Steckt die Menschheit in einer Suchtfalle?

von Michel Daniek aus „equapio“
Der unerschütterliche Spieltrieb des Menschen, der uns schon immer so weit nach vorn brachte, hat sich offensichtlich in das heutige Siechtum einer Spielsucht verwandelt. Ist unser Spieltrieb ernsthaft krank geworden? Die Menschheit ähnelt in vieler Hinsicht einem Drogensüchtigen. Suchtverhalten zeigt sich bekanntermaßen meist durch ein unüberwindbares Verlangen und führt damit zu zwanghaften Konsum. Kontrollverlust und eine fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen oder Aktivitäten sind die Folge.
Wir alle kennen die Sucht und haben solche Abhängigkeiten wie die von Zucker, Nikotin, Alkohol und Kaffee sicher schon am eigenen Leib erfahren. Wir wissen es schadet uns, aber wir machen es trotzdem. Unsere Risikobereitschaft steigt, teilweise bis in den Tod! Viele von uns würden lieber sterben, als sich von ihrer Sucht zu befreien. Teilweise identifizieren wir uns damit so sehr, dass wir sie als einen festen Teil von uns akzeptieren. Dann hat die Sucht gesiegt. Sie ist vergleichbar mit einem Parasit der uns vorgaukelt er sei ein Teil von uns, nur um nicht als das aufzufliegen was er wirklich ist. Was ein jedes Individuum befallen kann, kann auch ganze Gesellschaftssysteme befallen. Das ist nicht verwunderlich, denn die Menschheit ist wie ein großer Zellverbund, und auch nur wie ein kleiner lebendiger Organismus innerhalb eines noch viel größeren Ökosystems. Bedenklich und gefährlich ist dabei viel mehr die Blindheit und Ignoranz, die unsere Spezies gegenüber ihren „heimlichen“ Süchten an den Tag legt.
In diesem Artikel geht es mir darum aufzuzeigen, dass kollektive Süchte gerade dabei sind uns mehrfach ins Verderben zu führen. Wenn wir sie nicht als solche zu erkennen lernen, werden sie uns mit Sicherheit töten. Süchte sind sehr heimtückisch, da sie sich gerne verstecken. Sie zeigen nicht gerne ihr wahres Gesicht, in ihrer Hässlichkeit sind sie geradezu eitel. Sie wissen genau, werden sie erst einmal als das erkannt was sie sind, dann fliegen sie raus. Sie gaukeln also ihrem Wirt gerne vor ganz harmlos, absolut notwendig und völlig unabkömmlich zu sein. Sucht kann nur dann geheilt werden, wenn wir sie als das erkennen können was sie ist. Dafür möchte ich jetzt ein paar Beispiele aus dem wahren Leben anführen. Versuchen Sie dabei immer auch an die Attribute von Sucht zu denken. Also bitte schnallen sie sich an, unser kleiner Ausflug wird über viel übles Gelände, minenverseuchte Gebiete und durch reichlich turbulente Zonen gehen.
Der Atomtest unserer Vernunft
Ivy Mike, die erste Wasserstoffbombe, wurde am 1. November 1952 von den Amerikanern gezündet. Es war ein historisches Datum – militärisch und moralisch. Die H-Bombe war der Übergang vom atomaren zum thermonuklearen Zeitalter. Spätestens die sowjetische Wasserstoff-Bombe „Zar“ rüttelte 1961 Politik und Militär auf. „Zar“ hatte eine Sprengkraft von fast 60 Megatonnen – 4000 Mal so viel wie die Hiroshimabombe von 1946. Würde man die gleiche Zerstörungskraft mit TNT erreichen wollen, wäre die Bombe 100 Meter dick und mehr als 1000 Meter lang. „Zar“ war Höhepunkt der Nuklearrüstung und zugleich der erste wirkliche Anstoß zum Umdenken.
