„Würden Wahlen etwas ändern, wären Sie verboten.“ Stimmt diese Aussage?

von Andreas Clauss aus „Novertis“
Heute vor 65 Jahren wurde das Grundgesetz für die BRD verabschiedet, von dem ich zwar eine schöne gebundene Jubiläumsausgabe mit allen Unterschriften des Parlamentarischen Rates verfüge, zudem weder meine Eltern noch ich sowie alle anderen Deutschen je befragt wurden. Komisch, wir wählen zwar die Politiker, aber das Grundgesetz verabschieden diese. Dies aber ist die Grundlage aller weiteren Gesetze, nur dazu hatten wir keine Wahl. Das haben andere für uns erledigt. Nun weiß ich heute, was es wirklich ist – das Grundgesetz. Es ist ein besatzungsrechtliches Mittel, steht sogar bei Wikipedia, am Ende ist es nichts weiter, als eine gewöhnliche AGB nur mit anderem Namen. Ob ich das so will, darüber hatte ich komischerweise auch keine Wahl. Das geht zufälligerweise bei so unwichtigen Dingen immer unter. Aber bei den wirklich wichtigen Dingen, wie Germanys Next Top Model, DSDS, Voice of Germany oder Let´s Dance werde ich alle paar Minuten erinnert, dass nicht nur jede Stimme zählt, sondern diese auch besonders wichtig ist. Jede Wahl kostet auch nur 50 Cent, aber Vorsicht, nur aus dem Festnetz. Ist das eventuell ein Vorgeschmack und eine Einstimmung auf andere Wahlen. Nach den Werbeaufwendungen und den üblichen Plakatierungen scheint die kommende Wahl für die Veranstalter auch nicht unwichtig zu sein.
Am Sonntag ist nun Europawahl und für mich ein Anlass, mich dringend hier zum Thema Wahlen und deren Wichtigkeit oder Unwichtigkeit zu äußern. Ich falle gleich mit der Tür ins Haus, wenn ich eingangs feststelle: Eine politische Wahl ist der Anfang, die Voraussetzung von allem Übel. Sie ist die Ursache von allem, was Menschen insbesondere bereits Aufgewachte und viele Aktivisten gegenwärtig als Wirkungen ertragen müssen. Denn das System lässt nun immer mehr die Masken fallen und offenbart seine hässliche Fratze. Es handeln aber immer Menschen und nicht ein imaginäres Sytem. Es sind wir selbst, unsere Mitbürger, Nachbarn, Bekannte, Freunde und Familienangehörige. Die ursächliche Verantwortung dafür liegt fast ausschließlich beim sogenannten Wähler.
Nun von vorn.
Los geht es bei dieser Wahl mit der falschen Bezeichnung. Ich kann gar nicht Europa wählen. Das ist ein Kontinent und in der Bezeichnung dafür, muss man bis in die Antike gehen. Wenn wir hier eine Wahl haben wollen, dann maximal in der Bezeichnung des Kontinents. Aber warum dies ändern? Geht es darum, einen Begriff zu finden, der ein Gefühl für das, was ist, am besten beschreibt, würde ich Absurdistan vorschlagen. Wir aber sind gerade aufgerufen, eine Institution zu wählen. Diese Institution agiert innerhalb und unterhalb eines handelsrechtlichen Vertrages. Er heißt Lissabonvertrag. Wir wählen also eine Institution in Europa, die EU und hier genau die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments. Das sind vordergründig die aus den Länderparlamenten entsorgten Abgeordneten nach Brüssel und nach Straßburg. Das sind diese Institutionen, denen wir den Euro, die anstehenden Freihandelsabkommen, die hohe Arbeitslosigkeit, die bis ins Absurde gehende Regelwut in die kleinsten Angelegenheiten unseres Lebens zu verdanken haben. Im Verbund mit der Nato sind es die Organisationen, die in aktuellen Krisenregionen der Welt überall ihre Finger drin haben, nur nicht auf der Seite und im Interesse dieser Völker, aber immer im Namen der Demokratie und Freiheit. Freiheit von Anstand, Ethik und zum Schluss auch jeder Logik. Hierzulande wird geradezu hysterisch gegen rechts gemobbt, aber auf der anderen Seite mit echten Nazis in der Ukraine zusammengearbeitet. Zum Schluss sind Volksabstimmungen gegen das Völkerrecht. Was für eine Logik! Die Themen Staats- und Völkerrecht als eine begriffliche Chimäre und willkommene Ablenkung von offensichtlich vorhandenen und angewandten Rechtstatsachen (römisch kanonisches Recht ist Handelsrecht) haben wir ja in den letzten Klardenkern besprochen.
