Nach Paris: Schlapp/Thiel als Mentoren von Pegida

von Oliver Wäckerlig aus „infosperber“
Manfred Schlapp stellt in seinem Buch die Religionsfreiheit für den Islam in Frage und behauptet, der Koran fordere zu Gewalt auf.
Red. In der Sendung von Roger Schawinski hatte sich der Kabarettist Andreas Thiel auf den Kronzeugen «Professor» Manfred Schlapp gestützt. Dessen neues Buch «Islam heisst nicht Salam» ist jetzt erschienen. Der Religionswissenschaftler Oliver Wäckerlig hat es gelesen und auf «Zukunft Religion Schweiz» analysiert. Der Zürcher Anwalt Valentin Landmann hat Schlapp beim Verfassen des Buchs begleitet.
islam_heisst_nicht_salamDas Buch ist durchzogen von Koran-Zitaten, welche die Gewalttätigkeit des Islam aufzeigen sollen
Ein Handbuch für die Pegida Bewegung
Nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat Radio Liechtenstein «Professor Manfred Schlapp» als «profundester und bekanntester Liechtensteiner Islam-Kenner» interviewt. Schlapp hat nun sein neues Buch vorgelegt, von dem bereits Hunderttausende gehört haben. Es stellt sich als eine Handreichung für die Pegida-Bewegung heraus.
Im Radio-Interview vom 8. Januar erklärte nun Manfred Schlapp: «Dieses Attentat ist im Koran verankert», denn, wie er zuvor ausführte: «Der Koran ruft von Anfang bis zum Ende auf zu Mord und Totschlag.» Genau so hatte bereits Andreas Thiel in der «Weltwoche» argumentiert.
WEWO_TitelIns selbe Horn bläst übrigens auch der designierte Chefredaktor der «Schweizerzeit» auf Facebook: «Natürlich sind viele Muslime friedfertig, keine Frage. Sie sind dann aber im Grunde genommen keine Muslime mehr, weil der Koran ihnen ausdrücklich die Tötung Anders/Ungläubiger befiehlt.»
Kessler_FacebookManfred Schlapp wiederholte seine Anklage gegen die «herrschenden Politiker», welche seit Jahren die «Rolle der drei respektive vier Affen: nichts hören, sehen, sagen und nicht denken» spielen würden, anstatt endlich die «Islamdebatte» öffentlich zu führen. Andreas Thiel zitierte diese Aussage bereits in der Schawinski-Sendung, denn Schlapp erwähnt die «Affen» immer wieder (im Buch S. 333f.). Wie denn die Debatte nach Schlapps Vorstellung geführt werden müsste, werden wir noch sehen.
Der Dritte Mann: Valentin Landmann
Wer sich beim Schawinski-Interview gewundert hatte, weshalb Andreas Thiel aus einem noch unveröffentlichten Buch eines angeblichen «Professors für Orientalistik» zitierte, der wurde von Radio Liechtenstein aufgeklärt. Manfred Schlapp erzählte im zweiten Teil des Radio-Interviews, dass Valentin Landmann, ein Freund aus Zürich, den Schreibprozess begleitet und Andreas Thiel Einblick ins Buch gewährt habe. Manfred Schlapp distanzierte sich zunächst von Thiels Aussagen bei Schawinski, ging dann aber im «Tages-Anzeiger» in die Offensive.
Der Kulturredaktor des «Tages-Anzeigers» glaubte schliesslich, eine Auseinandersetzung mit der Arbeit Schlapps böte Gelegenheit, «die zuletzt vollends ins Pauschale und Emotionale abgedriftete Diskussion endlich dort zu führen, wo sie eigentlich geführt werden sollte: im Bereich der Philologie und der Islamwissenschaft». Ein frommer Wunsch, wie sich zeigen wird.
