Wenn Neandertaler eine Zeitbombe hinterlassen hätten

– mit Warnungen durch in Bäume geschnitzte Runen…

von Prof. Wolfgang Berger aus „BUSINESS REFRAMING“

nuklearWohin mit 350.000 Tonnen hochradioaktiver Atomabfälle? Für hunderttausende von Jahren müssen sie an einem sicheren Ort „endgelagert“ werden. Niemand wird dann noch eine unser heutigen Sprachen sprechen, eine unserer heutigen Schriften kennen oder einen unserer heutigen Datenspeicher benutzen. Die politischen Strukturen werden ganz anders sein.

Der Nuklearphysiker und Endlagerexperte Charles McCombie hat dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in das Dilemma gegeben, den sichersten Ort der Erde zu finden. In Österreich und der Schweiz – bald auch in Deutschland – wird sein Film „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ in Kinos gezeigt.
Das Endlager muss sicher sein gegen tektonische Bewegungen, gegen geologische Einflüsse, gegen extremen Klimawandel, gegen Erpressung, gegen terroristische Anschläge, gegen Einschläge von Meteoriten, gegen überforderte Verwaltungen, gegen das Vergessen. Bis heute gibt es kein Endlager und die Produktion von atomarem Restmüll geht weiter.
Die weltumspannende Suche führt durch dicht besiedelte Gebiete in der Schweiz, zu einer Nomadenfamilie in der chinesischen Wüste Gobi, zum heiligen Berg eines atomverseuchten Indianerreservat in den USA, zu Demonstranten im Wald bei Gorleben in Deutschland. Wir erleben die geheime Ankunft eines Atommüllfrachters in Japan und einen Bürgermeister im US-Staat New Mexico, der alles für viel Geld in seiner Gemeinde unterbringen will. Ein flaches Gebiet in der westaustralischen Steppe wird untersucht, um hochradioaktiven Atommüll aus der ganzen Welt aufzunehmen.
Die Reise zum sichersten Ort der Erde führt bis ans Ende der Welt. Fixe Weltbilder geraten ins Wanken. Eine schnelle Lösung gibt es nicht. Wir werden an die Grenzen unseres Wissens und des gesellschaftlich Verantwortbaren geführt. Sachzwänge, Strategien und Ängste stellen die Vernunft, die Demokratie und die wissenschaftliche Redlichkeit in Frage. Unser gegenwärtiges Handeln stellt unsere Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen auf die Probe.
Originaltext

Wir zahlen nicht für euren Müll!

Wir wollen keine ‚Bad Bank‘ für AKW!

Ein dreister Plan: Die Stromkonzerne wollen ihre finanziellen Risiken für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen, obwohl sie über Jahrzehnte Milliardengewinne mit dem Atomstrom gemacht haben. Fordern Sie jetzt die Bundesregierung dazu auf, die Energieriesen nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen!
Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion, die wir zusammen mit der Organisation „ausgestrahlt“ durchführen und fordern Sie von der Bundesregierung eine eindeutige Ablehnung des Ablasshandels!

Jetzt unterzeichnen

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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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