Es ist sicher, dass es in der täglichen Rechtspraxis nur darum geht, das Staats- und Völkerrecht nur dazu dienen, um die Tatsache, dass es sich im Handelsrecht immer um Verträge auf Gegenseitigkeit und Einverständnis handelt, zu verdecken und zu verschleiern und zusätzlich über die unsägliche anglikanische Unart der Regel der Zustimmung durch Konkludenz, der sich die meisten Menschen nicht bewusst sind, uns in Verträge zu bringen, derer wir uns selbst nicht gewahr sind.
Nun kommen wir zu den Wahlen. In Kabarettprogrammen fällt zur Erheiterung des “aufgeklärten” Publikums oft der Satz:
“Würden Wahlen etwas ändern, dann wären sie verboten.”
Diese Aussage geht am Kern der Dinge vorbei. Ich behaupte, dieses System braucht zur Legitimation aller Schweinereien, Wahlen, wie wir die Luft zum atmen. Normalerweise ist eine Wahl kein Vertrag. Es heißt, ich habe eine Wahl. Schaut man genau hin, habe ich nur eine zwischen 2 Seiten der gleichen Medaille, um beispielsweise die Extreme zu nennen, zwischen Hitler und Stalin und den verschiedenen Farbtönen auf der gleichen Skala dazwischen. In einer Demokratie ist die Auswahl zwischen den Peinigern am Größten, dafür zum Schein nicht ganz so schlimm oder extrem, was sie gefährlicher macht. Den Millionen Toten am Ende geschichtlicher Zyklen kann es letzlich egal sein, durch wen sie umgekommen sind. Schaut man sich die Kriminalgeschichte der Menschheit an, so sind die Toten durch Morde unter den Menschen, aufgrund von Hass, Neid, Gier, Missgunst und Eifersucht selbst unter Hinzurechnung der organisierten Kriminalität durch die Mafia und ähnlicher Strukturen vernachlässigbar klein, gegenüber den Verbrechen von Menschen ähnlichen Schlages, die es aber unter dem Deckmantel vermeintlicher Staatlichkeit oder unter vorgeblichen Völkerrecht oder im Namen von Freiheit und Demokratie getan haben. Das ist Fakt in der Rekapitulation der Menschheitsgeschichte und braucht nicht diskutiert zu werden. Wo genau liegt der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Mörder meinetwegen aus wirtschaftlichen Motiven mit einem Toten als Ergebnis gegenüber einer Kriegserklärung einer Regierung eines vermeintlichen Staates gegenüber eines anderen aus gleicher Motivlage, nur anders verpackt als vitale Interessen oder alternativlosen Zwängen oder der Macht des Faktischen, aber am Ende mit nicht nur einem Toten, sondern Millionen. Nehmen Sie was Sie wollen, ein geschickter und guter Politiker wird in der Wahl der Gründe schon den Nerv seiner Wähler treffen, denn er will ja wieder gewählt werden. Wenn nicht, dann ist es zwar persönlich schlecht für ihn, nicht für das System, dann wird es eben ein anderer. Genau hier liegt der zuerst auffallende äußere Unterschied zwischen beiden Taten. Der Mörder geht in den Knast und die größten Menschheitsverbrecher bekommen Orden und später Denkmäler. Warum?