Treffpunkt Liechtenstein
Manfred Schlapps 378-Seiten-Wälzer «Islam heisst nicht Salam» erschien jüngst beim Offizin-Verlag, der auch Valentin Landmanns neustes Werk herausbringt. Landmann ist wie Schlapp Mitglied des PEN Clubs Liechtenstein. Dort firmiert auch Bazon Brock, der das Vorwort beisteuerte. Brock führte zusammen mit Peter Sloterdijk in Karlsruhe den öffentlichen Lehrgang «Der professionalisierte Bürger» durch. Manfred Schlapp war Dozent in dieser Reihe, die 2011 als Handreichung veröffentlicht wurde. Auf der Rückseite von «Islam heisst nicht Salam» werben Brock, Landmann und Sloterdijk für das Buch und auch das «Liechtensteiner Vaterland» findet lobende Worte. Dessen Chefredaktor gehörte demnach auch zum auserlesenen Kreis der vorab Eingeweihten. Günther Fritz schrieb bereits am 1. Dezember vergangenen Jahres im «Vaterland» einen Frontseiten-Kommentar zu Thiels Weltwoche-Artikel. Darin schlug er einen Bogen von Thiel zu Schlapp: Im neuen Buch werde auch Schlapp unterstreichen, dass der Islam keine friedliche Religion sei. Am 8. Januar schrieb Fritz – wie Schlapp – im Frontseiten-Kommentar vom Koran als Ausgangspunkt für die Attentate in Paris.
Islamisierung und Verrat
Bereits das Vorwort von Bazon Brock macht klar, worauf «Islam heisst nicht Salam» abzielt. Er kritisiert die lasche Asylpolitik Deutschlands, die das Grundgesetz ausser Kraft setze. Diese «Sabotage des Grundgesetzes und der Verfassungstreue» sieht Brock als «opportunistisch voraus-eilende Unterwerfung» der Politik, welche die «islamische Invasion» gar nicht mehr abwarten mag und sich bereits lustvoll zerstörerisch «auf die Seite der wahrscheinlichen Sieger» schlage (S. 12).
Brock geht wie Schlapp und Thiel vom Koran aus, den man endlich ernst nehmen müsse: «Jeder kann im Koran mit grösstmöglicher Verbindlichkeit erfahren, was uns blüht, den Gläubigen wie den Ungläubigen.» Er stellt den Islam in eine Reihe mit Kommunismus und Faschismus, die nicht geschafft hätten, was nun dem Islam gelänge: die Unterwerfung der ganzen Welt (S. 11).
Einen solchen Text könnte man gut an einer Pegida-Demonstration verlesen, die Denkmuster sind die gleichen: Wir sind das Volk, die Eliten haben uns verraten, denn sie sind zu feige und opportunistisch, um die Islamisierung aufzuhalten. Noch einen Schritt weiter gehen jene, die bereits von Krieg sprechend anonym zum Widerstand aufrufen.
Wir haben KriegWo sich Andreas Thiel und Manfred Schlapp unterscheiden
Manfred Schlapp beginnt mit autobiographischen Notizen seiner Orientreisen, erklärt die Entstehung seines Buches und schreibt zum Teil anekdotisch-unterhaltsam über Konflikte, den kulturellen Austausch und den Wissenstransfer zwischen Europa, Nah- und Fernost in den vergangenen Jahrhunderten. Hier wird dann auch der Unterschied zwischen Andreas Thiel und Manfred Schlapp deutlich. Schlapp sieht sich in der Tradition der Aufklärungsphilosophie und verschreibt sich einer grundsätzlichen Religionskritik: «Das Prinzip der Gehirnwäsche liegt allen Religionen zugrunde und nicht zuletzt dem Islam» (S. 133), oder:
zitat1Auch will er den Koran in aufklärerischer Absicht als willkürliches Menschenwerk dekonstruieren (S. 99-110).
Andreas Thiel übernimmt zwar – wie bei Schawinski vorgeführt – die noch aufzuzeigende Umdeutung des Islam von einer Religion zu einer politischen Ideologie von Schlapp. Er fabriziert daraus aber auch eine religiöse Dämonologie in einem manichäischen Weltbild (hell/dunkel, gut/böse), die er bereits in seiner religiösen Polemik in der «Weltwoche» erklärt hatte. Für ihn ist entscheidend, dass der Koran keine göttliche Offenbarung enthalte und Jesus als Messias zurückweise.
