Chaos und Ordnung

CHAOS & ORDNUNG

Kongress

Was bestimmt die Zukunft der Menschheit?

am 17.+ 18. September 2016
Wien – Sofiensäle

……………..

Das Potential des Chaos

Albert Einstein
Die Ordnung der Natur ist Folge der Zeitrichtung in unserer Existenzsphäre. Die Chaostheorie ist ein Beispiel dafür, wie ein zunächst linearer Vorgang in seiner zeitlichen Strukur eine Zerstreuung und anschliessend eine Beschleunigung erfährt, um schließlich auf einer neu geschaffenen Ebene wieder relativ linear weiterzuführen. Sprünge liegen immer ausserhalb der Zeit, weil an diesen Bifokationspunkten intensive Verbindungen zu Informationsströmen außerhalb des materiellen Weltrahmens bestehen und sich erst daraus eine für uns überraschende neue Richtung ergibt.
Das Schöpferische am Chaos ist, dass es Verbindung zu uns aufnimmt und so seine intuitiven und kreativen Möglichkeiten verwirklicht.
Von der Wandlung, die ein schrittweise linearer Prozess ist, der schließlich zu neuen Formen führt, ist es ein großer Schritt. Verwandlung setzt immer einen unsichtbaren Moment vorraus, in dem das Alte nicht mehr ist und das Neue noch nicht ist. Das ist der Sprung aus dem linearen Zeitablauf, die Turbulenz, der chaotische Moment, wo die Zeitfunktionen über einen Knick im Weltgefüge abkippt, bis sie sich auf der nächsten Ebene wieder gefangen hat. Darin liegt auch die Bedeutung des Rauschens. Es gibt nichts Empflindlicheres und Labileres als ein wirklich chaotisches Rauschen, das durch die Bewegung einer unendlich großen Zahl infinitesimal kleiner Einzelelemente ausgelöst wird. Ein solches System ist geradzu gierig auf ordnende Gedankenimpulse ausgerichtet.
Quelle: Ernst Senkowski, Instrumentelle Transkommunikation, 1995, R.G. Fischer Verlag, Frankfurt a.M., Seite 263