Letztere wurden gewählt und leiten daraus Ihre Legitimation ab, denn sie taten es stellvertretend für ihre Wähler oder zumindest in ihrem Auftrag. Das ist der einzige aber entscheidende Unterschied, den ich ausmachen konnte. Nun sagt sicher die Mehrheit entsetzt nach einem Verbrechen: “Ja, ich habe aber die anderen gewählt” und das mag auch so sein. Nur mit der Teilnahme an dieser Wahl, habe ich die Bedingungen (handelsrechtlich die AGBen) zu dieser Wahl akzeptiert. Durch die Teilnahme legitimiere ich das Ergebnis, nämlich, dass der Sieger nach Stimmen nun für alle entscheiden kann. Diesen Zusammenhang kennt und weiß jeder Naive und noch so Unbedarfte. An dieser Stelle kann sich keiner herausreden. Nehmen Sie was Sie wollen. Der Papst  wurde gewählt, Könige werden gewählt, ernannt, berufen von anderen, die auch wieder ernannt, berufen und schlussendlich gewählt wurden. Alle Regierungen, Parlamente egal, was es auch immer an Institutionen auf diesem Planeten gibt, alle wurden, sicher nach unterschiedlichen Regeln, aber sie wurden alle gewählt. Nicht alle, manche haben sich nach Regelwerken, die aber wieder gewählt wurden oder wogegen zumindest nicht reklamiert wurde, selbst ernannt oder sebst legitimiert. Dazu zählt die EU-Kommission. Die hat das Sagen und nicht das Parlament. Das nur nebenbei.
Der Wähler wählt also immer seinen Peiniger. Sicher gibt und gab es in der Geschichte Abstufungen, es gibt und gab Regierungen, die es gut mit Ihren Untertanen meinten (dazu zähle ich unbedingt Preußen). Das Spektrum reicht nun bis hin zu den wahren gewählten Schlächtern in der Geschichte, die alle aufzuzählen, Bände füllen würde. Aber auch in Preußen waren es Untertanen. Die Menschen haben sich oft auch so verhalten, siehe “Der Untertan” von Heinrich Mann. Gib ihnen ein Amt, oft beobachtet man das Verhalten: nach oben kriechen und nach unten treten. Die letzte Ursache war und ist eine Wahl. Mit der Teilnahme an einer Wahl stimmt man explizit zu, dass der Sieger einer Wahl für etwas zuständig ist, das für das eigene Leben sogar sehr relevant sein kann. Damit geben wir den Menschen, die wir wählen, warum und wofür auch immer, ein Mandat. Dieses ist für die sogenannten Politiker (per Definition Menschen, die sich in Belange anderer einmischen) die Legitimation, Macht über Ihre Wähler und in der Folge bedingt durch die Spielregel der Wahl, auch über alle anderen auszuüben. Alle bisherigen Wahlen,  gerade Wahlen, die eine verkappte Staatlichkeit und damit  Hoheitsrechte, Zwang und Gewaltmonopol gegen die Bürger bedeuten, haben gezeigt, dass der Wähler sich immer irgendwo im Spektrum links und rechts entscheiden kann, deswegen werden diese Stigmatisierungen auch liebevoll gepflegt. Dabei gerät eine Wahlmöglichkeit völlig aus dem Fokus. Ich habe bei allen diesen Wahlen keine Wahl zwischen Freiheit auf der einen  und Sklaverei oder Abhängigkeit und Betreuung auf der anderen Seite. Ich kann nur unterschiedliche Ausprägungen von Letzteren wählen. Ich höre den Aufschrei von vielen, denn bei jeder Wahl werden gerade Begriffe wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bis hin zur Guilliotine strapaziert. Aber geben Sie mir nur ein einziges Beispiel in der Menschheitsgeschichte, wo die Weitergabe von Macht an andere zur Ausweitung persönlicher Freiheit des Einzelnen geführt hat. Zum Schluss sind viele einzelne dann wieder alle. Ich kann zur Arbeitsteilung, Zweckmäßigkeit auf unterster Ebene mit Menschen auf Augenhöhe und ähnlichen Wertevorstellungen bei Wahrung eines guten Controllings als Zweckgemeinschaften und auf kommunaler Basis im gegenseitigem Einverständnis schon einmal untereinander wählen, wer hier für wen etwas tut. Voraussetzung sind Menschen, die auch genau wissen, was sie tun.
