„Wir sind die Helden“: NSA-Chef Alexander weist Europäer in die Schranken

Auszüge aus „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“
Der Chef der NSA, Keith Alexander, zeigt den schwachen Europäern kaltschnäuzig ihre Grenzen auf: Die NSA werde weiter alles abhören, was sie technisch erfassen kann. Die wichtigste Aufgabe der Überwachung sei die Sicherheit des Finanz-Systems. Da verstehen die Amerikaner keinen Spaß. Eine EU-Delegation wurde in Washington nicht einmal zur Kenntnis genommen.
In einem bemerkenswerten Interview, dass die NSA mit ihrem Chef, General Keith Alexander geführt hat, lässt der oberste US-Schnüffler keinen Zweifel: Es sei die Aufgabe des Geheimdienstes, die Feinde der USA auszuforschen. Weil man eben nicht vorher wisse, wer Böses gegen Amerika im Schilde führe, müsse eben jeder auf der Welt überwacht werden.
Auch Angela Merkel und all die EU-Politiker, die Alexander in dem Interview knallhart in die Schranken weist.
Daran werde sich nichts ändern – außer jemand habe einen besseren Vorschlag. Alexander sagte, das sei wie bei Kindern, die dagegen protestieren, wenn sie in die Badewanne müssen: Wenn sie nicht sagen können, wie sie anders gesäubert werden, dann müssen sie gewaschen werden.
Basta. …
Die wichtigste Aufgabe sei der Schutz des globalen Finanz-Systems vor Cyber-Attacken. Man wolle, dass alle Bankgeschäfte auch über das Handy getätigt werden können – daher müsse das Insider-Wissen der Banken der Schutz der Bürger garantiert werden.
Die beleidigten Reaktionen beeindrucken die Amerikaner nicht im mindesten. Sie zeigen nur, dass die ahnungslosen Politiker in der EU den wichtigsten Punkt immer noch nicht begriffen haben: Wenn Politiker die Souveränität ihrer Staaten verkaufen, sind sie nicht bloß „bedingt abwehrbereit“.
Sie sind wie die Maikäfer, die auf dem Rücken liegen und mit den Beinchen hektisch strampeln, weil sie sich nicht mehr selbst aufrichten können.
Jeder, der mehr Selbstbewusstsein hat als ein Maikäfer, kann das hilflose Tier zertreten.
General Alexander sagte, seine Behörde beschäftige die modernen Soldaten.
Die tragen Stiefel.
Auch im Cyber-Space.
Das Interview mit General Keith Alexander:
Volltext
Kommentar von H.-W. Graf:

Die (supra-)nationale Souveränität ist ein Phantom!

Aus seiner (berufsbedingt höchst eingeschränkten) Sicht hat Keith Alexander absolut Recht; angesichts der physisch, aber auch informationell längst unkontrollierbaren Mobilität der Bürger bleibt Regierungen in ihrem Wahn, alles unter Kontrolle halten zu wollen/müssen, gar nichts anderes übrig, als sich mit allen technisch verfügbaren Mitteln auf eben diese Unkontrollierbarkeit seiner (nicht mehr so stringent zu lenkenden Bürger) einzustellen. Und dazu bedarf es Millionen staatstreuer, ideologisch eingeordneter Heloten.
Darüber entsetzt, schockiert und empört reagieren können eigentlich nur scheinheilige Politiker (und völlig zeitfremde Menschen), die nicht wahrhaben wollen, daß es finanz-, steuer-, rechts- und wirtschaftspolitisch nationale Souveränitäten längst nicht mehr gibt, da sich die Nutznießer heutiger Interglobalität – als Reisende, Investoren, Produzenten, Spezialisten, Händler, Studenten, Immobilienbesitzer und Kulturbeflissene, aber auch als religiöse oder ideologische Spinner und Terroristen – längst interglobalisiert und jenseits staatlicher Kontrollierbarkeit vernetzt und aufgestellt haben.
Für etatistische (bestens bezahlte) Frömmler wie Keith Alexander (und davon gibt es in allen Staaten Millionen) kann eine derartige geistige und physische Interglobalität nur eine höchst bedrohliche Gefährdung darstellen, und deshalb nutzen sie jede technische Möglichkeit, potentielle Feinde  – und das sind in ihrer paranoiden Vorstellung ALLE (außer sie selbst!) – zu überwachen, zu kontrollieren und unter Generalverdacht zu stellen. Das schließt Politiker (auch die eigenen) selbstverständlich ein.
Die hypokritische Empörung bundesdeutscher, französischer, spanischer, italienischer, brasilianischer … Politiker und Medien ist lächerlich (und nur für sehr naive Zeitgenossen relevant), kennt man diese Art geheimdienstlicher Aktivitäten doch seit Menschengedenken. Nur die Methoden haben sich seit Johannes Gutenberg, der uns vor 560 Jahren den Buchdruck schenkte, eben dramatisch verändert – insbesondere in den letzten 10 Jahren).
Daß ein noch so akribisches Sammeln von Daten, Fakten, Bewegungsprofilen und technischen Interaktionen weder ein Unternehmen noch einen Staat oder eine Ideologie/Religion vor dem inneren Verfall bewahren kann, beweisen die Bankrotte und Kollapse von Konzernen und sakralen wie säkularen Weltreichen in jüngster und ferner Geschichte.
Die Sorgen und Ängste derer, die um ihren Bestand, ihr Überleben kämpfen, ist sicherlich allemal größer als das derer, die von ihnen belästigt, ausgespäht und verdächtigt werden. Viel mehr dauern mich diejenigen, die diesen Wahnsinn finanzieren müssen – wir Bürger!

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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