Ein weltweiter Auf- und Weckruf

Dieter Broers
Es gibt Ereignisse im Leben, da spürt man bereits bei ihrer Entstehung, dass sie von besonderer Bedeutung sind. In solchen Momenten scheinen die Ereignisse wie von einer unsichtbaren Macht gelenkt. Auf scheinbar wundersame Weise funktionieren selbst für unmöglich gehaltene Dinge auf einmal wie selbstverständlich. In seltenen Fällen sind wir sogar selber der Initiator solcher Sternstunden. Das letzte Mal, als ich einen solchen erhabenen Moment erlebte, ist noch nicht einmal zwei Jahre her. Es war zu Beginn der Entstehungsgeschichte meines Buches „Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“. Vor etwa einer Woche stieg diese untrügliche Gewissheit wieder in mir auf, an etwas ganz Besonderem mitwirken zu dürfen.
Dieses besondere Gefühl entstand aus einem längeren Wunsch die wichtigsten Wissenschaftler zum meinem Thema „Erwachen der Menschheit“ zusammenzuführen, damit sie ihre Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vortragen können. Aus meinen langjährigen Forschungen hatte ich mir einen guten Überblick darüber verschaffen können, welche Wissenschaftler hierfür infrage kommen würden. Gerade über die sich zunehmend abschwächenden Erdmagnetfelder – die nachweislich unsere geistigen Fähigkeiten beein-flussen – sollte die breite Öffentlichkeit klar und verständlich aufgeklärt werden. Natürlich wusste ich wie außerordentlich schwer es sein würde, diese Spezialisten zu einem gemeinsamen Kongress zusammenzubringen um über ihre speziellen – teilweise hoch brisanten Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit zu berichten. Aber ­jeder Referent aus meinem Dream-Team, dem ich von meiner Idee eines internationalen Kongresses berichtete, stimmte sofort zu! Jeder von ihnen erkannte, wie wichtig es ist, über ihre jüngsten Erkenntnisse aufzuklären! Ihre Studien belegen in überzeugender Deutlichkeit unsere bisher überwiegend ungenutzten geistigen Fähigkeiten und wie sie u.a. durch Veränderungen der Erdmagnetfelder erheblich erweitert werden.
Ein gegenwärtiger Blick in die Zukunft der Menschheit sieht nicht sehr verheißungsvoll aus. Oberflächlich betrachtet scheint das (organisierte?) Chaos alles in den Abgrund zu ziehen. Eine sinnvolle Erklärung dieser Beobachtung wird erst möglich, wenn wir die genaueren Zusammenhänge des Zusammenspiels zwischen Chaos und Ordnung verstehen. Wir müssen begreifen, dass die Entstehung und die „Baugesetze“ des Kosmos geistigen Ursprungs sind. Der Physiker Burkhard Heim leitete diese „Baugesetze“ aus seinen Berechnungen her, er schlussfolgert: „Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird. 
Von der Entstehung bis zur Steuerung der materiellen Welt entspringt alles den geistigen Dimensionen.“ Aus unseren persönlichen Erfahrungen wissen wir bereits von den Wechselwirkungen von Psyche (Geist) und Soma (Körper) – also das, was wir als Psychosomatik bezeichnen. Tatsächlich reduziert sich dieses Prinzip nicht nur auf unsere gesundheitlichen körperlichen Belange. Ganz offenbar zählt genau dieses Baugesetz zu den elementarsten kosmischen Gesetzen überhaupt. So reflektiert unser Körper – wie alle Materie im Kosmos – unserer geistigen Haltungen. Mit einfachen Worten: unsere wahrgenommene Welt ist das Resultat unserer geistigen Haltung.
Wir „sehen“ was wir Erwarten. Nach John Archibald Wheeler sind „Beobachter notwendig, um das Universum zu erzeugen“.Aus unserer unaufgeklärten Sicht ist das, was wir sehen und das, was wir sind getrennt. Könnten wir – in Analogie zum oberen Bild – unsere „Augen“ nach „unten“ bewegen, würden wir erkennen, dass wir uns nur selbst reflektieren. Die aktuellen Veränderungen der Erdmagnetfelder sind in der Lage, uns in den Zustand der fundamentalen Selbsterkenntnis zu führen. Die Referenten des internationalen Kongresses im September werden ihre Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit in einer Form vortragen, die es ermöglicht, dass diese Vorgänge verstanden und in ihrer großen Bedeutung erkannt und umgesetzt werden können!
Die Welt und mit ihr die Menschheit scheint an ihre Grenzen zu stoßen. Ein System in einem begrenzten Raum kann auf Dauer nicht auf grenzloser Expansion aufgebaut sein. Folgt man Albert Einstein, wird deutlich, wir können die Probleme nicht mit dem gleichen Denken beheben, das sie verursacht hat.
Seit Beginn der Zivilisation sucht der Mensch nach der Erklärung für das, was er ist. Ist die Menschheit am Ende ein Bienenvolk, folgen ihr Streben und  ihre Geschicke einer unsichtbaren Ordnung, die dem einzelnen Wesen verborgen bleibt? Oder gibt es Möglichkeiten, die Kräfte zu begreifen, die auf unsere sichtbare Wirklichkeit einwirken und dahinter einen Sinn zu erkennen?
In welchem Zusammenhang stehen die aktuellen Veränderungen des Erdmagnetfeldes mit der Erkenntnisfähigkeit des Menschen, seinem individuellen Bewusststein und der kollektiven Schwarmintelligenz?
Sind es vielleicht ganz einfach nachvollziehbare Mechanismen, die dazu führen, dass wir die bisher ungenutzten Ressourcen unserer Fähigkeiten aktivieren können und unser Vermögen auf neue, noch nicht dagewesene Weisen vergrößern – unser Vermögen zu denken, zu erkennen und zu fühlen?
Dieter Broers steht in der Tradition der Wissenschaftler, die über den Tellerrand ihres Fachgebietes geschaut und neue Modelle für ein übergreifendes Verständnis der Zusammenhänge entwickelt haben. In seinen Filmen hat er Forscher und Denker zu Wort kommen lassen, die das begrenzte Bild der Schulwissenschaft herausfordern und mit ihren Erkenntnissen einen eindrucksvollen Einstieg zum Verständnis der Prinzipien bieten, um die es dabei geht.
Dieter Broers  ist der Schirmherr des Wiener Kongresses CHAOS & ORDNUNG am 17.+ 18. September 2016, zu dem er namhafte Wissenschaftler und Vortragende zum einem interdisziplinären Dialog eingeladen hat. Aus den sehr unterschiedlichen Perspektiven ihrer Fachgebiete (Biophysik, Astrophysik, Neurowissenschaften, Zufallsforschung, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Psychologie und Philosophie) geben sie Auskunft auf die Frage:

Was bestimmt die Zukunft der Menschheit?

