Die wahre Fratze der EU

Nach Berichten über Steuerschlupflöcher für multinationale Konzerne in Luxemburg wächst der Druck auf das Großherzogtum – und auf EU-Komissionspräsident Jean-Claude Juncker, der als Ministerpräsident viele Jahre das Land regiert hatte.
Die Mehrzahl der Mainstream-Medien schrieben daher nach der Wahl von Jean-Claude Juncker:
„Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht“ oder „der Fuchs der den Hühnerstall ausmisten soll“.
Doch auch bei der Ernennung von Kommissaren der neuen EU-Komission wurden weitere „Böcke“ und „Füchse“ ausfindig gemacht. Nachfolgend einige der provokativsten Ernennungen:
Der Brite Jonathan Hill – Kommissar für Finanz-Dienstleistungen.

Siehe auch hier

Der Portugiese Carlos Moedas – Beschäftigungs- und Sozialkommissar.

Carlos Moedas begann seine berufliche Karriere bei Suez Lyonnaise des Eaux, ein Konzern, der seit Jahren aggressiv die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung verfolgt. Danach war Moedas bei der Investmentbank Goldman Sachs beschäftigt, die eine entscheidende Rolle in der globalen Finanzkrise spielte. Zuletzt war Moedas der Verantwortliche der portugiesischen Regierung für die Umsetzung des Memorandums der Troika (Europäischer Kommission, EZB und IWF), in dem das radikale Kürzungsdiktat von Renten und Sozialausgaben in Portugal vereinbart wurde.

Der Spanier Arias Cañete – Kommissar für Klimaschutz und Energie.

Siehe auch hier

Doch ich bin etwas verwundert über die Wortwahl „Bock zum Gärtner“ und „Fuchs im Hühnerstall“. Denn wer heute noch glaubt, hinter der Ernennung von Politikern stecke keine bewusste Absicht, oder im o.g. Fall handle es sich nur um die Dummheit oder Missgeschick von Jean-Claude Juncker oder derer die ihn ernannt haben, der hat die politische Entwicklung in Europa (in der Welt?) seit Jahrzehnten verschlafen.
Alle system-konformen PolitikerInnen, die heutzutage zur Wahl stehen oder ernannt werden, können nur „Böcke“ oder „Füchse“ im o.g. Sinne sein.
Hier in Europa (in der Welt?) läuft eine unglaubliche Machtergreifung gegen den Willen der Völker ab. Ziel ist ein absolutes Imperium, das mit der rechtlosen Masse seiner Menschen umgehen kann, wie es ihm beliebt. Ausplünderung, Unterdrückung, Unfreiheit und grenzenlose Macht sind die offen eingestandene Absicht dieser Machtelite.
Im nachfolgenden Video mit Originalzitaten derer, die die Vordenker und Betreiber des gigantomanischen Projekts EU waren und sind wird dies recht gut aufgezeigt.
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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Eine Antwort zu Die wahre Fratze der EU

  1. Petrarca schreibt:

    Der Austritt aus der EU ist im geltenden „EU-Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union“ – auch “Vertrag von Lissabon” genannt genau geregelt.

    So steht im Artikel 50 Absatz (1)
    Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

    Absatz (2)
    Ein Mitgliedstaat, der auszutreten beschließt, teilt dem Europäischen Rat seine Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus und schließt das Abkommen, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates zur Union berücksichtigt wird.

    Das Abkommen wird nach Artikel 218 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgehandelt. Es wird vom Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.

    Absatz (3)
    Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

    Die Absätze (4) und (5)
    behandeln die Teilnahme an Sitzungen und den Wiedereintritt eines ausgetretenen Staates und sind hier nicht von Bedeutung. Obwohl es innerhalb der europäischen Union einige Völker gibt, die sich durchaus mit dem Gedanken tragen, aus der EU wieder auszutreten, werden solche Mitteilungen von unseren Medien nur am Rande gemeldet, denn nicht nur in Schottland setzt sich ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung für die Unabhängigkeit ein.

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