Aufmarsch der «Islamkritiker»
Ab Seite 135 lässt Manfred Schlapp seine historisch-philologischen Betrachtungen hinter sich und wendet sich der politischen Gegenwart zu. Nun wird das Eis immer dünner, da er sein vertrautes Feld verlässt und sich zunehmend auf Sekundärliteratur stützen muss. Wer mit sogenannt «islamkritischer» Literatur – hier vornehmlich aus der religionskritischen Ecke – vertraut ist, erkennt alte Bekannte wieder: u.a. Wafa Sultan, Hamed Abdel-Samad, Henryk Broder, Alice Schwarzer, Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali, Thilo Sarrazin, Mina Ahadi oder Udo Ulfkotte.
Mit diesen Gewährsleuten ist in einer konstruktiven Islamdebatte kein Staat zu machen – sie sind vor allem laut, alarmistisch und provozierend – aber es lassen sich mit ihrer Hilfe bestimmte Ziele verfolgen. Es sind diese «Islamkritiker», die seit Jahren in Massenmedien – und zum Teil mit eigenen Bestseller-Büchern – immer wieder «den Islam» kritisierend beklagen, dass man den Islam nicht kritisieren dürfe und dass dies alles von den «Mainstream-Medien» (Pegida-Deutsch: «Lügenpresse») totgeschwiegen werde. Ihre Wut rührt aber nicht daher, dass sie nicht angehört würden, sondern dass ihren Kassandrarufen keine Konsequenzen folgen.
Von guten und schlechten Religionen
Das ganze Buch Schlapps ist durchzogen von Koran-Zitaten, welche die inhärente Gewalttätigkeit des Islam aufzeigen sollen. Nur «unbedarfte Gutmenschen» würden sich von der Darstellung des Korans als «Botschaft des Friedens» irreführen lassen (S. 277). Das tönt dann etwa so: «Doch Allah wird auch als ‹Totmacher› bezeichnet. Und vom ‹Totmachen› ist im Koran durchgehend die Schreibe» (S. 173); Der «permanente Aufruf zum Krieg» (S. 277); «Dass Muslimen der Kampf auf Leben und Tod von Allah vorgeschrieben ist, zieht sich wie ein roter Faden durch den Koran» (S. 290); «Sowohl im Koran als auch in den Hadithen wird der Hass gegen die ‹Ungläubigen› geschürt und zum ‹Dschihad›, zum ‹Heiligen Krieg›, aufgerufen!» (S. 291).
Trotz seiner aufklärerischen Verachtung für das Religiöse nimmt Schlapp das Christentum in Schutz als eine Religion, «die mit der Bergpredigt begann und die eine Kultur der Liebe begründete, deren Strahlkraft ungebrochen ist» (S. 178). Erzbischof Haas wird es ihm danken.
Dann aber schreibt er Tacheles, denn davon abgrenzen will er den alttestamentarischen Gott: «An diesem Gottesbild eines gnadenlosen Monos Theos hat der Islam Mass genommen» (S. 174). Dies begründe die Absenz der Aufklärung in der «muslimischen Welt», denn: «Letztlich wurzelt dieses Defizit in der alttestamentlichen Tradition der Buchstabengläubigkeit. (…) Diese rigide Gläubigkeit beherrscht auch den Islam, seitdem der Koran kanonisiert und glorifiziert worden ist» (S. 239).
Tarnung ist alles: Islam «im Mantel einer Religion»
Manfred Schlapp berichtet von seiner Vorlesungsreihe bei Peter Sloterdijk und Bazon Brock an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Sein Appell «an das in Karlsruhe beheimatete Verfassungsgericht, endlich den Begriff ‹Religion› neu zu fassen und somit auch das Rechtsgut der Religionsfreiheit zu überdenken», sei mit Beifall quittiert worden. Denn die Verfassungsrichter würden «die Tatsache ignorieren, dass der Islam in erster Linie eine politische Ideologie» sei (S. 329). Beim Islam handle es sich eben primär um eine politische Ideologie, die «im Mantel einer Religion» auftrete, um die «Privilegien der Religionsfreiheit» für sich beanspruchen zu können (S. 334).
