EU – ein Staat ohne jegliche Legitimation!

Nach dem Interview von Wolfgang Schäuble im BR, siehe unseren Beitrag „Soziale Raubtiere unter uns“, ist mir klar geworden:
Auch daran fragen Sie Herrn Schäublesind nicht etwa die Politiker schuld, sondern einzig und alleine die Bürger!
Realiter handelt es sich hierbei schlichtweg um Hochverrat (der weltweit mit der jeweiligen Höchststrafe geahndet wird)!
Hierzu die Ausführungen von
Professor Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider

Ein Staat ohne Legitimation

Nach einem halben Jahrhundert europäischer Integration hat Deutschland gänzlich andere politische Strukturen, als sie das Grundgesetz verfasst hat. Die Republik ist keine Demokratie im freiheitlichen Sinne mehr. Sie ist kein Rechtsstaat mehr, in dem durch Gewaltenteilung und Rechtsschutz die Grundrechte gesichert sind. Sie ist kein Sozialstaat mehr, sondern unselbstständiger Teil einer Region des globalen Kapitalismus. Sie ist auch kein Bundesstaat mehr, weil Bund und Länder ihre existenzielle Staatlichkeit eingebüßt haben. Die Strukturprinzipien des Grundgesetzes, welche die Integration in die Europäische Union nach dessen Artikel 23 Absatz 1 respektieren muss, sind entwertet. In einer solchen Union darf Deutschland nach seiner Verfassung nicht Mitglied sein.
Demokratie ist die politische Form der allgemeinen Freiheit. Die Gesetze müssen der Wille aller Bürger sein. Wenn sie nicht das Volk unmittelbar durch Abstimmungen beschließt, müssen sie im Parlament (eingebettet inden öffentlichen Diskurs) beraten und beschlossen werden. Die meisten Rechtssätze, die in Deutschland gelten, sind aber von den exekutiven Organen der Union als Richtlinien und Verordnungen beschlossen worden, insbesondere im Wirtschaftsrecht. Das Europäische Parlament hat nur begrenzten Einfluss auf diese Rechtsetzung, vor allem aber ist es kein wirkliches Parlament, das die demokratische Legitimation auch nur stärken könnte. Das Stimmgewicht seiner Wähler weicht krass voneinanderab. Die Rechtsetzung der Union kann nicht von den nationalen Parlamenten verantwortet werden, um dem demokratischen Prinzip zu genügen; denn deren Abgeordnete können die Unionspolitik schlechterdings nicht voraussehen. Das demokratische Defizit der Rechtsetzung der Union ist nicht behebbar.
Die Union hat, wie alle zentralistischen Bürokratien, ihre Befugnisse auf alle wirtschaftlich wichtigen Bereiche ausgedehnt, vielfach entgegen dem Text der Verträge. Das ist vor allem das Werk der Kommission und des Europäischen Gerichtshofs, welche die Verträge nicht etwa eng, wie es das Subsidiaritätsprinzip gebietet, handhaben, sondern denkbar weit, oft ohne Rücksicht auf den Wortlaut, aber im Interesse der Integration. Verschiedentlich haben die Mitgliedsstaaten, die “Herren der Verträge”, Texte nachgereicht, um den “gemeinschaftlichen Besitzstand” zu festigen.
Die Judikatur der unmittelbaren Anwendbarkeit der Grund- oder Marktfreiheiten hat die an sich völkerrechtlichen Pflichten der Mitgliedsstaaten zu subjektiven Rechten der Unternehmen gewandelt, gewissermaßen zu Grundrechten. Das hat die Gemeinschaft der Sache nach schon 1963 zum Staat gemacht, ein Staat freilich ohne legitimierendes Staatsvolk. Die Mitgliedsstaaten haben sich gegen diesen Umsturz nicht gewehrt, auch nicht deren Gerichte. Seither ist der mächtigste politische Akteur der Europäische Gerichtshof. Sein Leitbegriff ist das Gemeinschaftsinteresse. Die Mitgliedsstaaten können ihre Interessen nur behaupten, wenn der Gerichtshof diese als zwingend anerkennt. Das tut er fast nie. Diese Judikatur hat die weitreichende Deregulierung erzwungen, auch der Daseinsvorsorge (Energie usw.). Der Wettbewerb soll Effizienz und Wohlstand steigern, wird aber von der Kommission ohne rechtsstaatsgemäßen Maßstab, meist im Kapitalinteresse administriert. Marktmächtige Oligopole sollen weltweit wettbewerbsfähig sein. Das Sozialprinzip hat keine Entfaltungschance mehr. Die Gerechtigkeit soll ausgerechnet der Markt herstellen – ohne soziale Ordnung ein globales Ausbeutungsszenario.
Das Herkunftslandprinzip, vom Gerichtshof entgegen dem Vertrag entwickelt, ist ein wesentlicher Hebel der Entdemokratisierung und Entmachtung der Völker. Die Gesetze aller Mitgliedsstaaten entfalten in allen Mitgliedsstaaten Geltung und Wirkung, im Lebensmittelrecht, im Arbeitsrecht, im Gesellschaftsrecht usw. Die Völker können ihre Politik nicht mehr durchsetzen, vielmehr müssen sie ihre Standards nach unten anpassen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu wahren. Die Handhabung der Niederlassungsfreiheit etwa macht es möglich, der deutschen Unternehmensmitbestimmung auszuweichen.
Der Gerichtshof hat die ausschließliche Zuständigkeit der Gemeinschaft dekretiert, Abkommen mit dritten Staaten über den Handel mit Waren und Dienstleistungen zu schließen. Nach dem Vertrag sollte die Gemeinschaft lediglich “einheitliche Grundsätze” der “gemeinsamen Handelspolitik” gestalten. Die Folgen sind verheerend. Handelspolitik kann nicht allein dem Freihandel oder allein der Protektion verpflichtet sein. Sie muss der Lage einer Volkswirtschaft gerecht werden.
Die Zuständigkeitspolitik der Union macht die Völker gegenüber der Globalisierung wehrlos. Hinzu kommt die grenzenlose Kapitalverkehrsfreiheit, welche seit 1994 gilt. Sie ermöglicht im Verbund mit den Verträgen der Welthandelsordnung den rücksichtslosen Standortwechsel der Unternehmen in Billiglohnregionen und damit den Verlust von Arbeitsplätzen und des erwirtschafteten Kapitals, das woanders investiert wird.
Die wettbewerbsverzerrende Währungsunion nimmt zudem den Euroländern die Hoheit über die Auf- oder Abwertung ihres Geldes, durch welche sie sich leistungsgerecht am Binnen- und am Weltmarkt behaupten könnten. Im Übrigen leistet Deutschland erheblichen finanziellen Transfer in die Euroinflationsländer, denen wiederum durch die notwendig undifferenzierte Währungspolitik der Europäischen Zentralbank die Wettbewerbsfähigkeit verloren geht.
Die Gewaltenteilung, welche gegen die übermäßige Machtentfaltung der Exekutive gerichtet ist, ist im Unionsstaat nicht verfasst, wenngleich der Vielheit der Mitgliedsstaaten gewisse machthemmende Wirkungen nicht abgesprochen werden können. Die eigentliche Macht haben außer den Staats- und Regierungschefs die Kommission und der Gerichtshof, beide ohne demokratische Legitimation. Im Gerichtshof judizieren Richter, von denen allenfalls einer eine mehr als schmale Legitimation aus seinem Land hat. Diese mächtigen und hoch bezahlten Richter werden ausgerechnet im Einvernehmen der Regierungen ernannt, auch nur für sechs Jahre, aber mit der Möglichkeit der Wiederernennung. Das schafft keine Unabhängigkeit. Einen größeren Tort kann man dem Rechtsstaat kaum antun, zumal diese Richter alle rechtlichen Grundsatzfragen für etwa 500 Millionen Menschen entscheiden. Der Grundrechteschutz leidet schwere Not, seitdem die Gemeinschaftsordnung unser Leben weitestgehend bestimmt. Seit seinem Bestehen hat der Gerichtshof, der, gedrängt vom Bundesverfassungsgericht, die Grundrechteverantwortung an sich gezogen hat, nicht ein einziges Mal einen Rechtssatz der Gemeinschaft als grundrechtswidrig erkannt.
Der Verfassungsvertrag, der in Frankreich und in den Niederlanden gescheitert ist, den die Bundeskanzlerin als Ratspräsidentin aber wiederbeleben will, hat den Wechsel der Union von der völkerrechtlichen Organisation, dem Staatenverbund, zum Bundesstaat mit fast allen existenziellen Staatsbefugnissen auch textlich vollzogen. Er benutzt die Sprache des Staatsrechts, nicht mehr die des Völkerrechts. Freilich wird die demokratische Legitimation, die nur ein existenzieller Staat, nämlich ein Staatsvolk, einer solchen Staatsgewalt geben könnte, nicht gestärkt, weil es das Volk “Europas” nicht gibt. Ohne Referenden aller beteiligten Völker kann ein europäisches Volk nicht entstehen. Diese Referenden aber fürchtet die “Elite” der Parteipolitiker, welche die Union führt, mehr denn je. Der Vertrag hat die Kompetenz-Kompetenzen der Union noch über die geltenden Generalklauseln hinaus ausgeweitet. Die Staats- und Regierungschefs können gar im vereinfachten Änderungsverfahren durch Europäischen Beschluss die Verfassung der “internen Politikbereiche” ganz oder zum Teil ändern, ohne dass der Bundestag und der Bundesrat zustimmenmüssten. Betroffen wären die gesamte Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik, aber auch der “Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts”. Das ist der Versucheines neuen Ermächtigungsgesetzes. Dass der Vertrag “in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr”, aber auch, um “einen Aufruhr oder einen Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen”, die Todesstrafe wieder ermöglicht, ist kaum bekannt. Sonst hätten unsere Abgeordneten sicher nicht mit Begeisterung zugestimmt.
Wer das Recht verteidigen will, muss aus der Union ausscheiden. Das gäbe die Chance, durch neue Vereinbarungen eine Rechtsgemeinschaft zu begründen, ein europäisches Europa.
Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bewußtsein, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, René´s Notizen, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Soziale Raubtiere unter uns

