennen, wäre ein erster Schritt, damit sich überhaupt etwas zum Besseren ändern kann.
Und wie sagte der russische Philosoph Berdjajew:
“Ein Häufchen Großkapitalisten kann den Wunsch hegen, einen Krieg hervorzurufen, die Kraft des Kapitalismus drängt automatisch dazu. Aber das kann zum Untergang dieser Kapitalisten und ihres Kapitals, zum Untergang des ganzen Regimes führen. Man könnte sagen, dass im eigennützigen Interesse sich Wahnsinn verbirgt.”
Mit anderen Worten: Hier sind auch irrationale Kräfte am Werk neben dem unvermeidlich (automatischen) kriegerischen Streben im kapitalistischen Beziehungsgeflecht.
Berdjajew sagte auch:
“Im Gegenteil, Mythen sind viel dynamischer als die Realität, und so war es immer in der Geschichte. Abstrakte Gedanken, welche die Form eines Mythos annehmen, können die Geschichte umwenden, können die Gesellschaft radikal verändern. Alle Revolutionen waren auf Mythen gegründet. Auf Mythen stützte sich auch der Konservativismus, z. B. die Idee der heiligen Monarchie. Sogar der so prosaische Kapitalismus war auf den Mythos der heilbringenden und über der Vernunft stehenden natürlichen Ordnung und Harmonie gegründet, welche aus dem Kampf der Interessen hervorgeht.”
Viele Menschen glauben deshalb auch gerade heute im reichen Westen noch, dass primäre Menschenrechte, ein menschenwürdiges Leben und “guter” Kapitalismus keinen Widerspruch darstellen. Den Regierenden der USA (und nicht immer pauschal den USA = Antiamerikanismus) an der Spitze wird der Vorwurf gemacht, diesem Grundsatz eines gerechten Kapitalismus absichtlich aus Bereicherungssucht, aus Machtstreben (welches durchaus vorhanden ist) zuwiderzuhandeln. Es ist nicht immer Neid, die die Empörenden umtreibt.
Und wo ist denn für Sie die Freiheit real angesiedelt? Das Freiheit im Kapitalismus eine Illusion ist, darüber braucht man wirklich nicht streiten.
Auch hier Berdjajew:
“Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass außer dem Reiche des Caesar noch das Reich des Geistes besteht. Die Existenz Gottes wird offenbar in der Existenz des Geistes im Menschen. Und Gott gleicht weder der Naturkraft noch der Macht der Gesellschaft und des Staates. Hier gibt es gar keine Analogien, alle Analogien bedeuten sklavischen Kosmomorphismus und Soziomorphismus im Verstehen Gottes.
Gott ist Freiheit und nicht Notwendigkeit, nicht eine Macht über dem Menschen und der Welt, nicht die oberste, in der Welt wirkende Kausalität. Das, was die Theologen Gnade nennen, indem sie dieselbe mit menschlicher Freiheit verbinden, ist die Wirkung göttlicher Freiheit im Menschen. Man kann sagen, dass die Existenz Gottes die Magna Charta des Menschen ist, seine innere Rechtfertigung im Kampfe für die Freiheit mit Natur und Gesellschaft. Die Würde des Menschen liegt darin, dass er sich nicht dem unter ihm Stehenden unterwirft. Aber dazu muss es etwas geben, was höher ist als er selbst, wenn auch nicht außerhalb seiner und nicht über ihm.
Der Irrtum des Humanismus bestand gar nicht darin, dass er den höheren Wert des Menschen und seine schöpferische Berufung behauptete, sondern darin, dass er zur Selbstgenügsamkeit des Menschen neigte und infolgedessen zu niedrig vom Menschen dachte, indem er ihn für ein ausschließlich natürliches Wesen hielt und das geistige Wesen in ihm nicht sah.
Christus lehrte, dass der Mensch das Ebenbild und Gleichnis Gottes sei, und dadurch wurde die Würde des Menschen als eines freien geistigen Wesens behauptet, der Mensch war kein Sklave der natürlichen Notwendigkeit. Freiheit ist nur in dem Falle möglich, wenn außer dem Reiche des Caesar das Reich des Geistes, d. h. das Reich Gottes existiert. Ich wiederhole es: Gott ist nicht objektives Sein, auf welches rationale Begriffe anwendbar sind, Gott ist Geist.