Doch ich finde eine kleine Begebenheit am Rande von Ivy Mike mehr als interessant. Noch nie zuvor wurden solch hohe Temperaturen von 50 Millionen Grad innerhalb unserer Erd-Atmosphäre erzeugt. Es gab damals einige Wissenschaftler die eindringlich davor warnten, dass sich der gesamte Sauerstoff in der Atmosphäre dabei entzünden könnte und in einem Lauffeuer dann aller Sauerstoff auf der Erde binnen kürzester Zeit vernichtet werden könnte. Es war das erste Mal und niemand konnte definitiv sagen was dabei passieren würde. Man sah sich hier also das erste Mal in unserer Geschichte der reellen Gefahr gegenüber, dass man mit einem Schlag alles Leben auf der Erde unmöglich machen könnte. Doch diese Bombe wurde trotzdem gezündet!
Und das, finde ich, macht Ivy Mike auch zu einem historischen Wendepunkt in unserer Sucht nach Macht. Wir waren bereit einfach alles aufs Spiel zu setzen, nur um diese neue Macht zu erlangen. Die Risikobereitschaft umfasste zum ersten Mal in der Geschichte das gesamte Leben auf der Erde. Doch es sollte nicht das letzte Mal sein.
Das Wettrüsten und der kalte Krieg
Was darauf folgte wissen die Älteren von uns noch sehr genau. Das Wettrüsten im kalten Krieg war ein Krieg der Angst, den alle Menschen nun in ihren eigenen Köpfen erleiden mussten. Noch nie zuvor sahen wir alle dem Tod so direkt ins Auge wie zu diesen schlimmen Zeiten. Die Schizophrenie des atomaren Wettrüstens zerriss beinahe das Band der Vernunft und traumatisierte das Vertrauen in eine heile Welt.
Kein vernünftig Denkender konnte mehr hoffen, Kriege mit solchen Waffen zu beherrschen – von gewinnen ganz zu schweigen. Das Prinzip der Abschreckung biss sich in seinen eigenen Schwanz. Die Sucht nach Macht hatte ihren ersten Vollrausch erlebt und taumelte nun betrunken im Kreis herum bis ihr selbst so richtig übel davon wurde. Was wäre nur geschehen wenn die Welt damals keinen Michail Gorbatschow gehabt hätte?
Überbevölkerung und Umweltzerstörung: Ist der Mensch eine Krebszelle?
Wenn man sieht was Menschen der Natur antun, dann liegt der Vergleich mit einem sich immer schneller ausweitenden Krebsgeschwür wirklich nicht sehr fern. Wie der Krebs zerstören auch wir Menschen unseren Wirt. Doch das war noch nicht immer so. Lange Zeit lebten wir Menschen, wenn auch nicht immer friedlich, aber dennoch nicht so konsequent zerstörerisch auf diesem Planeten. Wir konnten noch nie genug bekommen, unsere Gier scheint unersättlich zu sein. Wir alle streben immer nur nach Mehr und dann noch Mehr.
Alles deutliche Sucht-Symptome oder etwa nicht? Wo ist unsere Bescheidenheit geblieben, wo unsere freiwillige Einfachheit, wo unsere tiefe spirituelle Erkenntnis das Weniger oft Mehr bedeutet? Aus der Sicht der Erde haben wir Menschen uns zu wahren Monstern zurück entwickelt, kommerziell zu allesfressenden Dinosauriern und priat zu digitalen Raubtieren.