Schäubles Meinung: Die Bürger sind schuld, dass die Großprojekte aus dem Ruder laufen

von René Cassien
schäuble-e1369266416821-1024x537
Wolfgang Schäuble macht die Bürger für die Milliarden-Desaster bei den diversen Großprojekten verantwortlich.
Sie sind skrupellos und ohne jedes Mitgefühl. Ihre Persönlichkeit zeichnet sich durch egozentrisches, selbstherrliches Verhalten aus. Sie betrügen, demütigen, verletzen und töten. Ohne Emotionen, aber mit vollem Bewusstsein.
Psychopathen.
Soziale Raubtiere, von denen nicht wenige in unserer Gesellschaft leben.
Verantwortungslos, heuchlerisch und impulsiv verhalten sich Psychopathen, heißt es. Sie sind meist gute und sehr charmante Redner, besitzen eine ausgeprägte Körpersprache und einen durchdringenden Blick. Letztlich also nur einige sehr dünne Anhaltspunkte, die auch auf viele Nicht-Psychopathen zutreffen.

Psychopathen haben kein gesteigertes Interesse an besonders qualvollen Handlungen. Ihnen geht es lediglich um die schnelle Durchsetzung ihrer eigenen Bedürfnisse. Betrug, Urkundenfälschung und Diebstahl sind deshalb Delikte, die sie viel häufiger begehen.

Psychopathen, können Nachbarn sein, der Chef oder ein Kollege, der neue Bekannte oder der Versicherungsvertreter. Sie lügen und betrügen aus rein egoistischer Motivation und ohne Rücksicht auf Verluste.

Sie empfinden keine Reue, denn Psychopathen haben eine angeborene genetische Unterfunktion für emotionales Handeln. Messungen der Hirnaktivität belegen diese Annahme. In Tests zeigen psychopathische Personen im rechten Hirnareal keinerlei Reaktion. Dieser Abschnitt ist für Gefühle und Emotionen zuständig.
Sind Psychopathen also geisteskrank? Das würde bedeuten, sie sind nicht verantwortlich für ihr Handeln. Richter und Psychologen sind sich einig: Psychopathen sind nicht verrückt, sie wissen sehr genau, was sie tun. Ihnen sind Gesetze und gesellschaftliche Regeln durchaus bekannt, sie kümmern sich nur nicht darum.

Psychopathen sind soziale Raubtiere, die sich mit Charme und Manipulation skrupellos ihren Weg durchs Leben pflügen und eine breite Schneise gebrochener Herzen, enttäuschter Erwartungen und geplünderter Brieftaschen hinter sich lassen. Ein Gewissen und Mitgefühl für andere Menschen fehlt ihnen völlig, und so nehmen sie sich selbstsüchtig, was sie begehren und machen, was sie wollen. Dabei mißachten sie gesellschaftliche Normen und Erwartungen ohne jegliches Schuldbewußtsein oder Reuegefühl. Ihre fassungslosen Opfer fragen sich verzweifelt, “Wer sind diese Menschen?”, “Was hat sie zu dem gemacht, was sie sind?” und “Wie können wir uns schützen?”.
Um sich ihrem Handeln zu entziehen sollte man nicht versuchen, sie zu verstehen, sondern sich klar von ihnen distanzieren. Denn selbst Psychologen sind nicht in der Lage, diese Menschen zu ändern.