Die Grundeigenschaft des Geistes ist aber Freiheit. Geist ist nicht Natur. Freiheit kann nicht in der Natur wurzeln, sie wurzelt im Geist. Die Verbindung des Menschen mit Gott ist nicht natürlich-seinsmäßig, sondern geistig-existenziell, urtief. Wenn kein Gott ist, so ist kein Mysterium. Wenn kein Mysterium ist, so ist die Welt platt und der Mensch ein zweidimensionales Wesen, welches unfähig ist emporzusteigen.
Wenn Gott nicht ist, so ist kein Sieg über den Tod, ist kein ewiges Leben, so ist alles sinnlos und absurd. Gott ist die Fülle, und der Mensch kann nicht anders als ihr zustreben. Die Existenz des Menschen beweist nicht durch tote logische Dialektik die Existenz Gottes, sondern zeigt ihn und zeugt von ihm.
Die Identifizierung des Reiches des Geistes mit dem Reiche des Caesar ist ein falscher Monismus, der unvermeidlich Sklaverei erzeugt. Der Dualismus zwischen dem Reiche des Geistes und dem Reiche des Caesar ist eine durchaus notwendige Grundlage der Freiheit des Menschen. Doch dies ist kein endgültiger Dualismus, es ist ein Dualismus des geistigen und religiösen Weges des Menschen. Der endgültige Monismus wird nur im Reiche Gottes obsiegen, er wird sich nur eschatologisch enthüllen.”…
Soweit der Kommentar.
Berdjajew und (vor, neben und nach ihm) viele Weise haben erkannt:
Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass außer dem Reiche der Materie noch das Reich des Geistes besteht. Der Dualismus zwischen dem Reiche des Geistes und dem Reiche der Materie ist eine notwendige Grundlage der Freiheit des Menschen.
Und weiterhin:
Doch dies ist kein endgültiger Dualismus, es ist ein Dualismus des geistigen und religiösen WEGES des Menschen und … er wird sich nur eschatologisch enthüllen.
Dies bedeutet:
Der Mensch befindet sich noch auf einem Weg (Transformation) aus dem Dualismus und man kann es auch wie David Chilton formulieren:
„Das Reich Gottes gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis er ganz durchsäuert war.“
Das „Durchsäuern“ des Teiges, der Erde mit ihren Bewohnern, hat längst begonnen, braucht aber noch Zeit und ist noch nicht vollendet: Die alte, „undurchsäuerte“ Welt wird erneuert in eine „durchsäuerte“ Welt.
Dies steht zwar in gewisser Spannung zu der Offenbarung des Johannes, die besagt, dass die alte Erde und der alte Himmel vergangen sein werden und eine neue Erde und ein neuer Himmel entstünden. Doch geht es auch hier nicht um die völlige Vernichtung des Alten, nur um die Abfolge einer Transformation (Umwandlung), bei der diejenigen in den „Feuersee“ gelangen, die sich diesem Prozess widersetzten.
Der Weg zur Freiheit ist also ein andauernder Prozess, der durch die Begründung des Christentums beschleunigt werden sollte. Indem die frühere Frömmigkeit der Menschen, die nur eine Frömmigkeit von oben war, eine Frömmigkeit, die vollständig leidenschaftsfrei war, eingetaucht wurde in das Element, das eben durch Christus (den Sonnenlogos) auf die Erde kam.
Christus ist nicht bloß die Weisheit, er ist die inkarnierte Liebe: eine hohe göttliche „astralische“ Leidenschaftskraft (Kama), die zu gleicher Zeit reine, vergeistigte Lebenskraft („intuitive Intelligenz“ – Buddhi) ist, die z.B. fähig ist, Lüge von Wahrheit zu unterscheiden. Eine rein flutende geistige Lebenskraft, die nichts für sich will, sondern alle Leidenschaften in unendlicher Hingabe nach außen richtet.
Dadurch bereitet sich innerhalb des Typus der Menschen, die fromm sind, eine höhere Frömmigkeit vor, die nun allerdings enthusiastisch sein kann.
