US-PR-Konzern seift Medien ein

Von Urs P. Gasche aus „Infosperber“
Eine hoch professionelle Journalisten-Bearbeitung sorgt für vereinfachte Argumente und Berichte gegen Russland.
Eine vom US-Milliardär George Soros und der ukrainischen Übergangsregierung finanzierte PR-Kampagne versucht, u.a. folgende Botschaften in die westlichen Medien zu bringen:
    • Die Ukraine ist Opfer einer «russischen Aggression»,
    • die ukrainische Übergangsregierung ist legitim,
    • Moskau steuert von A bis Z die prorussischen Milizen in der Ostukraine,
    • die Behauptung, es bestehe eine rechtsradikale Gefahr, ist Teil der russischen Propaganda,
    • der Verdacht, die Erschiessungen von Polizisten und Demonstranten des Maidan seien im Auftrag der jetzigen Regierungskoalition geschehen, ist Teil der russischen Propaganda.
Orchestriert wird die Kampagne von einer ukrainischen Tochterfirma des US-PR-Konzerns «Weber Shandwick». Zu diesem Zweck organisiert sie in einem «Ukrainian Crisis Media Center» (UCMC)
    • tägliche Pressekonferenzen von Befürwortern der ukrainischen Übergangsregierung,
    • ausgewählte Interviewpartner, Übersetzer, ausgewähltes Video-Material, Stellungnahmen von regierungsnahen Künstlern und Akademikern wie etwa Historikern und anderen «Ukraine-Experten».
Wie der Nutzer «L.Applebaum» auf dem Internet-Portal «Der Freitag» berichtet, dürfen sich Kritiker der Übergangsregierung weder auf den täglichen Pressekonferenzen noch in anderen Interviews äussern, die das UCMC vermittelt. Das gelte für nationale Kritiker (die gesamte ukrainische Opposition) wie auch für internationale Kritiker.
Auch das ZDF nutzt das PR-Netzwerk des UCMC
Allein bis Mitte März hätten sich bereits 900 ausländische Journalisten im UCMC angemeldet, darunter auch das ZDF.
Das ZDF habe erklärt, dass sich die vielfältigen Angebote des UCMC für die Ukraine-Berichterstattung des ZDF «als sehr nützlich erwiesen haben». Dies sagt Andreas Weise, Redaktionsmitglied des heute-journals, der für das heute-journal aus Kiew berichtet.
Zum Bericht von «Der Freitag» vom 7.4.2014
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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