Mit Sicherheit aber gilt die Regel, je abstrakter und je weiter weg vom Menschen eine Wahl ist, umso unmenschlicher, brutaler, verkommener und regelwütiger die Auswüchse und der Einschnitt in die Freiheiten des Einzelnen durch Institutionen. Das ist und bleibt immer verbunden mit dem Begriff Staat und Kirche. Die EU-Wahl ist eine solche, als letzte Vorstufe zu einer von interessierten Kreisen gewünschten Weltregierung. Die Wahlakt selbst ist handelsrechtlich wahrscheinlich ein konkludentes Einverständnis des Wählers, welches die Gewählten berechtigt, regelnd, damit gesetzgebend über die legislativen, judikativen und exekutiven Institutionen des Staates, der nichts weiter ist, als ein Handelsunternehmen,  aber eben berechtigt, durch diesen Akt der Wahl, in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte des Wählers und dummerweise auch des Nichtwählers (mit dem Argument, hattest ja eine Wahl, nur nicht genutzt) eingreifen zu können. Je höher die Wahlbeteiligung umso höher die daraus abgeleitete Legitimation. Natürlich im Auftrag, Interesse und zum Wohle des Wählers und der Menschheit als Ganzes – wer es glaubt wird selig. Die Menschheitsgeschichte ist voll von positiven Beweisen, dass es so funktioniert. Komisch – mir fällt dummerweise gerade kein einziges Beispiel dafür ein, ich muss einen Blackout haben. Sorry für den Sarkasmus.
Deswegen sind Wahlen für das System wichtig. Normalerweise und konsequent angewendet, setzt Handelsrecht die Freiheit der Wahl und die Augenhöhe der Partner voraus. Das ist vernünftig, notwendig und daran gibt es auch erst einmal nichts auszusetzen. Mit dem Akt des Wählens, als verkappte erste Annahme von nicht erkannten Vertragsangeboten, wird dies durch interessierte Kreise handelsrechtlich sauber und gesetzeskonform geschickt unterlaufen. Weg ist die Freiheit! Als erstes die Vertragsfreiheit. Man hat ja schon einen Vertrag und zwar einen schlechten: Du (Mensch) hast gewählt und das Angebot angenommen, dass ich (Politiker) für Dich und die Belange Deines Lebens zuständig bin und das nutze ich wie folgt… Dumm gelaufen, aber handelsrechtlich korrekt.
Die Teilnahme an der EU-Wahl bedeutet die stillschweigende Annahme des Lissabonvertrages und der ist eindeutig ein handelsrechtliches Konstrukt.
Es ist bei jeder Wahl so. Überprüfen wir das. Wir sind beim Begriff der Freiheit, der gerade bei Wahlen strapaziert wird. Einher geht der Begriff der Souveränität. Souverän und frei ist der, der von sich behaupten kann, nur sich selbst und Gott gegenüber rechenschaftspflichtig zu sein. Das ist die letzte Konsequenz.