Die Welt scheint ins Chaos zu versinken. Politik, Klima, Finanzen – nichts ist mehr so, wie es einmal war und vieles kann auch nicht so bleiben wie es ist, denn wir steuern auf Verhältnisse zu, die sich niemand wünscht. Die Rufe nach einer grundsätzlichen Neuausrichtung werden immer lauter. Bevor deutlich wird, wie diese aussehen könnte, kommt es zu Turbulenzen und Verwerfungen auf allen Ebenen, an deren Ende die Menschheit – als Kollektiv und individuell – an anderen Werten orientiert sein wird, als bisher. Dass dieser Prozess bereits in vollem Gange ist, beweisen die Statistiken, denn entgegen der – von den Interessen weniger Kräfte gesteuerten – militärischen Auseinandersetzungen nimmt aktuellen Statistiken zufolge die allgemeine Kriminalitätsrate nicht zu, sondern ab. Die Terroranschläge der vergangenen Monate haben großes Leid und Angst ausgelöst – auf der anderen Seite waren Sie Anlaß für Solidarität in vorher nicht erlebtem Ausmaß. Grundlegende Veränderungen des Denkens bewirken einen Wandel des Handelns. Die Menschheit steht vor einem Bewusstseinssprung, der dazu führen wird, dass wir über die aktuellen Verhältnisse der spätkapitalistischen Ära der ‚zivilisierten’ Welt denken werden, wie die Menschen vergangener Jahrhunderte über die Steinzeit. Welche Kräfte hierbei zusammenwirken, beleuchten in diesem Kongress auf Initiative von Dieter Broers Wissenschaftler und Philosophen aus sechs Ländern in faszinierenden Einzelheiten.
„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
(Max Frisch, schweizer Schriftsteller *15.05.1911 – †04.04.1991)
Die Zukunft der Menschheit sieht nicht erfreulich aus. Glaubt man den Aussagen des prominenten australischen Mikrobiologen Frank Fenner ist es bereits zu spät : „Wir werden aussterben. Was auch immer wir machen, es ist zu spät.“ sagte er in einem Interview der Tageszeitung „The Australian“. Grund für die trüben Aussichten seien Bevölkerungsexplosion, unkontrollierter Konsum und der Klimawandel. Ganz anderer Ansicht ist Stephen Hawking. Das englische Nachrichtenmagazin „The Independent“ berichtet am 19. November 2015: „Stephen Hawking: Aggression could destroy us – It may have had survival advantage in caveman days, but now it threatens to destroy us all.” (Übersetzung: Aggression könnte uns zerstören. Sie mag für Menschen aus der Steinzeit Überlebensvorteile gehabt haben, aber jetzt droht sie uns alle zu zerstören.“ Seiner Ansicht nach wäre es die „Empathie“ die die Zukunft der Menschheit sichern könnte.
Der am 17. und 18. September 2016 stattfindende Wiener Kongress „Chaos und Ordnung“ stellt zwei Ziele in den Vordergrund. Eine Reflektion des aktuellen Status quo und Lösungsvorschläge auf der Grundlage der Nutzung der bereits latent vorhandenen Potenziale der Menschen. Im Gegensatz zu einer palliativen Haltung, die versucht, die negativen Auswirkungen von Fehlentwicklungen einzuschränken, soll aus einer Ursachenerkennung langfristig brauchbare Lösungen aufgezeigt werden.
Von dem Nobelpreisträger Ilya Prigogine wissen wir um die konstruktive Bedeutung von Chaos. Prigogine sieht im dissipativen Chaos eine Schlüsselrolle, „ … [es] ist nämlich ein Mittelding zwischen dem reinen Zufall und der redundanten Ordnung“, und damit die Bedingung zur Entstehung von Information in biologischen Systemen.“
