Geschichte aus dem Mittelalter…

… mit der Bitte, keine Vergleiche oder Parallelen, oder ein Bezug zu unseren heutigen, modernen Zeiten herzustellen.
In unserer Frühzeit wollte ein König zum Fischen gehen. Er bat den königlichen Wetterwart um eine möglichst präzise Wettervorhersage für die nächsten Stunden. Wer Wetterwart sagte für die nächsten Stunden keinerlei Regen an.
Der König begab sich alsdann mit der Königin auf den Weg zum Fischplatz. Auf dem Weg dorthin traf er einen Bauern mit seinem Esel. Als der Bauer seinen König und seine Königin mit dem Fischgerät sah, meinte er: „Königliche Hoheiten, Sie sollten zurück nach Hause und nicht fischen gehen, denn binnen kürzester Zeit wird ein Regen herunter gehen, der sich gewaschen hat“.
Der König blieb höflich und erwiderte: „Ich habe den sehr geschätzten und hoch professionellen königlichen Wetterwart um seine Wetterprognose gebeten. Zusätzlich bezahle ich ihn bestens. Er gab mir eine von Ihnen abweichende Wettervoraussage. Ich werde also meinen Weg mit der Königin fortsetzen!“
Kurze Zeit später setzte ein fürchterlicher Regen ein, und König und Königin wurden nass wie die Katzen, sodass sich ihre menschliche Umgebung bereits Sorgen um ihre Gesundheit machte. Äußerst aufgebracht und wütend, ließ der König nach seiner Rückkehr ins Schloss den königlichen Wetterwart fristlos feuern.
Anschließend bat er den Bauern, dessen Posten als bestens bezahlten königlichen Wetterwart einzunehmen.
Der Bauer weigerte sich jedoch: „Königliche Hoheit, ich weiß nichts über Wetter-vorhersagen. Ich erhalte meine Wetterinformationen von meinem Esel. Wenn seine Ohren nach unten hängen, bedeutet dies baldigen Regen!“ Aufgrund dieser Aussage stellte der König den Esel als königlichen Wetterwart ein.
Und so bürgerte sich von diesem Zeitpunkt ab ein, dass Esel im Regierungsbetrieb lukrativ bezahlte und wichtige Posten zugewiesen bekommen.

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
Dieser Beitrag wurde unter Éthnos, Bewußtsein, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Wirtschafts-Leben, Zum Aufwachen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s