Wirtschaftswachstum und Börsenmakler und der Wahn nach Mehr
Diese Sucht nach Mehr zeigt sein Gesicht auch im Zwang des Wirtschaftswachstums. Die auf der durch Schule und Ausbildung mühevoll anerzogenen Arbeitssucht jeden einzelnen Arbeiters zu basieren scheint. Deutlich wird diese bei Rentnern, die sich ohne Beschäftigung oft nutzlos fühlen und sich dann zwanghaft Aufgaben suchen müssen. Aber noch viel deutlicher zeigt es sich im Spiel-Suchtverhalten der Börsianer. Das Bankensystem ist zu einem Zocker-Spiel-Club, einem elitärem Haufen einer speziellen Art von Glücksspiel-Süchtigen verkommen. Rücksichtslos und ungehemmt schöpfen sie den Finanzmarkt ab wo sie nur können. Die Methoden hier werden immer rigoroser und gefährlicher. Sogar mit einer Taktfrequenz von über 1000 Transaktionen pro Sekunde werden heute selbst die geringsten Börsenschwankungen dazu missbraucht, um auch noch das letzte bisschen Geld herausschlagen zu können. Die Folgen dieser Blutsauger sind Wirtschaftskrisen, Finanzeinbrüche und eine in schwindelnde Höhen geratene Staatsverschuldung. Die USA haben heute einen unvorstellbaren Schuldenberg von 65 bis 115 Billionen US-Dollar. Ein Turm der genauso breit und sogar um einiges höher wäre wie einer der Türme des zerstörten World Trade Centers, gestapelt nur aus 100 Dollar Noten.
Auch hier wird ein gesundes Wirtschaftssystem sehr offensichtlich für eine Spielsucht geopfert. Weltweite Inflation, Wirtschaftskrisen und ein immer bedrohlicher Finanzkollaps werden dabei einfach völlig rücksichtslos in Kauf genommen.
Die Gefahr bei Teilchenbeschleunigern
Am CERN dem derzeit größten Forschungszentrum für Teilchenphysik arbeiten 3200 Menschen und über 10.000 Wissenschaftler aus 85 Ländern verpulvern im Jahr dort etwa 850 Millionen Euro. Es ist das komplizierteste Ding das jemals von Menschen gebaut wurde. Andere nennen es die Weltmaschine oder auch das achte Weltwunder – weil es heute so einzigartig ist wie die ägyptischen Pyramiden vor 4500 Jahren. Schon der Bau kostete über drei Milliarden Euro. So viel, dass 26 Länder Geld zusammengelegt haben um ihn zu errichten. Und er ist so kompliziert, dass nur große Forscherteams daran arbeiten können. All dieser Aufwand für die winzigsten Teilchen die es gibt. Stellt Euch einmal vor, Ihr schrumpft die Sonne auf den Punkt am Ende dieses Satzes. Dann verkleinert Ihr den Punkt noch einmal so stark wie zuvor die Sonne. Etwa so klein sind diese Elementarteilchen.
Mir scheint, dass diese unermüdliche Suche nach neuen Elementarteilchen auch zu einer Art von Sucht geworden ist. Interessant daran ist jedoch, dass niemand wirklich weiß was im CERN durch diese enorm energiereichen Teilchen-Kollisionen alles entstehen könnte. Viele Wissenschaftler erhoffen sich durch den CERN ein Wunder für ihre Entdeckungen, wie etwa den endgültigen Nachweis von Masse, etwa in dunkler Materie oder durch sogenannten Higgs-Teilchen. Doch was, wenn sich dieses große Wunder als die größte Katastrophe entpuppen würde? Einige Forscher haben öffentlich und sehr nachdrücklich zu bedenken gegeben, dass dabei zufällig ein winziges Schwarzes Loch entstehen könnte, das sich dann vielleicht unkontrolliert ausbreiten könnte. Oder es könnte auch Antimaterie dabei entstehen, die sich durch eine unvorhergesehene Kettenreaktion vervielfältigen könnte! Auch hier spielen Forscher nicht nur mit Unsummen von Geldern, sondern viel schlimmer, sie setzen für ihre eigenen Spekulationen, Forschungen und Theorien die gesamte Schöpfung aufs Spiel.
Langzeitbelastung Elektrosmog
Die Dauerbestrahlung unserer Körper durch Elektrosmog hat bedenkliche Maße angenommen. Immer mehr Menschen reagieren schon sensibel darauf und bekommen die unangenehmen Nebenwirkungen zu spüren. Unser Körper besitzt ein Abwehrsystem für körperfremde Schwingungen. Wird dieses Immunsystem aber zu dauerhaft und zu sehr beansprucht, kommt es zunächst zu Ausfallerscheinungen und kann bis zum totalen Zusammenbruch unseres Immunsystems führen. Zuerst zeigen sich Ruhelosigkeit, Müdigkeit, Verspannungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne.