Psychopathen sind nicht therapierbar, sie sind und bleiben Täter. Emotionslos und berechnend!

Das schreibt Robert D. Hare, kanadischer Psychologe und Psychopathen-Experte in seinem Buch “Gewissenlos, die Psychopathen unter uns”. Robert D. Hare beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Phänomen.

An das Buch wurde ich erinnert, als ich das Interview von Sigmund Gottlieb mit Schäuble im Bayrischen Rundfunk sah und das die „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ wie folgt kommentierten (Auszüge):

Schäuble: Bevölkerung ist schuld an Stuttgart 21 und Berliner Flughafen

Wolfgang Schäuble sieht bei den Milliarden-Debakeln des Berliner Großflughafens und von Stuttgart 21 keinerlei Steuer-Verschwendung. Schuld sei die Bevölkerung, die während der Planung ihre Einstellung zu den Projekten ändere, etwa durch Lärmschutz- oder Umweltschutz-Wünsche. Schäuble hält es daher für normal, dass Großprojekte aus dem Ruder laufen – und vergleicht den modernen Größenwahn mit dem Kölner Dom.
Dem Staat kann (…) keiner entrinnen.
Und nun wissen wir, dass wir immer weiter gemolken werden, dass wir für die sinnlosesten Projekte zahlen müssen und uns nicht einmal beschweren dürfen – weil wir ja als Bürger schuld sind an der Maßlosigkeit der Geld-Verschwendung.
So sieht jedenfalls eine politische Elite, die offenbar jeden Rest von Verantwortungs-Bewusstsein und Anstand verloren hat, die Zukunft Deutschlands.
Viel mehr Orwell geht nicht.
Volltext 
Und derartige Figuren sitzen zuhauf in vielen Konzernen, vor allem jedoch in den pathologischen Sammelbecken unserer Parlamente.
Lassen Sie mal das Gros der (internationalen) politischen Feudalherrscher vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren!
Nach Schäubles “Logik” wird auch klar: Auch an Kriegen und dem Aberwitz EURO-Wirtschafts-, Finanz-, Währungs-, Banken- und Sozialkrise sind beileibe nicht die Politiker schuld; nein, es sind die Bürger! Und mit denen habe die Politiker nun wirklich schon längst nichts mehr gemein.
Bei diesem SKANDAL kam mir nicht nur das Buch „Gewissenlos“ oder George Orwell in den Sinn, sondern auch wieder der Begriff der „BANANENREPUBLIK Deutschland“.
Nun; es begann bereits in der schwarz-gelben Regierung Helmut Kohl (u.a. EURO-Einführung), beschleunigte den Niedergang in der rot-grünen Regierung Gerhard Schröder (bitte nicht vergessen: die Grünen waren beteiligt!) und insbesondere in der schwarz-roten Regierung Angela Merkel (für evtl. noch stattfindende zukünftige Wahlen sei bemerkt: mit den SPD-Regierungs-Mitgliedern Steinmeier, Steinbrück und Gabriel) und erreichte jetzt seinen Tiefpunkt mit der schwarz-gelben Regierung, wiederum mit der Kanzlerin Angela Merkel.
Betrachten wir heute die politische Realität, das SYSTEM und die, die es beherrschen, insbesondere die jüngsten Ereignisse, dann erleben wir noch das aussichtslose Festhalten einiger Weniger an den alten Zeiten. Sie sind zu bemitleiden, sie sind krank. Sie wissen um den Untergang des SYSTEMS und damit um ihren eigenen Untergang, aber in ihrer Krankheit schlagen sie noch um sich und versuchen vom SYSTEM noch zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Diese SYSTEM-Konformen und deren Vasallen sind die gewissenlosen PSYCHOPATHEN wie Robert D. Hare sie in seinem Buch beschreibt.
Psychopathen haben ihre eigene Menschenwürde und die Menschenwürde aller Anderen vergessen und damit fehlt ihnen auch jegliche Wahrnehmung für Menschenwürde.
Psychopathen können als getarnte und versteckte Räuber definiert werden, die unter dem Rest der ahnungslosen Menschheit leben und gegen sie arbeiten. Psychopathen fehlt das Gewissen und sie fühlen keine Schuld oder Reue für ihre Handlungen, egal wie abscheulich oder empörend diese sind.
Psychopathen plündern uns alle.
Oder wie es William March in “The Bad Seed”  ausdrückt:
“Gute Menschen sind nur selten mißtrauisch: Sie können sich nicht vorstellen, daß jemand etwas tut, wozu sie selbst nicht imstande wären; für gewöhnlich akzeptieren sie die unspektakuläre Lösung als die beste und lassen damit die Dinge auf sich beruhen. Dazu kommt, daß ein normaler Mensch dazu neigt, sich einen Psychopathen als jemanden vorzustellen, dessen Erscheinung ebenso monströs ist wie seine Psyche – aber kaum etwas könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. … Diese Monster des Alltags hatten für gewöhnlich ein normaleres Aussehen und Verhalten, als ihre tatsächlich normalen Brüder und Schwestern; sie präsentierten ein überzeugenderes Bild der Tugend als die Tugend selbst – ähnlich der wächsernen Blüte einer Rose oder dem künstlichen Pfirsich, die dem Auge viel perfekter erscheinen als das mit Makeln behaftete Original, nach dessen Vorbild sie modelliert worden sind.”
Zur Ergänzung siehe auch:
Bananenrepublik Deutschland – Die Herrschaft der Psychopathen
“Die Herrschaft der Psychopathen”
“POLITISCHE PONEROLOGIE”
Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bücher, Bewußtsein, Geld, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, René´s Notizen, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

“Brücken für das Leben”

Toni Ruttimann - public meeting "Bridgebuilder - Toni El Suizo"Seit bald 25 Jahren baut Toni Rüttimann in Lateinamerika und Südostasien Brücken aus wiederverwerteten Stahlseilen und Pipeline-Röhren, mittlerweile über 600. Seine Arbeit stellt er voll und ganz in den Dienst der Humanität:

«Mein Traum sind nicht die Brücken, sondern das Verringern von Leid, das Heilen von Wunden…»

anh 2 Thi cong cau cap treo o Thanh AnDoch lassen wir Toni Rüttimann selbst zu Wort kommen:

Jede Sekunde ein Gefallen

Mandalay, Myanmar, 21.12.2012
Genau heute vor 25 Jahren traf ich die Entscheidung, Brückenbauer der Armen zu werden. Nachdem ich sieben Wochen an der ETH Zürich studiert hatte, beschloss ich, mich wieder abzumelden. Mein Herz und meine Verstand zusammen hatten meine Ängste um eine unsichere Zukunft besiegt.
Studium, Freunde, Sport, Lichter der Bahnhofstrasse mit den Schaufenstern voll von Weihnachtsluxus ­ all das schaffte es nicht, den eindringlichen Ruf aus der Tiefe zum Schweigen zu bringen. Im Gegenteil: Sie verstärkten den Kontrast zu den Erinnerungen der sechs Monate, die ich soeben in der Erdbebenzone des Vulkans Reventador in Ecuador durchlebt hatte.
Ich ging in die Berge in mein verschneites Dorf Pontresina, um mich von meinen Eltern zu verabschieden. Meine Entscheidung war getroffen: ich würde in den Dschungel von Ecuador zurückkehren und mit all meinen Kräften meinen eigenen Weg suchen.
25 Jahre später

Bis heute haben wir 607 Hängebrücken gebaut im Dienste von 1,7 Millionen armen Bauern, mit geschenkten und wiederverwerteten Stahlröhren und Stahlseilen. Ich finde keine exakte Beschreibung, um zu definieren, was wir tun. Denn wir sind keine NGO, keine Firma, kein politische oder religiöse Gruppierung, wir haben weder ein Büro, ein Zuhause, eine Fahne noch einen Facebook-Account.
Und trotzdem:
Wie ein mythischer Faden verbinden sich die Freundschaften und die Brücken entlang dieser Odyssee.
Vor zwei Wochen hat Walter Yánez, mein Brückenbauerkollege seit 21 Jahren in Ecuador, unsere Brücke Nummer 600 aufgestellt. Und er wusste es nicht einmal. Und wir feierten es auch nicht.
Um zwei Uhr nachmittags vollendete er eine schöne 93 Meter-Brücke in Matamba über den Río Quinindé, den Grenzfluss zwischen den Provinzen Manabí und Esmeraldas. Am selben Tag, jedoch 12 Stunden früher wegen der Zeitverschiebung, haben wir hier in Asien die Nummer 599 aufgestellt in Ngerayung, in der Nähe von Trenggalek, Provinz Jawa Timur, Indonesien. Und nur gerade 10 Stunden nach jener Brücke von Walter stellten wir die Nummer 601 fertig, und in den folgenden vier Tagen vier weitere Brücken. Es war eine Serie von 8 Brücken, aufgestellt in acht Tagen.

Und es funktioniert

Vor einem Monat haben die lokalen Behörden in Vietnam bei den 58 Hängebrücken im Mekong-Delta etwas Aussergewöhnliches unternommen: Während zwei Tagen, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang , zählten sie die Brücken-Überquerungen zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem Motorrad, im Rollstuhl. Sie stellten fest, dass 38`126 Personen pro Tag die Brücken überqueren.
Mehr als die Hälfte sind Schüler; die Anderen gehen zur Arbeit, zum Markt, in die Spitäler, in die Regierungsbüros etc. Das bedeutet, dass jedes Jahr 13,9 Millonen Menschen über diese Brücken in Vietnam gehen.

…………

Wie eine Brücke entsteht (DIA-Schau)
Website und weitere interessante Informationen
Veröffentlicht unter Éthnos, Bewußtsein, Kultur-Leben, Menschenwürde, Pioniere der Zukunft, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zukunfts-Wegweiser, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Eine Weltsensation & Skandal, Malaria ist endlich besiegt.