Auf diesem Kongress in Wien werden es Wissenschaftler aus sechs Nationen sein, die ihre wertvollen Erkenntnisse und Lösungsmodelle anbieten. Im Kern wird es darum gehen, die in uns latent angelegten Eigenschaften zu erkennen und zu nutzen. Es ist das Maß der Bewusstheit, welches darüber entscheidet, ob wir lediglich auf äußere Reize und Konditionierungen reagieren, oder souveränen agieren. Schon Sokrates konstatierte eine Grundhaltung, die noch heute philosophische Grundlage des humanistischen Menschbildes ist: Verantwortlichkeit ist abhängig von Bewusstsein. Seine Lehre besagt im Grundsatz: „Niemand fügt sich, oder anderen, bewusst etwas Böses zu. Alles, was der Mensch in seinem halbschlafähnlichen Zustand anstellt, tut er aus dem Maß seiner Unbewusstheit heraus. In einem erwachten Zustand – in dem er voll bewusst wäre -, würde er zu keiner bösen Handlung fähig sein.“
Hier schließt sich der Kreis zu Stephen Hawking, der darauf zählt, dass ein Mehr an Empathie die beste Heilung von Aggression sei und die Menschheit in einen friedvollen und liebenden Zusammenhalt bringt. Erkenntnisfähigkeit als Voraussetzung für ein größeres Bewusstsein erfordert die Bildung des Intellekts auf mehreren Ebenen und geht einher mit der Zunahme verfügbarer und integrierbarer Informationen.
Hierzu Alexander Trofimov: „Der Intellekt kann als ein kosmoplanetarisches Ereignis angesehen werden, der auf der Erde als ein explosiver Prozess auftauchte. Man kann tatsächlich davon ausgehen, dass er spontan von entsprechenden Strukturen des Bewusstseins geformt wurde.“ Nach seiner Auffassung entstehen immer wieder neue Informationsfelder intellektueller Organisation, die das Bewusstsein verändern und zur Entstehung neuer Kulturen führt. „Die Zunahme oder Abnahme des Typus der Feldbeziehungen auf der Stufe der gesamten Menschheit, auf nationaler oder ethnischer Ebene sind von größter Bedeutung für die Geschichte dieser Gruppen oder Nationen und für die Sozialhistorie des Planeten!“
Auch Michael Persinger sieht in Feldphänomenen die Auslöser von Entwicklungsschritten der Menschheit: “Stellen Sie sich einmal das große Ereignis vor, was auch immer es gewesen sein mag, als alle Kulturen mehr oder weniger zur gleichen Zeit begannen Sprache zu verwenden: Das passierte durch einer Punktmutuation, die sich durch unsere gesamte Spezies gezogen hat. Was könnte der Auslöser dafür gewesen sein? Es muss etwas gewesen sein, dass uns alle miteinander verbindet, etwas dem alle menschlichen Wesen ausgesetzt gewesen sein müssen. Und das ist das Erdmagnetfeld. Wenn Sie das alles historisch betrachten, werden Sie sehen, dass alle diese massiven globalen Veränderungen, die wir revitalisierende Bewegungen nennen, also revolutionäre Bewegungen, oder Phasen in denen es massive Bewegungen einer bestimmten Idee gibt, oft auftreten in Zeiten mit bestimmter geomagnetischer Aktivität.“
„Es sollte nicht überraschen, dass revitalisierende Bewegungen am Anfang gewöhnlich das Schwergewicht auf expressive Befriedigungen und vage oder pragmatische soziale Ziele legen… Solche Bewegungen entstehen aus diffuser Unzufriedenheit durch Unterdrückung, Diskriminierung und Benachteiligung… Die emotionale Zufriedenheit der beginnenden Bewegungen, manchmal richtiger „Kulte“ oder sogar „soziale Epidemien“ genannt, bindet Anhänger an die Gemeinschaft, die fähig ist, verständliche Bilder der Zukunft zu entwerfen, die dazu beitragen, die Gemeinschaft zu verstärken und zu aktivieren.“
Weitere Informationen – Programm, Referenten, Anmeldung

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
Dieser Beitrag wurde unter Éthnos, Bewußtsein, Bildung, Entfaltung der Menschenwürde, Kultur-Leben, Menschenwürde, Pioniere der Zukunft, Soziales Leben, Transformation, Zum Aufwachen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s