Das ist christliche Frömmigkeit, die in der heutigen Kulturepoche veranlagt werden soll. Sie ist aber heute noch nicht in der Lage, diese Verbindung zu vermitteln.
Würde nämlich das Christentum unbedingt schnell alle Menschen ergreifen, so würde es sie zwar mit Liebe erfüllen können, aber das einzelne menschliche Herz, das individuelle menschliche Herz wäre nicht dabei. Es wäre keine  f r e i e  Frömmigkeit, es wäre nicht das Gebären des Christus in sich selbst als Bruder, sondern bloß als Herrn.
Dieses Gebären des Christus nur als Herrn und die verstärkte Zuwendung, innerhalb des Dualismus,
zum Materialismus wurde noch aus Machtgründen (die Menschen sind durch den Glauben an einen überirdischen Herren besser zu kontrollieren als durch einen gleichwertigen Bruder) von den Führern der christlichen Kirche (speziell im 5. und 14. Jahrhundert) forciert. Das „ursprüngliche Wort Gottes“ – die Bibel, wurde dahingehend umgeschrieben (gefälscht).
z.B. wurde das Element der Reinkarnation – mit Ausnahme im Johannes-Evangelium – völlig gelöscht und der Gottesdienst entsprechend umgestaltet.
Die Hinwendung zum Materialismus der christlichen Kirchen kann man auch sehr gut an ihren Symbolen erkennen.
z.B. das Kreuz:
Geometrisch besteht das Kreuz aus zwei Linien – Balken, einem vertikalen und einem horizontalen Balken. Der horizontale Balken steht für die Erde (Welt), er symbolisiert die persönliche Verbindung des Menschen zu Gott. Der vertikale Balken symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel (Gott) und Erde (Materie) oder für manche Christen auch die Verbindung zwischen Heiligkeit und dem Abgrund der menschlichen Not.
Ursprünglich waren die Balken symmetrisch, also beide gleich lang (siehe Bilder).
Greek_cross.svgkeltisches-kreuz
Doch dann wurde der vertikale Balken – Verbindung zwischen Himmel und Materie oder wenn man will Verbindung zwischen Heiligkeit und dem Abgrund der menschlichen Not – in Richtung Materie, bzw. Abgrund der menschlichen Not verlängert (siehe Kreuzigungsbilder).
Also auch in ihrer Symbolik wandte sich die christliche Kirche deutlich der Materie zu.
z.B. Kreuzigungsbilder:
Ursprünglich wurde Jesus gekreuzigt, indem sein Herz auf dem Schnittpunkt der beiden Kreuzbalken lag, denn die Verbindung sowohl vertikal – zwischen Gott (Himmel) und Erde als auch die Verbindung horizontal – zwischen Gott und Mensch findet im Herzen statt.
Doch im Zuge der Materialisierung der christlichen Kirche und im Laufe der Zeit rutschte Jesus immer weiter nach unten in die Materie.
61_1Das Tezé-Kreuz (siehe unten) zeigt den gekreuzigten Jesus am Kreuz noch in der ursprünglichen Form.
Tezé schreibt hierzu:
jesus„Eine Kreuzigungsikone soll nicht beim menschlichen Leiden verharren, sondern Gottes Herrlichkeit zeigen; es soll Jesu Auferstehung bereits mit dargestellt werden. Christus hängt daher nicht am Kreuz, sondern „schwebt“ davor. Er scheint zu schlafen. Die überlangen Finger und der fast filigrane Körperbau sind ein Zeichen für die Loslösung von der Welt.“
So sehen wir zumindest in den vergangenen 2000 Jahren das weltliche, materielle Element immer mehr und mehr sich entwickeln, die ganze weltgeschichtliche Entwickelung dem Materialismus zustrebend.
Mit dem weltlichen Element des Materialismus entwickelt sich auch das persönliche, der Egoismus, der zum Kampf aller gegen alle führt. Das Christentum bewirkte jedoch, während dieser Zeit, dass einer Minderheit an Menschen bewusst wurde:
Ein jeglicher ist gleich vor Gott. Das ist christlicher Grundsatz. Aber die Menschen können dies nicht ganz verstehen, solange sie im Materialismus und Egoismus befangen sind.