Weiter weiss der Philologe jedoch nichts zur Erhellung dieser «politischen Ideologie» beizutragen. Da das Buch aus unterschiedlichen Versatzstücken zusammengestellt ist, fehlt es an inhaltlicher Kohärenz: So heisst es einmal: «Der Islamismus beginnt im Prinzip bereits mit der Hidschra, mit dem Auszug von Muhammad und seinen Getreuen aus Mekka nach Medina» (S. 293). Dann aber nennt er als «Geburtsstunde des Islamismus» die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter (S. 299) und schliesslich sieht er den Islamismus als eine Reaktion auf die Kolonialmächte (S. 327).
Zum Schluss schreibt Schlapp gegen das Unterrichtsfach «Religion und Kultur» in Liechtenstein an, indem er Tamim Ansary zitiert, wonach es irreführend wäre, sich den Islam in einem Unterricht vorzustellen, «der daneben das Christentum, das Judentum, den Hinduismus, den Buddhismus und so weiter» behandle. Der Islam könne dagegen in einem Unterrichtsfach besprochen werden, «das sich daneben mit Kommunismus, Faschismus et cetera beschäftigt (…)» (S. 359f.). Dies entspricht auch dem Denken Bazon Brocks, wenn er, wie oben dargestellt, im Vorwort Islam in eine Reihen mit Kommunismus und Faschismus stellt.
Islam = Islamismus = Faschismus
Hamed Abdel-Samad ist für Schlapp der wichtigste Gewährsmann für das Verständnis des Islam als politischer Ideologie. Auf diesen verweist er immer wieder (S. 227f./ 271f./ 283f./ 309f./ 348), da der aus Ägypten stammende Autor (und ehemalige Muslimbruder) vom «Glauben zum Wissen» konvertiert sei (S. 271).
Abdel-Samad sieht den Islam als eine ganz bestimmte politische Ideologie, als «Islamismus», den er als «islamischen Faschismus» versteht (S. 284). (Kritik dazu: hier, hier und hier). Er erklärt den Islam in seiner Substanz für marode: «Was der Islam nun braucht, ist eine geregelte Insolvenz» (S. 271, zitiert nach Schlapp), denn wie es andernorts heisst: «Der Koran ist nicht reformierbar» (S. 310, zitiert nach Schlapp).
Darum hält Hamed Abdel-Samad auch eine Unterscheidung zwischen «Islam» und «Islamismus» für falsch, wie er jüngst in «Die Welt» befand. Ansonsten würde man nicht merken, dass das eigentliche Problem beim Islam liege, daher meint er: «Eine Unterscheidung zwischen Islam und Muslimen halte ich jedoch für viel sinnvoller.»
Er glaubt also, dass «Islam» etwas ist, das unabhängig von den Gläubigen existiert, als eine Art ideologischer Virus, der eine Gesellschaft von aussen überformt und in Bann hält, wogegen bloss noch eine Art von «Entnazifizierung» helfen würde. (Interessanterweise hat Manfred Schlapp eine ähnliche Vorstellung von der Nazi-Herrschaft in Österreich, dessen Bewohner zur «leichten Beute des ‹Tausendjährigen Reiches›» (S. 332) geworden seien.)
In ihrem radikalen Aufklärungsfundamentalismus gleichen Abdel-Samad und Schlapp den religiösen Fundamentalisten: Beiden modernen Denkweisen fehlt der Sinn für Ambiguität, für Mehrdeutigkeit, wie es Thomas Bauer luzide herausgearbeitet hat. Beide wollen wissen, welches der wirkliche Islam sei und was wirklich im Koran stehe. Unklarheiten gelten als Fehler, unterschiedliche – gar widersprüchliche – Bedeutungen sind ihnen ein Gräuel.
Von der angeblichen islamischen Unterwanderung
Manfred Schlapp zitiert Walter Laqueurs Schrift «Die letzten Tage von Europa», um aufzuzeigen, dass sich Europa zu «Eurabia» wandle (S. 335f.). Diesen Breivikschen Kampfbegriff weist Laqueur aber gerade zurück, da er die Vorstellung eines muslimisch dominierten Europas für übertrieben hält.
eurabia-zitatAnders Behring Breiviks Lieblingsautor war der Blogger Fjordman, der wiederum ein Anhänger Bat Ye’ors ist (Auszug Breivik-Manifest). Der Norwegische Attentäter Breivik hatte das Ferienlager einer politisch linken Jugendorganisation angegriffen, weil nach der Eurabia-Doktrin die politischen Eliten und speziell die Linken Europa verraten und deshalb der Hauptfeind seien.