Die Spätfolgen sind Nervenschädigungen, Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Trotz aller Warnungen, die wir auch hier nur zu gerne ignorieren, ist die Zahl der Elektrosmog verursachenden Geräte in letzter Zeit sprunghaft angestiegen. Nach dem die Angst vor schädlichen Händystrahlen einigermaßen erfolgreich ignoriert werden konnte, vielleicht weil wir uns nicht gerne den Spaß mit unseren Händys vermiesen lassen wollten, treten mit WLAN und Bluetooth aber schon die nächsten elektromagnetischen Störenfriede an den Tag. Doch im Verdrängen sind wir ja jetzt schon ein wenig geübter, so dass wir uns sicherlich auch hier den Spaß nicht verderben lassen werden. Über die Belastungen durch Hochspannungsleitungen, Satellitenfernsehen, GPS-Signalen, Mikrowellen-Herden, Energiesparlampen, Smart-Meter Stromzählern, Funkuhren und Wetter-Stationen, Quarz-Weckern und schnurlosen Telefonen denkt man heute schon gar nicht mehr nach. Wir leben heutzutage in einem dichten Brei von elektromagnetischen Wellen in fast allen Frequenzbändern. Keiner kann dem noch entfliehen, und keiner weiß was das alles für Schäden in uns anrichtet. Ein klares Suchtverhalten: Wir wissen es ist nicht gut für uns, aber es interessiert uns nicht, wir ignorieren es viel lieber, als uns dem wirklich zu stellen.
Tödlicher Plastikstaub
Die Halbwertszeiten von Plastik sind sehr unterschiedlich, je nach Qualität und Menge der darin enthaltenen und überaus gefährlichen Weichmacher. Aber ausnahmslos jedes Plastik wird irgendwann einmal spröde und zerfällt zu Staub. Neuste Befunde zeigen, dass sich im Meer mancherorts schon so viel Plastikstaub angesammelt hat, dass einige planktonfressende Meeresbewohner schon durch diese Plastikdiät verhungert sind. Jedes Stückchen Plastik das nicht mehr recycelt wird und das achtlos weggeworfen wurde, schwimmt jetzt irgendwo im Meer umher, oder wird an Land durch Regen, Wind und Sonne ganz langsam pulverisiert. Plastikmüll erzeugt unweigerlich Plastikstaub. Und das bei einer Jahresproduktion von etwa 220 Millionen Tonnen! Mit einer mittleren Dichte von 1500kg/m³ ist das jedes Jahr ein Würfel von 527m Kantenlänge. Würden wir mit der gesamten Plastikerzeugung eine Plastikfolie von 0,025mm erzeugen, könnten wir die gesamte Landfläche der Erde in nur 25 Jahren damit einmal ganz überdecken.
Wir müssen uns also an den Gedanken gewöhnen, dass sich der Plastikstaub schön gleichmäßig über den ganzen Planeten verteilen wird, und wir seinen gefährlichen Auswirkungen nicht mehr entkommen werden. Die größte Gefahr stellen die im Plastik enthaltenen Weichmacher dar. Denn sie wirken teilweise wie Östrogene, und das nicht nur auf unseren Organismus. Unfruchtbarkeit und Missbildungen sind die fatalen Folgen dieser schleichenden Vergiftung. Doch das wirklich Schlimme daran ist, dass wir von Plastik schon so abhängig geworden sind, dass wir heute nicht mehr damit aufhören könnten, selbst wenn wir es wollten. Uns bliebe heute nur noch der radikale Austausch von Plastik gegen regeneratives Plastik aus Milch-Eiweiß oder aus natürlichen Ölen, wie z.B Raps oder Leinöl. Diese Technologien sind schon längere Zeit vorhanden, doch noch haben die mächtigen Ölkonzerne das sagen und können bestimmen, das unser Plastik hauptsächlich aus Erdöl hergestellt wird. Diese beiden Abhängigkeiten beißen sich auch hier in die eigenen Schwänze.