Es war dann die Französische Revolution welche die Konsequenz der christlichen Lehre im weltlichen Sinne vollzogen hat. Der Slogan der Französischen Revolution:
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“
und die spirituelle Lehre des Christentums: alle Menschen sind gleich vor Gott, wurde durch die Französische Revolution in eine rein weltliche Lehre übertragen: alle sind hier gleich. Die darauffolgende Zeit hat das noch mehr ins Materielle übersetzt.
Die Französischen Revolution wurde zwar von vielen Weisen als notwendige Konsequenz aus der damaligen Situation gesehen, trotzdem gab es von Ihnen und aus der geistigen Welt intensive Warnungen davor. Die Warner vertraten damals den Standpunkt: die Menschen müssten in ruhiger Weise von der weltlichen Kultur zu der wahren Kultur des Christentums geführt werden. Die Menschheit sollte sich langsam entwickeln. Doch die weltlichen Mächte wollten sich aber die Freiheit im Sturm, in materieller Weise erobern. Insofern konnten die Weisen nur beobachten, was vor sich gehen würde.
Dennoch hat sich ein bemerkenswerter Ausspruch der Warner durch die Französische Revolution bewahrheitet und bis heute seine Gültigkeit bewahrt:
„Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“
Dieser Ausspruch:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten -, wurde zum Leitspruch unserer jetzigen Kulturepoche und sollte bedeuten:
Ihr werdet den Menschen frei machen, es wird sich die reine, vergeistigte Lebenskraft (Buddhi) selbst mit dieser eurer Freiheit verbinden und die Menschen gleichmachen vor Gott. Aber der Geist (Wind bedeutet Geist), er wird zunächst zum Sturm werden, damit Kampf aller gegen alle.
Zunächst war das Christentum, wie oben erwähnt, das des Kreuzes geworden, das sich hindurchentwickeln musste durch die rein physische Sphäre, die materielle Welt. Nicht gleich von Anfang an war Christus am Kreuz das Symbol des Christentums. Aber als das Christentum immer mehr politisch wurde, da wurde das Symbol der gekreuzigte Gottessohn, leidend auf dem Kreuze der Welt. Das bleibt es äußerlich auch die jetzige Kulturepoche hindurch.
Zunächst ist das Christentum gebunden an die rein materielle Kultur unserer Kulturepoche und nur in geringem Masse besteht das eigentliche Christentum der Zukunft.
Dieses Christentum wird dann auch nicht mehr den gekreuzigten Jesus als Symbol, sondern ein anderes Symbol haben.
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Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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4 Antworten zu Die Freiheit, die ich meine

  1. Pingback: Sehnsucht nach dem “Starken Mann” | Akademie Integra

  2. Pikla schreibt:

    Wir können tun, was wir wollen, aber nicht wollen, was wir wollen. Daher nutzen totalitäre Systeme die Induktrination der Leichtgläubigen. Was ein kritisch gewordenes Gehirn nicht mehr hinterfragen kann, bestimmt dann sein Wollen. Es braucht dann nicht mehr bis zum Tod bekämpft werden. Das genügt, um totalitäre weltliche Systeme eine Weile bestehen zu lassen. Nur an die Kirchen kann man glauben. Nur diesen gelingt das mit der Indoktrination am besten.

  3. Pingback: Die Freiheit, die ich meine | Der Mensch - das faszinierende Wesen

  4. hylozoik schreibt:

    In unserer (röm.-kath.) Kirche (anfang 1960er Jahre) gab es diese „gekreuzigte Grausamkeit“ gar nicht.
    Da war ein Bild mit einem von Tüchern eingehüllten, scheinbar schlafendem Jesus.
    Auf einem kleinen Altar war Maria mit enblößter Brust dargestellt.
    Ich finde die Darstellung von Kreuzigungen öbszön und blutrünstig – und grundweg abzulehnen.

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