Steuern! Haben Sie eine frei Wahl? So nach dem Motto: Dieses Jahr mal nicht. Nein, das haben Politiker, die Sie gewählt haben, irgendwie anders verfügt. Immer wenn im Umgang mit staatlichen Institutionen das Wort “müssen” auftaucht, haben Sie verloren. Das ist fast immer und überall der Fall. Schon einmal das Wort Schulpflicht gehört? In Baden-Würtemberg soll es jetzt Erzwingungshaft für Eltern geben, die Ihren, gerade dem Kindergarten entsprungenen, Zöglingen den Sexualkundeunterricht ersparen wollen. Das ist Deutschland heute und ich bin noch nicht einmal bei Rüstungsexporten, Teilnahme und Vorbereitung von Angriffskriegen, natürlich nur aufgrund Legitimation durch Wahl und natürlich nur aufgrund vitaler Lebensinteressen. Alles was ich bis hierher beschrieben habe, ist für jeden Menschen einfach und klar nachzuvollziehen. Natürlich wollten das die Wenigsten, aber es war immer das Ergebnis! Warum und was sollte sich nun bei einer nächsten Wahl ändern, wenn alle Rahmenbedingungen die gleichen sind?
Was also ist das Fazit? Was ist die zwingende Konsequenz und Logik dieser Gedanken? Anders? Wer trägt die Verantwortung? Wieder bin ich beim Spiegel? Um es ganz klar und deutlich zu sagen: DER WÄHLER!!! Wer zum Teufel ist das? Es sind die Menschen, die wählen gehen. Sie gehen an eine Wahlurne, sie geben ihre Stimme ab, an diejenigen, die mit ihrer Stimme handeln. Die Stimmabgabe ist der Tod persönlicher Freiheit (deswegen Urne) und die Delegation meiner Macht auf andere durch die eigene Entscheidung. Die Ergebnisse waren und sind geschichtlich immer im besten Fall nur der Verlust von Rechten, Freiheiten und Geld, im schlimmsten Fall, Hunger, Elend, Krieg und der Verlust des Lebens. Es war nie anders!
Er (der Wähler) ist die erste Ursache aller folgenden Übel. Den Satz, den ich jetzt schreibe, rutscht mir nicht so einfach heraus, ich habe ihn mir genau überlegt, er beschreibt einfach nur eine Tatsache und ich nehme ihn nicht zurück:
Die Teilnahme an Wahlen, hauptsächlich für und zugunsten einer vermeintlichen staatlichen Macht, ist eine der größten sittlichen und verantwortungslosesten Vergehen gegen die Menschheit und gegen die eigenen vitalen Lebensinteressen, zu denen Menschen heute im Angesicht geschichtlicher Erfahrungen fähig sein können.
Es ist die Wahl und die damit verbundenen Bedingungen selbst, die das Verbrechen ist, denn sie läßt dem Individuum so gut wie keine Wahl zwischen echter Freiheit und Sklaverei, bestenfalls gutgemeinter Betreuung. Das Gegenteil von gut ist in diesem Zusammenhang nicht schlecht, sondern gut gemeint. Als Wähler müssen Sie nun aber keine Angst haben. Dieses schlimmste aller Vergehen, was Sie sich und anderen antun können, wird systemkonform strafrechtlich natürlich nicht verfolgt. Im Gegenteil! Als Wähler werden Sie hofiert, genauso wie als Konsument. Allein das sollte stutzig machen. Bei dem Salat, der Ihnen dort vorgesetzt wird, haben Sie wirklich eine freie Wahl. Sie können wirklich frei entscheiden zwischen CDU, Grüne, SPD und Linke oder zwischen Samsung, Apple, Nokia oder Sony, Hauptsache nur, Sie entscheiden sich für irgendetwas davon. Sie wählen völlig frei Ihren Vormund und im Extremfall Henker oder das Handy auf das Sie Ihren Verstand und Gedächtnis exportieren. Google und Wikipedia werden es schon wissen.
Das Erste, was folglich Menschen in diesem Zusammenhang heute tun können, ist nicht hingehen!!! Also keine Beteiligung an Wahlen!!!
Es ist ein Akt der Selbstverantwortung, echter Freiheit der Wahl, ein Akt höchster Menschlichkeit und ein Akt des Friedens, Ruhe und innerer Einkehr.