EurabiaWer sich ein «umfassendes Bild von der Islamisierung Europas» machen wolle, der lese gemäss Schlapp «SOS Abendland» von Udo Ulfkotte (S. 338). Dieser «Islamkritiker» sprach kürzlich am Pegida-Ableger Bogida in Bonn. Er ist auch «Islam-Experte» der «Schweizerzeit».
Für Manfred Schlapp befinden sich die Muslime auf dem Weg zur «Weltherrschaft» (S. 118, S. 303). Fest stehe: «Unaufhaltsam breitet sich der Islam in Europa aus» (S. 193), die Muslime seien auf dem Vormarsch, es drohe die «Islamisierung des Abendlandes» (S. 337). Als Kampforganisation der geheimen Unterwanderung wird die Muslimbruderschaft ausgemacht, Ulfkotte hatte schon ein Buch darüber geschrieben. Manfred Schlapp schreibt über die Muslimbruderschaft, welche die Weltherrschaft anstrebe und bezeichnet Tarik Ramadan als «Wolf im Schafspelz», der sich nur gemässigt geben würde, aber die Agenda seines Grossvaters, dem Gründer der Bruderschaft, weiterverfolge.
Schlapp schreibt auch ein Kapitel über «Taqiya», der angeblichen Erlaubnis für Muslime zu lügen, um «Ungläubige zu täuschen und hinters Licht zu führen» (S. 205) – ein islamophober Klassiker. Deshalb unterstellt Manfred Schlapp den Muslimen im bereits erwähnten Radio-Interview auch, dass sie «früher immer geschwiegen und sich klammheimlich gefreut» hätten, wenn ein Anschlag geschah. Nach aussen hin freundlich, aber hinter unseren Rücken wetzen sie die Messer (S. 205).
Was Manfred Schlapp über die Schweiz zu wissen glaubt
Unter «Nackte Zahlen»schreibt Manfred Schlapp: «Dass bereits vor der Jahrhundertmitte 30 Prozent der Bevölkerung Muslime sein werden, befürchtet man beim kleinen Nachbarn Liechtenstein und in der Schweiz.» (S. 340). Dann spricht er von einer «demographischen Kurve» und meint tatsächlich das antimuslimische Hetzplakat des Egerkinger Komitees anlässlich der «Masseneinwanderungs»-Initiative im Januar 2014.
PlakatDies belegt für ihn die stetige Zunahme der Muslime in der Schweiz und deshalb erstaunt es ihn nicht, dass die Initiative angenommen wurde.
Schlapps Gewährsmann Udo Ulfkotte wusste schon vor der Anti-Minarett-Abstimmung dramatische demographische Grafiken zu fabrizieren.
Manfred Schlapp wiederholt in seinem Buch seine früheren Behauptungen, wonach Sparkassen wegen «vorauseilender Feigheit» keine Sparschweine mehr ausgeben würden, sowie «die Empfehlung der Schweizer Schulbehörde» (sic!), wonach an Schulen keine Adventfeiern mehr durchgeführt werden sollen, um Muslime nicht zu erzürnen (S. 346).
Schliesslich wiederholt er auch die Rede vom muslimischen «Propagandatrick» – der Erfindung der «Islamophobie» –, worauf nur «‹politisch korrekte› Zerebralasketen» reinfallen würden (S. 334). Nein, Khomeini müssen wir hier nicht bemühen, wir halten uns an «Islam heisst nicht Salam».
Schlapp, Manfred (2015): «Islam heisst nicht Salam. Streifzüge durch die muslimische Welt. Ein Lesebuch». Zürich: Offizin Verlag.
Originaltext

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
Dieser Beitrag wurde unter Éthnos, Bücher, Bewußtsein, Entfaltung der Menschenwürde, Kultur-Leben, Menschenwürde, Rechts-Leben, Soziales Leben, Zum Aufwachen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s