Super Black Out, der große Stromausfall
Wir haben uns mit all unserer Technik fast komplett abhängig vom Stromnetz und von den Computern gemacht. Würde die Stromversorgung oder auch nur die Computer für längere Zeit ausfallen, stünden wir wirklich vor sehr ernsten Problemen. Buchstäblich Nichts würde mehr funktionieren. Die Versorgung mit Lebensmitteln würde sehr schnell zusammenbrechen. Es gäbe keine Heizung, keinen Sprit, kein Geld, keine Krankenversorgung, keine Transportmittel und keine Informationen mehr.
Die Wahrscheinlichkeit eines totalen Black-Outs ist durchaus gegeben, wie etwa durch Sonnenwinde oder durch gezielte terroristische Anschläge.
Computerviren
Computerviren waren einst nur ein dummer Spaß von Computer-Hackern. Doch sie bedrohen nicht nur unsere kleinen privaten Rechner, sondern sind heute viel mehr zu einem großen militärischen und terroristischen Interessengebiet geworden. Wer es schafft ein System zu „hacken“ bekommt heutzutage die Macht über nahezu alles: Banken, Atomkraftwerke, Atomraketen, militärische Abwehrsysteme. Spionage, Erpressungen, Terroranschläge und sogar Kriege können heutzutage schon mit Computerviren ausgeführt werden. Aber was, wenn solch ein professioneller Computervirus aus seiner eigentlichen Bestimmung ausbricht, oder vielleicht von recht ahnungslosen Hackern aufgeschnappt und so weiterentwickelt wird, dass er alle Viren-Scanner der Welt austricksen kann? Schon ein einzelner genialer „Hacker“ könnte über das World-Wide-Web, alle Computer auf der Welt lahmlegen. Eine unvorstellbare Katastrophe wäre die Folge!
Niemand scheint sich wirklich ernsthaft darüber Gedanken machen zu wollen. Solange alles geht ist doch alles gut … Diese moderne Welt scheint immer in Ordnung zu sein, doch tatsächlich hängt sie an einem seidenen Faden. Auch hier haben wir eine ganz offensichtliche und durchaus tödliche Abhängigkeit, die wir gar nicht wirklich wahrhaben wollen. Ohne elektrischen Strom und ohne Computer können wir nicht mehr leben. Lassen Sie sich diesen letzten Satz einmal auf der Zunge zergehen … Riecht doch schwer nach einem Süchtigen, nicht wahr?
Super-Resistente Keime, die Medizin in der Antibiotika Falle
Jeder hat sicher schon davon gehört: Durch leichtfertiger und zu häufiger Verwendung von Antibiotika in Medizin, Tierfutter und somit auch im Fleisch, haben sich super-resistente Keime entwickelt, die jetzt vor allem in Krankenhäusern große Probleme schaffen. Es kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass sich weltweite Epidemien damit entwickeln könnten, gegen die dann kein Antibiotika mehr helfen würde. Die ach so moderne Medizin wäre völlig machtlos dagegen.
Wir sehen uns auch hier einem, für alle tödlichem, Risiko gegenüber, das offensichtlich nicht wirklich ernst genug genommen wird. Warum? In einer Medizin, die sich lieber um die Symptombekämpfung, als um die wahren Krankheitsursachen kümmert, ist Antibiotika ist zu einem bequemen Allheilmittel geworden. Die Medizin verliert aber damit zunehmend ihre Glaubwürdigkeit und steht damit heute schon am Abgrund ihrer eigenen Arroganz. Aber sie weigert sich noch immer Umzudenken und ganzheitlicher vorzugehen. Alternative Heilmethoden bekommen großen Zulauf und werden überflüssiger weise dann auch noch zu Kontrahenten, die sich gegenseitig beschimpfen und sich Verantwortungslosigkeit vorwerfen anstatt zusammenzuarbeiten.