Genauso können Sie frei entscheiden, nicht jeden Scheiß zu kaufen.
Das dieses ein Kittelbrennfaktor des Systems ist, erkennt man am Medienumgang mit den überall in Deutschland aufkommenden Montagsdemos. Aus den vielen sachlich fundierten, friedlichen und friedliebenden Redebeiträgen verschiedener Akteure kommt immer wieder aus den unterschiedlichsten Motiven der Aufruf und die Empfehlung: Keine Beteiligung an Wahlen! Überhaupt – nicht kämpfen, nicht gegen etwas sein, einfach nicht beachten, nicht mehr mitmachen und seine Energie nicht mehr zu Verfügung zu stellen –  das ist oft das Credo.
Natürlich ist dies vom System und deren Handlanger nicht gewünscht. Normalerweise straft man solche Leute bisher mit medialer Nichtbeachtung. Ist dies nicht mehr zu verhindern sind es Spinner, Sektierer oder Verschwörungstheoretiker.
Nicht so dieses Mal. Hier hat man medial, gleichzeitig und auf allen Kanälen sofort die höchste Stigmatisierungskarte gezogen, die in Deutschland möglich ist und bei der zu erwarten ist, dass nach wie vor noch möglichst viele Menschen wie pawlowsche Hunde reagieren. Die Begriffe dazu lauten: rechts, rechtsextrem, Nazi und Antisemitismus. Da wird überhaupt nichts mehr differenziert, geschweige definiert, es wird den Akteuren einfach nur das Etikett verpasst. Was die sind oder nicht sind, ist in diesem Zusammenhang völlig egal und ohnehin nicht zu ändern. Um die Akteure geht es auch nicht, sondern um die Gefahr steigender Zuhörerzahlen und Menschen, die aufwachen, die sich auch zeigen und aktiv werden wollen. Die müssen unbedingt weg von Inhalten. Das ist der Sinn der Übung. Schon entsteht Rechtfertigungsdruck, auf den viele auch hereinfallen und sich, bevor sie etwas sagen, ersteinmal minutenlang distanzieren. Aber das ist schon ein Einknicken. Die meisten, die dort sind, sind weder braun, noch extrem rechts oder dergleichen. Der Punkt ist nur, dass heute schon Wertkonservative, Kritiker des Geldsystems, Kritiker von Zins, Kritiker von Gender, Kritiker der Globalisierung, Kritiker der Regierung oder Leute, die einfach nur den Gewinner des ESC (Conchita Wurst) beschissen finden, als rechts eingestuft werden und passend in die Verwurstungsmaschine gehen. Zunächst noch medial. Wir sind an dem Punkt, wo das schlichte Benennen von Fakten und Tatsachen, die einfach der Wahrheit entsprechen, tiefbraun und extrem rechts sein können. Was immer das ist.
Was hier gerade vor allem in Deutschland stattfindet, ist die Umkehrung aller Werte.
Einige, die lautstark Distanzierung fordern, haben gerade kein Problem mit Nazis in der Ukraine zusammen zu arbeiten, aber Menschen, die nichts weiter wollen, als Frieden und Völkerverständigung werden genötigt, sich von Rechten zu distanzieren. Und wer sagt denn, das viele von denen das nicht auch wollen?
Provokant gefragt: Warum müssen sich permanent Menschen von sogenannten rechten Gedankengut distanzieren und nicht von linken, wo doch selbst ein Verfassungsschutzbericht in und für die BRD ausweist, dass die echte physische Gewalt fast immer von autonomen Linken und der Antifa ausgeht, die anderen, die „Rechten“ ja nur die „Gedankenverbrecher“ sind? Natürlich extrem gefährlich.