bildschirmfoto-2013-05-10-um-14-27-36Eine kleine Weltsensation wurde vor kurzem von Leo Koehof an das Licht der Öffentlichkeit gebracht. Leo dokumentierte eine MMS Behandlung von Malaria des roten Kreuzes in Uganda per Video. Von 781 Menschen wurden 154 positiv auf Malaria getestet. Nach einmaliger Gabe von MMS (Chlordioxid-Wasser-Lösung), 18 Tropfen MMS für Malaria Erkrankte, 8 Tropfen für gesunde Erwachsene, Kinder die an Malaria erkrankt waren bekamen 8 Tropfen, gesunde 6 und Babys mit oder ohne Malaria 2 Tropfen, waren nach nur 24h 143 Menschen Malaria frei. Nach einer weiteren Gabe MMS waren es dann 100%, sprich von 154 Malaria erkrankten Menschen wurden 154 innerhalb von 48h komplett von Malaria geheilt. Dies kann man als kleine Weltsensation verbuchen, da diese Ergebnisse zwar schon zig tausendfach im einzelnen erreicht wurden, es aber eine solche Studie von einer renommierten Hilfsorganisation wie dem roten Kreuz bisher noch nicht gab.
Seit dem 11. Dezember 2012 Tag der Studie sind nun 308.000 Kinder an Malaria gestorben, dieses Verhalten ist faktisch gesehen bestialischer Massenmord!
Nachdem öffentlich bekannt wurde, dass diese Ergebnisse mitdokumentiert wurden, rollten beim Roten Kreuz gleich Köpfe und sogar Mitarbeiter die MMS selbst nehmen distanzieren sich auf ein Mal von der Sache und wollten kein Statement abgeben, da sie ANGST um ihre Reputation und ihre Anstellung haben. Mindestens einem der Ärzte, welche die Studie durchführten, wurde direkt nach Veröffentlichung der Ergebnisse gekündigt. Hieran sieht man mal wieder eindeutig wieviel Macht und Druck die faschistischen Pharmakonzerne ausüben, sogar auf Hilfsorganisationen. Die oberen Riegen des roten Kreuzes wollten auf keinen Fall die Veröffentlichung dieser Informationen.
Die völlige verdrehten Fakten und Lügen über MMS tauchen in letzter Zeit verstärkt auf, dies passiert, weil MMS  hilft, so langsam in die Massen gelangt, der Pharmamafia Milliarden “kosten” wird und Leiden wirklich heilt. Aufzuhalten ist es dennoch nicht mehr. Es ist weder patentierbar noch zu verbieten und man kann die Komponenten in jeder Apotheke bestellen. Ein fertiges Chlordioxid Produkt heisst Oxosanum und kostet 25 € für 50ml http://www.oxosanum.de/. Ein Liter kostet also schlappe 500€, selbst hergestelltes CDL kostet 1,-€!
Einige der Lügen kurz und prägnant aufgeklärt:
  • MMS ist Quacksalberei – FALSCH! Chlordioxid wird seit langem in der Medizin verwendet, es gibt etliche Patente für ClO2 Präparate. Unter anderem wird es z.B. zur Blutreinigung offiziell eingesetzt. Patent hier. Weitere Patente hier.
  • MMS ist hochgiftig – FALSCH! Richtig dosiert ist es völlig harmlos. Dinge wie Durchfall, Übelkeit entstehen lediglich durch zu hohe Dosierung oder nicht korrekte Einnahme und sind auch bei Eintreten nicht weiter schlimm. Das Bundesamt für Risikobewertung verdreht diese Fakten und stellt sie absolut falsch da. Wenn ich drei Packungen Aspartam Kaugummis esse bekomme ich auch Durchfall. Von 6 Esslöffeln Natron muss ich mich ebenso übergeben, wenn ich reinen Sauerstoff atme sterbe ich ebenso, wie auch wenn ich 500 Gramm Salz esse. Die Dosis macht das Gift, diesen medizinischen Grundsatz haben scheinbar sogar “renommierte” Professoren vergessen, obwohl es zur Grundwissen jeder medizinischen Ausbildung gehört. Siehe Beitrag vom bayrischen Rundfunk. Nach WHO-Empfehlungen beträgt die maximale Menge pro Tag: 0,035 mg/kg Körpergewicht.”Chlordioxid ist der wirksamste Bakterienkiller, den die Menschheit kennt.” (Amerikanische Gesellschaft für Analytische Chemie, 1999)
  • MMS ist Geldmache – FALSCH! Der arrogante Jochen Eichner, Verfasser und Verantwortlicher des BR-Artikels, meinte in einem Telefonat mit MMS würde Gewinnspannen von 600% erzielt. Ja und Jochen, das sind normale Margen jedes Produktes in der heutigen Marktwirtschaft von der Herstellung bis zum Endkunden. Uninformiert wie dieses Reporter Genie ist, weiss er scheinbar nicht was die Pharma mit ihrem krankmachenden Mist verdient. Xanax als Beispiel hat eine Gewinnspanne von 569.958% !!! Mehr zu den Margen der Pharmaprodukte in diesem Artikel.
  • Kinder werden mit Einläufen geqäult – FALSCH! Erstens ist ein Einlauf wohl kaum eine Qual, sondern eine sehr empfohlene Reinigung des Darms die jeder regelmässig anwenden kann und sollte, zweitens geht es hier um die Behandlung von Kindern mit Autismus, die teilweise nicht mehr sprachen und stetig auf Hilfe waren. Allein im letzten Jahr hat Kerri Rivera in ihrer Klinik in Mexiko 60 Kinder von Autismus komplett befreit. So etwas gab es weltweit noch nicht! Kerri und Andreas Kalcker sind übrigens auf die AutismOne in den USA eingeladen als Redner. Die AutismOne ist die grösste Autismus-Konferenz weltweit. Schirmherr, neben einigen Kongressabgeordneten ist übrigens Robert F. Kennedy Jr. Kinder werden wesentlich mehr durch Impfungen und deren Folgen gequält. Diese können durch MMS komplett ersetzt werden.
  • Alle Erfahrungsberichte sind gefälscht von Jim Humble - FALSCH! Unter anderem behauptete dies Jochen Eichner vom bayrischen Rundfunk. Dies ist nicht nur ein faschistisches Verhalten und unterstützt die Absichten der Pharmamafia, es ist auch in höchstem Grad menschenverachtend und ein klarer Bruch des Grundgesetzes und des bayrischen Rundfunk Gesetzes und gehört hart bestraft! Es gibt nicht nur hunderttausende Erfahrungsberichte in schriftlicher Form weltweit, sondern auch von Ärzten attestierte Fälle von Heilung durch MMS. Weiterhin ist dies jedem klar der MMS erfolgreich anwendet und sich mit der Materie beschäftigt.
Und so geht es auch mit den weiteren Lügen und Difarmierungen zur MMS Thematik, alles haltlose Pharmapropaganda, beruhend auf einer faschistoiden Ideologie. Damals war es Adolf Hitler, heute ist es die weltweite Finanzdiktatur. Die NWO existiert bereits auf allen Sektoren, nicht nur im Gesundheitsbereich. Jetzt gilt es diese in eine NWO der Menschlichkeit zu transformieren. Wer all dies nicht sehen will ist leider un- oder desinformiert, ignorant, blind oder bezahlt. Punkt.

Was wir auf der Welt brauchen ist mehr Altruismus & Mitgefühl.

Darum lasst uns eine wirklich neue Weltordnung schaffen, die der Menschen.

Website und umfangreiche weitere Informationen
Update:
Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bewußtsein, Einheit der Menschen, Entfaltung der Menschenwürde, Kultur-Leben, Medizin, Medizin, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Wer rettet wen ?

Internationaler Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts                                                                                                            

Wer  Rettet   Wen?

 

Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen

 

Fallschirm_Euro_DB2_kl
Helfen Sie mit, dass ein Film entsteht, der zeigt, wie Banken auf unsere Kosten gerettet werden und die Demokratie auf der Strecke bleibt!
Seit 2008 wurden zuerst die bedrohte Wirtschaft und dann ganze Länder gerettet. Politiker jonglieren mit immer neuen milliardenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.
Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden alle milliardenschweren Risiken zugemutet!
Steuerzahler finanzieren private Vermögen
Es heißt, Griechenland habe 240 Mrd. € Hilfen erhalten. Gerettet wurden damit aber nur die privaten Banken, Versicherungen und Investmenthäuser. Ihnen gehörten 2009 fast alle griechischen Staatsanleihen. 2012 – drei Jahre danach – sind diese Schulden fast gänzlich auf uns europäische Steuerzahler übertragen! Wir haben dadurch etwa 300 Mrd. € Schulden mehr. Dafür wurden viele reiche Griechen reicher und Hedgefonds, Banken, reiche Privatanleger vor jeglichen Verlusten bewahrt. Aus milliardenschweren „Hilfen” der Steuerzahler sind private Vermögen geworden. Der ansonsten neoliberale Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn hat ausgerechnet, dass die Fortsetzung der Rettungsschirmpolitik sicher im Interesse der großen Finanzinstitute und der 5% reichsten Individuen der Welt ist. Aber selbst die Bürger der wirtschaftlich stärksten Länder der EU werden um ihre Altersversorgung bangen müssen. Doch Hauptsache, „ die Märkte atmen auf“.
Die Macht der „Märkte”
Ständig heißt es, die Märkte seien verstimmt, die Märkte seien enttäuscht. Die Finanzmärkte, das scheint ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss. Drei Ratingagenturen dominieren die Parlamente Europas. Ihre Eigentümer sind Händler mit Staatsanleihen, die größten Investmentbanken und Private Equity- Konzerne der Welt. Wenn sie die Daumen senken, zittern Staaten.
Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht verstehen. Doch Demokratie hat angesichts der Macht des Finanzmarkts nur eine Chance, wenn Bürger anfangen, ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“ zu erkennen, die wesentlichen Strukturen und Mechanismen des Finanzkapitals zu durchschauen. „Wer Rettet Wen“ wird ein Werkzeug dazu sein.
Ein Film von unten
Wer Rettet Wen“ entsteht als „Film von unten“ – finanziert von denen, die ihn sehen wollen, die ihn zeigen wollen, die dieses Hilfsmittel als Aufklärung brauchen. Was so für Verständnis und Mobilisierung geleistet werden kann, zeigen die letzten Projekte der Filmemacher „Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“. Deshalb rufen wir auf: Helfen Sie mit, dass dieser so dringend benötigte Film zustande kommt.
Investieren Sie in den Film „Wer Rettet Wen“! Helfen Sie mit, ein Stück Ihrer Zukunft zu sichern. 
  • Mit jeder Spende sind Sie Förderer/in des Filmes. Ab 20 €  erhalten Sie von „Gemeingut in BürgerInnenhand“ eine DVD-Kopie mit der Lizenz zur nichtkommerziellen Vorführung
  • Ab 100 € erhalten die FörderInnen die Auszeichnung Goldförderer/in. Auf Wunsch werden Sie im Abspann namentlich genannt.
  • Ab 1.000 € erhalten die FörderInnen die Auszeichnung Nachhaltigkeitsförderer/in. Sie werden als Ehrengast zur Premiere eingeladen.
Zahlungen bitte auf das Konto:
Empfänger: Wer Rettet Wen, Kernfilm, D-20099 Hamburg     Konto-Nr.: 2020346200     GLS Bank, BLZ: 43060967   IBAN: DE49430609672020346200 BIC: GENODEM1GLS
130.000 EURO   >>>Ihr Beitrag
ist die Filmförderung von unten, die bis zum 01.09.2013 das Fundament des Films errichten soll
Website mit Originaltext
Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bewußtsein, Geld, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Protest gegen Monsanto

