Flüchtlinge nach Europa – wer bezahlt?

aus „Frieden durch Kultur“
Aus unserem Leserkreis erhielten wir folgende logische und ethische Frage:
„Wer bezahlt die im Zusammenhang mit Flüchtlingen (z.B. aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika) sowohl in den Kriegsgebieten als auch in den Aufnahmeländern anfallenden Kosten bzw. wer müsste diese eigentlich bezahlen?“
Die Flüchtlinge kommen vielfach geschädigt im heute noch relativ kriegssicheren Mittel- und West-Europa an und werden oft unwürdig bis unmenschlich behandelt. So als ob diese freiwillig von ihrem Zuhause geflüchtet wären. Ihre Wege sind manchmal kriminell aber immer katastrophal bis sie bei uns sind! Dazu kommt, dass Europa an den Ursachen beteiligt ist – denn es sind Waffen und direkter wie indirekter Militäreinsatz unserer „Streitkräfte“, die, häufig gemeinsam mit Genossen aus ‚fernen Ländern und Erdteilen‘, mit ihrer militärischen Maschinerie riesige Schäden an Leben und Gut verursachen!
Wäre es nicht richtig, dass die vor Ort sowie bei uns im noch sicheren Europa entstehenden Kosten vom verursachenden Staat zu tragen wären? Dieser bzw. seine Regierung, insbesondere sein Verteidigungs-Ministerium oder die NATO, sind doch die Verursacher oder zumindest die Mitverursacher?
Sollten diese Kosten nicht beim ‚Internationalen Gerichtshof in Den Haag‘ einklagbar sein? Irgendwie muss doch der Gerechtigkeit entsprochen werden! Wer kümmert sich wie und wo um die körperlich-psychisch Verletzten, Dauer-Geschädigten, um die Alten und Kranken, kümmert sich um die Ausbildung bzw. Bildung der Jugend, die aus anderen Kulturkreisen in ein für sie neues Umfeld kommt? Dieses liegt zum Teil auch in Staaten, welche für die Zerstörungen in ihrer Heimat direkt oder indirekt verantwortlich sind! Dass diese vielfach als ‚erbärmliche Flüchtlinge‘ in ihre „Feindstaaten“ kommenden auf diese nicht ‚gut‘ zu sprechen sind, darf niemanden wundern!
Unsere Meinung dazu: Die Ursachen dieser Zustände sind schnellstens zu korrigieren! Die politisch in diesem Geschehen Involvierten und für ’solche‘ Zustände Verantwortlichen (Regierungen, Parteien, Institutionen Politiker o.ä.) werden aufgefordert, rasch für einen Wandel in ihrem ethischen Handeln zu sorgen! Solche Zustände müssen kurzfristig beendet werden! Außerdem sind Forschung, Lehre und Wissen um die für einen Weltfrieden notwendigen Umstellungen von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur (Religionen o.ä.) unbedingt zu aktivieren! Der geistig-kulturellen Degeneration (man betrachte inhaltlich die gedruckten Medien, Werbungen und Parolen, die mit den Zeitvertreibs-Programmen vielfach eine Art Kulturschande darstellen) ist der Kampf anzusagen. Jeder helfe an seinem Platz als Peace-Maker mit, dieses Zeitalter der ethisch-zwischenmenschlichen Finsternis zu beenden!
Bei den militärisch offensiv-aggressiven Staaten und Militär-Unionen wie z.B. der NATO, die vielfach irgendwo im Ausland, gar auf anderen Kontinenten mit militärisch-zerstörerischer, tödlicher Gewalt ein- und angreifen, liegen schwerste ethische Denk- und Handlungsfehler vor, die im Besonderen den kommenden Generationen astronomisch hohe Reparaturaufgaben auferlegen! Darüber hinaus bleibt die gesamte Zivilbevölkerung der militärisch angegriffenen Staaten auf den entstehenden Schäden sitzen. Als Gnade melden sich dann irgendwelche Spenden-Institutionen oder gar Hilfsorganisationen, die ihre Tätigkeit vielfach mit Missionierung verbinden. Generell ist auf das Beispiel Palästina hinzuweisen, welches als größte Kulturschande der modernen Politik zum Himmel schreit!
Zur Eindämmung der militärischen Exzesse ist eine Berücksichtigung des Verursacher-oder
Kausalitäts-Prinzips erforderlich:
Pflicht zur Wiedergutmachung der von den Militärs an der Zivilbevölkerung verursachten direkten und indirekten Schäden.
Auch wenn es heute noch pures Wunschdenken ist, die durch Waffen verursachten Schäden an Leib, Seele und Gut der Zivilbevölkerung müssen von den „Zerstörern“ wenigstens in materieller Form umgehend wieder abgegolten werden! Jener Staat, der als Verursacher anzusehen ist, hat die Folgekosten die vor Ort entstehen, grundsätzlich in seinem Budget einzukalkulieren! Diese werden – unter Bezug auf die Zivilbevölkerung – von einer unabhängigen UNESCO-Kommission, die politisch absolut neutral die kulturell-sozialen Interessen der Geschädigten vertritt, mit einem erweiterten Stab an Fachleuten erfasst, von UN/UNESCO eingefordert und der geschädigten Zivilbevölkerung über ein konkretes Wiedergutmachungs-Netzwerk zugeführt!
Natürlich ist zu prüfen, ob es nicht raschere und bessere Lösungen für dieses Millionen Kinder, Jugendliche, Frauen, Alte und Kranke betreffende Problem gibt! Der hier gemachte Vorschlag ist als Impuls zu verstehen. Aktive Denkhilfe der Bevölkerung ist notwendig und erwünscht! Oder wollen wir das Problem der Flüchtlinge und der zum Teil astronomischen Schäden „vor Ort“ weiterhin vor uns her wälzen?
Als Quintessenz gilt: Regierungen und Politiker, deren Planungen und Initiativen Schäden bei objektiv Unschuldigen auslösen, müssen als Verursacher die Folgen tragen! Wir alle müssen umdenken!
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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