USA züchten Terrorgruppen

USA die besten Schüler des Niccoló Machiavelli, der meinte:
„Das beste Mittel gegen einen Anschlag des Feindes ist, das freiwillig zu tun, wozu er dich zu zwingen vorhat. Denn tust du es freiwillig, so kannst du es mit Ordnung zu deinem Vorteil und seinem Nachteil ausführen; tätest du es gezwungenermaßen, so würde es deinen Untergang herbeiführen.“

USA züchten Terrorgruppen, um sie dann zu instrumentalisieren

Der Historiker Stanislaw Iwanow vom Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften schreibt:
„Auf die schweigende Zustimmung Washingtons und manchmal auch mit der direkten Unterstützung der USA und ihrer westlichen und regionalen Verbündeten hat sich der internationale Terrorismus über den ganzen Planeten verbreitet, und zunehmend die Menschheit gefährdet. Neben Terrororganisationen wie Al-Qaida und die Taliban, die einst im Inneren der CIA, des Pentagons und des US-Außenministeriums herangezüchtet wurden, kommen immer neue Terrorgruppen.“
Iwanow analysiert die Ziele des Al-Qaida-Ablegers IS, der jetzt einen großen Teil des irakischen Territoriums kontrolliert und während seiner Offensive im Sommer massiv moderne Militärtechnik und Waffen erbeuten konnte.
Der Historiker stellt fest, IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi habe in den besetzen syrischen und irakischen Gebieten ein islamisches Kalifat ausgerufen. Dessen Attribute seien die Scharia, eine gewaltsame Islamisierung sowie Exekutierungen von Gefangenen, Andersgläubigen und Andersgesinnten. Al-Baghdadi wolle weitere Gebiete im Irak und in Syrien erobern, um dann in den Libanon und nach Kuwait einzudringen. Die bewaffneten Einheiten des Kalifats seien insgesamt 100.000 Mann stark.
Der Experte beschäftigt sich mit der Frage, warum das „neue Terror-Monster“ so stark ist. Erstens bekomme die IS-Gruppe massiv Finanzhilfe aus Katar sowie von Wahhabiten- und Salafisten-Organisationen in der Golf-Region. Der Gruppe hätten sich auch manche Kämpfer der sogenannten Freien Syrien Armee und der extremistischen Al-Nusra-Front angeschlossen. Zweitens sei es den IS-Kämpfern gelungen, einige syrische und irakische Ölfelder und Ölraffinerien an sich zu reißen, aber auch einen Abschnitt der Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, wichtige Treib- und Schmierstoff-Depots, ein großes Wasserkraftwerk sowie einen Staudamm, der ermögliche, die Wasserversorgung zentraler irakischer Gebiete zu kontrollieren. Die Dschihadisten-Gruppe habe also nicht nur genug Strom, Wasser und Treibstoff, sondern könne sie auch verkaufen. Sie schrecke auch nicht vor Waffen- und Drogenhandel zurück, kidnappe Menschen, fälsche Geld und schmuggle gestohlene Museumsbestände. ISIS sei derzeit eine der reichsten Terror-Gruppen, ihr Jahresetat betrage mehrere Milliarden US-Dollar.
Da die IS-Gruppe auch aktiv gegen das Regime von Baschar Assad kämpfe, schaue Washington drittens über viele negative Seiten der Terroristen-Offensive hinweg, so Iwanow:
„Die Waffen, die die Amerikaner an Saudi-Arabien, Katar, die Türkei und die Freie Syrische Armee liefern, gelangen zum Teil letztendlich in den Besitz von Terroristen. Die US-Regierung will, dass IS und ähnliche Terror-Gruppen den syrischen Präsidenten stürzen. Auf diese Weise wollen die USA den Iran und die proiranischen Schiiten-Gemeinden in der Region (vor allem die libanesische Hisbollah) isolieren. Selbst die von US-Präsident Barack Obama in Aussicht gestellte Hilfe für die irakische Führung beschränkt sich auf schärfere Sicherheitsmaßnahmen an den US-Vertretungen, auf gezielte Luftangriffe gegen die Artillerie-Stellungen, die US-Bürger gefährden, sowie auf den Abwurf humanitärer Güter für Flüchtlinge (vor allem Jesiden und arabische Christen) im Gebirge.“
Der russische Historiker schlussfolgert:
„Die Strategen hinter dem Ozean ziehen leider keine Lehre aus der Geschichte und begehen immer wieder dieselben Fehler. Nach Al-Qaida haben sie die IS-Gründung initiiert. Das Kalifat bleibt aber nicht innerhalb des Rahmens, den seine Sponsoren planen. Zehntausende Kämpfer, unter denen auch US-, EU-, und GUS-Bürger sind, kehren früher oder später in ihre Heimatländer zurück, um dort den Dschihad fortzusetzen. Die von Washington und Brüssel betriebene Politik des Doppelstandards, wobei man zwischen ‚nützlichen‘ und ‚nicht nützlichen‘ Terroristen unterscheidet, schürt weltweit die Gefahr des internationalen Terrorismus.“
Quelle
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Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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