NICHT VERGESSEN !!!

Am 25. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um gemeinsam gegen Monsanto zu protestieren.
Blogger Header MAM Main

Weshalb demonstrieren wir?
  • Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Monsantos genetisch veränderten Lebensmitteln zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führt.
  • Vor kurzem wurde vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama ein Gesetz verabschiedet, welches es Monsanto ermöglicht, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatgutes hinwegzusetzen.
  • Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht aus einem Grossteil aus ehemaligen Monsanto Führungskräften. Wir sehen dies als einen höchst bedenklichen Interessenkonflikt, welcher auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln erklärt.
  • Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft. Während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut und den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.
  • Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen von Monsanto verwendeten “Neonikotinoiden Pestiziden” und dem weltweiten Bienensterben und dem Kollaps von ganzen Bienenvölkern.
Was schlagen wir also vor?
  • Boykottierung sämtlicher Firmen, welche Eigentum von Monsanto sind oder die Monsantos genetisch modifizierte Nahrungsmittel verwenden.
  • Die Deklaration von genetisch modifiziertem Saatgut in sämtlichen Lebensmitteln.
  • Die relevanten Punkte im “Monsanto Protection Act” müssen für ungültig erklärt werden.
  • Wir fordern weitere wissenschaftlichen Studien zu gesundheitlichen Folgen von GMOs.
  • Monsantos Führungskräfte sowiei Politiker, welche Monsanto unterstützen, müssen durch direkte Kommunikation, Graswurzel-Journalismus, soziale Medien etc. zur Verantwortung gezogen werde
  • Die Öffentlichkeit muss weiterhin über die geheimen Machenschaften des Konzerns informiert werden.
  • Mit diesen Forderungen und Vorschlägen gehen wir auf die Strasse, um ein Zeichen zu setzen, dass wir Monsantos kriminelles und ungerechtes Gebaren nicht weiter hinnehmen werden.
Keine Vetternwirtschaft. Wir wollen dein Gift nicht, Monsanto!
Veranstaltungen:
Wien: http://on.fb.me/12gFdIp
Berlin: http://on.fb.me/10ytLFa
München: http://on.fb.me/11CQEv9
Düsseldorf: http://on.fb.me/10fysDy
Frankfurt: http://on.fb.me/14hDXpp
Krefeld: http://on.fb.me/16hWZzT
Leer: http://on.fb.me/10RWjZU
Saarbrücken: http://on.fb.me/11Zojxh
Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bewußtsein, Einheit der Menschen, Kultur-Leben, Menschenwürde, Nahrung, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Vollmond über Wellington, Neuseeland

Ich habe auf allen Kontinenten dieser Erde Sonnen/Mond-Auf- und Untergänge beobachtet. Aber so prachtvolle und überwältigende sah ich nur in Australien und Neuseeland.
Allen, die nicht die Chance haben dieses wundervolle Ereignis vor Ort zu erleben, sei dieses Video gewidmet.
Mondlicht
Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!
Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.
Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.
Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!
(Theodor Storm)
Veröffentlicht unter Éthnos, Kultur-Leben, Menschenwürde, Soziales Leben | Hinterlasse einen Kommentar

Wir sind Fragende

von Peter Kern aus “Haus des Verstehens
Sobald wir den Satz des Angelus Silesius beherzigen, „Mensch, werde wesentlich!“, gehen wir durch die Gegenwart, ohne ihr anzugehören. Die aktuelle Welt wird zum bloßen Reflex für Nebensächliches, während wir das Gespräch mit den Großen des Geistes suchen.
Wir lernen, ihre Fragen zu stellen, wir üben uns in ihren Antworten, doch keine wird uns überzeugen. Auch unsere eigenen Fragen bleiben offen. Wir erkennen, dass wir Fragende sind, nicht mehr.
Wesentlich existieren heißt also, aus der Unruhe dieses Fragens leben. Es ist die Unruhe unseres Herzens, die uns als Menschen auszeichnet.
Diese Unruhe des Herzens hat nichts zu tun mit dem, was man heute Mobilität nennt.
Veröffentlicht unter Éthnos, Bewußtsein, Kultur-Leben, Menschenwürde, Soziales Leben, Weisheiten, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Keya und Priya