Die Sucht-Symptome sind auch hier sehr deutlich zu erkennen. Anstatt die wahre Ursache von einem Leiden zu finden, wird es nur oberflächlich bekämpft, oder gar mit Schmerzmitteln nur übergetüncht. Für Mediziner ist Antibiotika eine bequeme Ersatzdroge, die fahrlässig verschrieben wird. Damit wird oft eine aufwendigere und tiefere Diagnose vernachlässigt. Genau wie Alkoholkranke die ihren Kummer und ihre Probleme gerne ertränken würden, anstatt sich ihnen zu stellen.
Genmanipulierte Nahrung
Es ist unvorstellbar was im Bereich der Gentechnik alles versucht wird. Hier nur ein paar Beispiele: Den sogenannten Hybridsamen wurde das Gen zur Weitervermehrung ent-zogen. Sie machen die Bauern damit 100%ig abhängig von den Saatgut-Herstellern. Noch viel krasser sind Nutzpflanzen die genetisch immunisiert wurden gegen dafür passend designte Herbizide. Das führt dazu, dass Felder damit für viele Jahre verseucht werden und nur noch die genetisch immunisierten Pflanzen darauf wachsen können.
Die Bauern werden damit zu Drogensüchtigen und die Saatgut-Hersteller und die Spritzmittel-Industrie zu Drogen-Dealern die ihre Abhängigen damit vollständig im Griff haben und deren gesunde Lebensgrundlage, unseren fruchtbaren Boden, nachhaltig schädigen. Sollte nur irgend etwas schief gehen mit diesen neuen Gen-Pflanzen würde das eine weltweite Hungersnot bedeuten. Auch hier kann man nur hoffen dass sich möglichst viele Länder diesem modernen Raubzug einer besinnungslos gewordenen Mafia von Wissenschaftlern und Macht-Besessenen widersetzen können.
Genexperimente und Biowaffen
Noch nie zuvor hatte der Mensch die Möglichkeiten direkt an einer Erbsubstanz herumzudoktern. Wir wissen nicht viel was alles geschehen könnte, wenn solche genmanipulierten Lebewesen wieder mit der Umwelt in Kontakt kommen. Sie könnten sich mit den natürlichen Lebensformen vermischen und diese entweder unfruchtbar machen oder sonst wie genetisch schädigen. Noch krasser zeigt sich diese Gefahr bei Biowaffen, die genetisch erzeugte Krankheitskeime gegen Menschen einsetzen. Hier wagen wir uns ebenfalls in einen Bereich, der alles Leben auf diesem Planeten gefährdet. Die Risikobereitschaft für kommerzielle oder kriegerische Zwecke ist auf ein gefährliches und unhaltbares Niveau angestiegen, und wieder frage ich mich warum?
Wie bei einem Junkie ist uns unsere Gesundheit völlig egal, wir sind auf der Jagd nach dem nächsten Schuss, koste es was es wolle …
Kernkraft: Eine radioaktiv verfaulte Lüge
Noch viel Verantwortungsloser kommt die Atomlobby daher, der jeglicher Verstand abhanden gekommen zu sein scheint. Kein TÜF würde je eine Technologie zulassen, die für ihre Gefahrengüter keine ausreichend sichere Handhabung und Entsorgung anzubieten hat. Was wir damit unseren nachfolgenden Generationen alles antun, lässt sich wohl niemals wirklich ermessen. Das alles rechtfertigt auch niemals unsere Energie-Verschwendung und die Tatsache, dass wir in spätestens 70 Jahren wegen Uranmangel schon wieder eine neue Energiequelle brauchen werden.