Was ist das für eine Streitkultur, wo gerade Gutmenschentum und Multikulti, die ja Toleranz predigen, Menschen, die ihnen nicht passen, als rechts diffamieren und Blankodistanzierungen von beliebigen Menschen einfordern, ohne genau zu definieren, wovon man sich distanzieren soll und was genau rechtes Gedankengut eigentlich ist?
Da ich mich in keine Schublade mehr stecken lasse und auch nicht in einer solchen bin und dafür auch noch gute Argumente bringe, habe ich kein Problem, mich mit Rechten wie Linken, argumentativ und fachlich auseinanderzusetzen und habe mit niemanden Berührungsängste.
Meine gemachte Erfahrung als Referent ist, dass man mit sogenannten Rechten sogar vernünftiger diskutieren kann, als mit extrem Linken. Das sind nämlich die, die fordern, dass ich mich von irgendetwas distanziere.
Dahinter steckt die Aussage: Darüber wird nicht diskutiert. Mit denen reden wir gar nicht erst. Da gibt es gleich was auf die Mütze nach dem Motto: “Bomber Harris: Do it again” oder “Alles Gute kommt von Oben.” Zu lesen auf Plakaten bei Demos zum Jahrestag der Auslöschung von Dresden und seiner Bewohner. Oder “Deutschland verrecke” oder  “You say Deutschand, we say die.” oder “Deutsche – raus aus Berlin”. Habe ich alles bildlich! Menschlich, einfühlsam, Völker verständigend, super tolerant und noch dazu absolut demokratisch. Wo genau ist der Unterschied zur extrem Rechten?
Ich kann extrem links sein, das ist interessanterweise keine Schande oder Grund irgendeiner Ächtung, Erklärungsnötigung oder Dementierungserpressung. Warum?
In Zukunft wird dann nur noch dementiert oder distanziert. Wie schön, dann merkt auch keiner mehr, wofür man eigentlich steht. Einlassend auf dieses schmutzige Spiel, ist man gezwungen, Aussagen bewusst schwammig zu lassen, denn man könnte ja damit sofort in die rechte Ecke geschoben werden. Vielleicht ist es morgen auch schon eine neue Ecke – wer weiß?
Orwell und Huxley lassen grüßen. Schöne neue Welt! Und absolut selbst gemacht. Die stellen die Fettnäpfchen nur hin und müssen warten, bis wir hineintreten. Das tun wir dann auch. Freiwillig! Genauso freiwillig gehen wir zu den Wahlen.
Es sind die freiwilligen vier Helfer des Systems, die in unterschiedlicher Ausprägung in einem jeden von uns stecken und die nur perfide angesteuert werden müssen. Dummheit – Ignoranz – Bequemlichkeit und Angst
Das ist das schwere Kreuz, welches man zu tragen hat und welches zu überwinden gilt.
Mein Vorschlag für die Montagsdemos: Distanzierung von der Distanzierung. Schluss mit diesem Spiel.
Am Ende kommt auch von mir die Empfehlung, wie allmontaglich auch zu hören: Verzichten Sie auf Ihr Kreuz auf einem Wahlzettel und setzen Sie diese Kreuz in Ihren Kalender für den Tag, an dem Sie diese Entscheidung getroffen haben, denn es war eine persönlich wichtige Entscheidung für die Bewahrung des Friedens in der Welt.
Was und wo die anderen ankreuzen, ist übrigens deren Entscheidung. Was wirklich zählt, sind Sie.
Widmen Sie Ihre Zeit für die Dinge, die für Sie wichtig sind. Das ist Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Nachbarn und Bekannte.
Investieren Sie in Ihre Bildung und Gesundheit. Geben Sie hier hinein Ihre Liebe. Investieren Sie hier Ihr Geld. Warum?
Die kennen Sie wenigstens alle persönlich!
Ich wette, von den Typen in Brüssel und Straßburg kennen die meisten nicht einen persönlich.
Warum in aller Welt und Gottes Namen legen Sie durch eine Wahl Ihr Schicksal in deren Hände?
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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