Begegnung in Kalkutta

Von Bernard Imhasly, Bombay, aus “Journal21″
Zwei Mädchen, 15- und 11-jährig, schauen in die Zukunft. Voll aufrührerischem Tatendrang die eine, in kindlicher Träumerei die andere.
Für die Sommerferien hat Keya bereits ein genaues Reiseziel: die Westküste der USA. Sie weiss auch, was sie dort besuchen will: Universitäten. Sie will sich ein Bild machen über das Angebot, sagt sie selbstbewusst, «und wo ich mich am wohlsten fühle». Keya ist fünfzehnjährig. «Sie hat uns schon vor drei Jahren erklärt», sagt ihre Mutter Varsha, «dass sie in den USA studieren will; auch das Fach will sie selbst wählen».
Resolute Karriereplanung
Da sie bei ihrem Onkel in San Francisco wohnen kann, wird sie bei Stanford anfangen, dann USC, schliesslich die staatlichen Unis abklopfen: Berkeley, San Diego, Irvine, LA. «Vielleicht noch CalTech». Für Stanford hat sie die ersten Anmeldeformulare bereits ausgefüllt. Sie hat dort auch gelesen, dass Spanischkenntnisse bei der Aufnahme in eine kalifornische Uni Extrapunkte bringen; deshalb wird sie ab Herbst einen Spanischkurs beginnen. Dies wäre nicht weiter bemerkenswert, hätte sie mir nicht kurz zuvor gesagt, dass sie seit zwei Jahren Mandarin und Koreanisch lernt.
Keya ist eines dieser vielen tausend indischen Kids, die vor Intelligenz bersten und mit einer Selbstverständlichkeit brillieren, als wäre ihnen ein über Generationen angehäuftes IQ-Potential in die Wiege gelegt worden. Dabei führt bei Keya keine Intelligenzspur in frühere Generationen zurück, sie hat keinen Mathematiker-Onkel, keine dichtenden Tanten. Ihr Grossvater war Bau-Ingenieur, kam vor fünfzig Jahren aus Ostbengalen nach Kalkutta und startete ein Unternehmen, das sich auf den Bau von Fabrik- und Flughafenhallen spezialisiert.
Sein Sohn Shobhu, Keyas und Priyas Vater, lebt mit der Familie immer noch in einem fast kleinbürgerlich-spartanischen Mittelklasse-Haus in einem heruntergekommenen Quartier von Kalkutta. Für indische Verhältnisse sind sie reich, aber Mutter Varsha ist froh, ihr Haus gleichzeitig als Home Stay anbieten zu können. Keyas Grossmutter steht in der Küche, macht Chutneys und knetet die Chappatis für die Tiffin Box der Kinder.
Hochintelligent und illusionslos
Vielleicht ist dies ein Grund, warum Keya weder altklug noch arrogant wirkt, sondern nur fokussiert. Nicht nur, wenn es um Reise- und Studienpläne geht. Mit der gleichen Klarheit analysiert sie die Firma ihres Vaters, die «Erziehungsversuche» der Eltern, Mutters Wohnaustattung, das Schlamassel in Indien. «Sie hält uns jeden Tag einen Spiegel vor», sagt Mutter Varsha mit süss-saurem Lächeln. «Oft ist es nicht einfach, da hineinzuschauen. Vor allem, wenn sie vieles so genau trifft».
Die Eltern haben sich darauf eingestellt, dass Keya nach ihrem Studium nicht nach Indien zurückkehren wird. «Es ist kein Land, in dem ich leben kann. Und schon gar nicht arbeiten. Ich muss ja nur meinem Vater zuhören, wenn er von seiner Arbeit spricht!». Und erst das Elend! In ihrer privaten Elite-Schule betreuen sie mehrere Slum-Schulprojekte. «Ich weiss, sie dienen nur dazu, uns ein gutes Gewissen zu geben. Denn was können wir schon tun, bei den Hunderten von Slums in Kalkutta? Und was tut die Regierung? Die Lehrer bleiben zuhause, geben uns reichen Kids Nachhilfeunterricht. Die Politiker und Beamten saugen die Armen aus, statt ihnen zu helfen».
Die Mutter schaut mich mit grossen Augen an, während ich Keya zuhöre, verdattert über so viel Rage – und Richtigkeit. Inzwischen ist der Vater zu uns gestossen; es ist spätabends, wir wollen noch ins Kino gehen und verabschieden uns von den Mädchen. Im Auto sagt er mir, Keya wolle ihr Studium mit Stipendien finanzieren, so dass sie von den Eltern unabhängig ist. Und dass sie später nicht ins Unternehmen einsteigen will, was ist damit? Er zuckt die Achseln. «Ich übe keinen Druck auf sie aus – sie hat ja recht. Es ist kein Schleck, in Indien zu arbeiten».
Demütigende Verhältnisse
Am nächsten Morgen entdecke ich Shobhu um sechs Uhr in seinem Wohnzimmer, über Papiere gebeugt. «Manchmal weiss ich nicht, warum ich dies tue. Zuerst mache ich Offerten, reduziere Runde um Runde meine Margen, um an einen Auftrag zu kommen, muss liebedienern und schmieren. Warum? Um am Schluss dem Bauherrn nachzurennen, damit er mich bezahlt!». Er führt immer noch eine ausstehende Forderung eines staatlichen Unternehmens in seinen Büchern – sie datiert aus dem Jahr 1978.
Und wie war das mit dem Schmieren? Keya hatte erwähnt, ihr Vater müsse manchmal mit Bündeln von Geld nach Delhi reisen. Ja, vor kurzem, sagt er; es sei um einen kleinen Flughafenterminal in Assam gegangen. Er wurde zu einem hohen Beamten der nationalen Flughafenbehörde beordert. Es sei bizarr gewesen – er sei in einem Büro gelandet, in dem es stockdunkel war, und musste mit einer Stimme verhandeln. «Sie haben Angst, dass Leute eine geheime Kamera auf sich tragen!». Aus dem Dunkel des Autos kam die Stimme von Shobhus Frau: «Es ist so erniedrigend! Keya hat wirklich recht. Wir sollten das Geschäft verkaufen!»
Am nächsten Morgen schaue ich mit Varsha vom Balkon auf den Park Street Maidan, mit den vielen Frühaufstehern, die laufen, Yoga üben, Cricket spielen. Es sieht friedlich aus, und ich frage sie, warum sie den ganzen Balkon vergittert hat. Varsha weist auf die schweren Stahlgeländer auf der Strasse unter uns, die den Gehsteig abgrenzen. Sie zeigt mir einige Lücken. «Vor ein paar Wochen sah ich eines Nachts zu, wie mehrere Männer Teile davon absägten. Ich schrie ‚Diebe!‘, aber sie machten ruhig weiter. Ich rief die Polizei an, Niemand kam. Später erfuhr ich den Grund, warum die Diebe keine Eile hatten: die Polizei steckte mit ihnen unter einer Decke». Hatte sie den Kindern davon erzählt? Sie wirft mir einen vielsagenden Blick zu. «Na klar. Wir diskutieren Alles. Keya hatte einen weiteren Grund, Indien den Rücken zu kehren!».
Gebildete Busfahrerin
Im Gegensatz zu Keya ist die elfjährige Priya ein stilles, träumerisches Mädchen, das ihre ältere Schwester verehrt. Als ich sie frage, was ihr Berufsziel sei, meint sie schlicht, sie werde das studieren, was Keya studiere. Dann besinnt sie sich und sagt voller Ernst: «I want to become an educated bus-driver». Educated? «Ja, heute muss man viel wissen, wenn man das Leben meistern will». Und warum Busfahrerin? Sie schaut hilfesuchend zu ihrer Mutter. «Letztes Jahr machten wir eine Reise in Österreich, auf den Spuren von ‚The Sound of Music’», erklärt mir Varsha. «Wir sassen in einem Bus, der von einer jungen Frau gefahren wurde. Priya war ganz hingerissen – die Leichtigkeit, mit der sie das Fahrzeug lenkte, wie fröhlich sie war, die Freiheit, mit der sie über die Grenze nach Deutschland, und wieder zurück fuhr».
Am liebsten hätte ich Priya gefragt, ob sie das Grimm-Märchen von ‚Hans im Glück‘ kennt.
Originaltext
Veröffentlicht unter Éthnos, Bewußtsein, Bildung, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar

Verbissen, borniert, unter Drogen, betrunken – oder einfach nur strohdumm?