Spätestens seit Tschernobyl gehört die Atomkraft weltweit endgültig abgeschafft. Doch die Uneinsichtigkeit dauert bis heute noch an. Fukushima bedroht schon jetzt die ganze Welt mit seiner vom 13. März 2011 bis heute andauernden radioaktiven Kontamination. Der gesamte Pazifik könnte schon bald ein totes Gewässer werden. Und wenn nur eine Kleinigkeit bei der Bergung der Brennstäbe im Block 4 schiefgeht, würde dort eine neue Kernschmelze einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen. Hierbei frage ich mich, warum Japan bis heute keine internationale Hilfe beantragt hat, oder sich die USA dort nicht schon längst als die „Helden zur Rettung der Welt“ engagiert haben. Warum wird beim Atom immer noch nicht mit offenen Karten gespielt? Es wird immer noch munter verheimlicht und vertuscht, gelogen und betrogen, verharmlost oder ignoriert.
Wen sollte das nicht an die unglaubwürdigen Ausflüchte eines Drogensüchtigen erinnern, der einem überzeugt erklärt wie gut er doch seine Sucht im Griff hat, und dass er ja jederzeit damit aufhören könnte, und sowieso alles nur ganz und gar harmlos ist … Doch in Wahrheit schämt er sich und versucht im Grunde nur sich selbst zu überzeugen, weil er nicht der Tatsache ins Auge sehen kann, dass er einen fatalen Fehler begangen hat, der mit jeden weiteren Tag mehr Leben kostet.
Ist das 12 Schritte Programm auch für unsere kollektiven Süchte geeignet?
Sicher ließen sich hier noch viele weitere kollektive Suchtformen beschreiben. Doch wichtig dabei erscheint mir, dass wir beginnen darüber nachzudenken und uns dieses kollektive Sucht-Verhalten eingestehen. Fakt ist, wenn wir nicht lernen uns zu ändern, werden unsere Süchte uns bald schon ausrotten. Wie im 12-Schritte Programm der Anonymen Alkoholiker könnten wir auch hier kollektiv lernen mit unseren Süchten umzugehen.
Ich habe hier versucht den leider viel zu abgekauten Begriff „Gott“ im 12 Schritte Programm zu ersetzen mit „höherem Bewusstsein“, aber es könnte durchaus auch durch „Liebe“, oder „Herz“, oder mit „die Schöpfung“ ersetzt werden.
  1. Wir geben zu, dass wir unserer Sucht gegenüber machtlos sind – und wir unser Leben nicht mehr meistern können.
  2. Wir kommen zu dem Glauben, dass eine Kraft, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
  3. Wir fassen den Entschluss, unseren Willen und unser Leben einem größeren Bewusstsein anzuvertrauen.
  4. Wir machen eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Innersten.
  5. Wir geben vor uns selbst, und vor anderen Menschen gegenüber, unverhüllt unsere Fehler zu.
  6. Wir sind völlig bereit, all diese Charakterfehler von einem höheren Bewusstsein beseitigen zu lassen.
  7. Demütig bitten wir dieses höhere Bewusstsein, unsere Mängel von uns zu nehmen.
  8. Wir machen eine Liste aller Lebewesen, denen wir Schaden zugefügt haben und sind willig, ihn bei allen wieder gutzumachen.
  9. Wir machen bei all diesen Wesen alles wieder gut – wo immer es möglich ist -, es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
  10. Wir setzen die Inventur bei uns fort, und wenn wir Unrecht haben, geben wir es sofort zu.
  11. Wir versuchen durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu unserem höheren Bewusstsein zu vertiefen. Wir bitten es, uns seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
  12. Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt haben, versuchen wir, diese Botschaft an andere Süchtige weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.
Dieses 12 Schritte Programm hat erwiesener Maßen schon sehr vielen Süchtigen geholfen. Weiß vielleicht jemand was besseres?
Uns bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, wie mir scheint …
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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Eine Antwort zu Steckt die Menschheit in einer Suchtfalle?

  1. www.gold-dna.de schreibt:

    Es ist die Sucht nach Erfüllung UNSERER Erwartungen für UNSER Leben … auf Kosten all der ANDEREN, die diese Erwartung nicht teilen (wollen) … oder nicht als Mensch verkörpert die gemeinsame Bühne des Lebens mit uns Menschen teilen.

    Gruß

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