- wie unsere Politiker unsere Zukunft (und die künftiger Generationen) versaubeuteln.

Von H.-W. Graf
Man kann beliebig mutmaßen, rätseln oder einfach nur staunen, was sich in ‚Euro-Land‘ immer mehr zur tragischen Komödie entwickelt. Nicht nur in den PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien), sondern auch in Frankreich, Zypern und Slowenien erreichen die (Jugend-)Arbeitslosenquoten, Firmenpleiten und (leider auch) Selbstmorde wöchentlich neue Höchststände, und auch die sozialen Unruhen sowie die Kriminalitätsraten steigen in spürbarem Maße.
Verantwortlich gemacht wird hierfür Deutschland, das sich immer mehr zum Feindbild der Süd-(Ost-)Europäer entwickelt. Wer kann, wandert ein und schlüpft ins Kuschelbett sozialer Bedürftigkeit – wenn möglich, gleich mit mehreren Frauen und noch mehr Kindern.
Euro und US-Dollar verlieren paritätisch (und deshalb für das Gros der Wenigen, die sich überhaupt um wirtschafts-/währungspolitische Geschehnisse Gedanken machen, nicht erkennbar) immer mehr an Wert gegenüber den Währungen der autarken Volkswirtschaften der Schwellenländer (‚Emerging Markets‘).
Frankreich ist erneut in die Rezession geschliddert; Italiens Bruttoinlandsprodukt schrumpft seit nunmehr sieben Quartalen (!) und steckt in der längsten und tiefsten Rezession seit 43 Jahren – mit verheerenden Folgen für den Mittelstand. Griechenlands Wirtschaft sank im 1. Quartal um 5.7%(!) ggü. dem Vorjahr. In den Peripheriestaaten der Euro-Zone werden inzwischen sogar staatliche und kommunale Pensionen/Renten gekürzt – bis vor kurzem noch völlig undenkbar; die Exporte der (noch) starken Euro-Länder in die Euro-Zone erleben Einbrüche von 9% (Maschinen, Chemie, Pharma-Erzeugnisse), bis 27% (Kraftfahrzeuge); praktisch jeder global aufgestellte Konzern reduziert seine Belegschaften im Euro-Raum und verlagert Dienstleistungen und Produktion ins wirtschafts- und steuerpolitisch günstigere Ausland.
Einzig die bundesdeutsche Bauindustrie wähnt sich im konjunkturellen Aufwind – kein Wunder, nicht nur in den besten Lagen der Republik werden mittlerweile Mondpreise für Immobilien und Grundstücke bezahlt, sondern selbst in entlegeneren Gegenden setzen die verunsicherten Bürger auf den „greifbarsten“ Sachwert (neben Gold und Silber), denn die Renditen der Geldwertanlagen – egal, in welcher Währung und welcher Art (Festgelder, Anleihen, Lebens-/Rentenversicherungen) – tendieren zunehmend gen ‚Null‘, bzw. zeitigen unter Berücksichtigung der Inflationsraten einerseits und der Besteuerung andererseits bereits ein Minus.
Aktien(-Fonds) hingegen werden von den meisten Kapitalanlegern überhaupt noch nicht als Kapitalanlagen wahrgenommen. Zudem sind vor allem die deutschen Anleger traditionell – man vertraut dem Staat immer noch mehr als der Realität – eher geldwert-orientiert. Kein Wunder, immerhin hat die staatliche Daseins- und Alters-vorsorge eine mehr als 130-jährige „Tradition“.
Es wird wohl noch einiger Generationen bedürfen, bis dieses sehr tief verankerte „Verständnis“, diese Staatshörigkeit, einem realistischen Blick weicht.
Die einzigen, die nach dem ‚Drei-Affen-Prinzip‘ nicht hören, sehen und (der Parteidoktrin wider)sprechen wollen, sind die Politiker, an deren Gehältern, Privilegien und Pensionen natürlich niemand Hand anlegt. Und die Medien plappern schriftlich und mündlich brav nach, was ihnen die Politiker in die Feder und ins Mikrofon diktieren.
Insbesondere die Wirtschaftsnachrichten geben ja auch allen Grund zur Freude: DAX und Nikkei, Dow Jones und S&P 500 erklimmen inzwischen nahezu täglich neue Rekordstände; insofern scheint doch alles in Ordnung. Aus welchen Quellen diese Gewinne stammen und wie nachhaltig sie realiter sind, ist nur für Wenige und allenfalls von akademischem Interesse.
Mir ist inzwischen kein fachlich kompetenter Wirtschaftswissenschaftler oder Vermögensverwalter bekannt, der ob der monströsen Aufblähung der Geldmenge (FED, EZB, BoJ und BoE) nicht erhebliche Nackenschmerzen aufgrund zunehmend hilflosen Kopfschüttelns hätte.
Aber bundesdeutsche Politiker üben sich in tumber Parteilinientreue, intellektueller Verwahrlosung und verantwortungslosem Realitätsverzicht – für sie steht einzig das mögliche Menetekel am 22. September zur Debatte. Das Ganze gleicht einer Lunte, auf die unsere „Volksvertreter“ fleißig Sand kippen – in der naiven Hoffnung, sie damit zu ersticken, und fröhlich vermelden sie, daß man deren Zischeln nicht mehr hört.
Dabei ist es gerade einmal 80 Jahre her, daß in zwei Dutzend europäischen Ländern gefährliche Brandsätze negiert, totgeschwiegen und ideologisch verbrämt wurden.
Der 3. Weltkrieg wird nicht mit militärischer Gewalt geführt werden; vielmehr drohen soziologische Verwerfungen und sozialpolitische Krisen, wie sie sich heute wohl (noch) Keiner vorstellen kann – unsere Politiker ohnehin nicht!

 

Veröffentlicht unter Aufrufe, Éthnos, Bewußtsein, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen | Hinterlasse einen Kommentar