Digitaler Overload – Zeit den Netzstecker zu ziehen

von Arno Kuss aus „The Intelelligence“
Neben all den Meldungen über neue und immer schnellere, bessere und multifunktionale Ich bin dann mal offline von Christoph KochSmartphones wird es auch hier einmal Zeit für einen kontroversen Artikel, der die Schattenseiten des digitalen, in diesem Fall, des mobil-digitalen Zeitalters betrachtet. Die Entwicklung geschieht so rasant, dass es dringend notwendig ist, kurz innezuhalten. Der freie Autor Christoph Koch zum Beispiel hat sich solch eine Auszeit vom modernen Alltag gegönnt und sich für einen Selbstversuch ohne Internet und ohne Handy entschieden. Sein Buch mit dem Titel “ich bin dann mal offline“ (Amazon Link) ist beim Blanvalet Verlag erschienen und ist im Buchhandel erhältlich. Für viele klingt es inzwischen verlockend sich einem digitalen Verzicht hinzugeben – es scheint wie ein Abenteuer des 21. Jahrhunderts.
Während es in der Vergangenheit eher darum ging fortschrittlicher zu werden – nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch im normalen Alltag, gilt diese Prämisse für viele nicht mehr. In einer Zeit in der wir nicht nur Informationen, sondern auch Medien konsumieren, wird auch der Nachschub dieses Inputs immer schneller und auch einfacher. Auf der Suche nach Antworten kann fast jede offene Frage binnen weniger Sekunden gegoogelt werden, darüber hinaus erfährt man auch noch gleichzeitig weitere 10 interessante Fakten oder auch nur Spekulationen, die mit der Ursprungsfrage in irgendeinem Kontext stehen. Auch wenn die Informationsflut individuell verarbeitet werden kann, irgendwann folgt unweigerlich der Overload, und die Aufnahme im Oberstübchen meldet Feierabend und macht dicht. Dennoch hören wir zu diesem Zeitpunkt nicht auf uns zu mästen, die Versuchung nach Videos, Games, Nachrichten, Social Networks und anderen Applikationen des immer bereiten Smartphones ist einfach zu groß – wir sind sozusagen digital angefixt – sind wir also süchtig nach Informationen?
Da passt etwas nicht zusammen: Wir sehen uns im Fortschritt, bestimmen aber unser Handeln nach uralten Denkmustern
Unser Gehirn ist einfach danach ausgerichtet Wissen aufnehmen zu wollen. Es ist unser ganz natürliches Streben nach Entwicklung und gleichzeitig sendet unser Gehirn Botenstoffe zur Belohnung aus, wenn wir etwas gelernt oder erreicht haben. Das geschieht zum Beispiel auch immer dann, wenn wir uns bei Facebook mitteilen und auf unsere Statusmeldungen “Likes“ kassieren – das macht uns glücklich und gleichzeitig hungrig nach mehr solcher Glücksgefühle. Dies erklärt auch warum viele Leute ihren aktuellen Status in solchen Netzwerken aufrufen, andere kennen das, in dem Sie Guthabenkonten prüfen und sich freuen, wenn ein weiterer Geldeingang das Haben mehrt. Soziale Inaktivität hingegen oder die ausbleibenden Interaktionen von Followern und anderen virtuellen Freunden kann bei manchen Leuten schon in Depressionen enden. Wir agieren auf digitalen Wegen ebenso, wie wir es noch vor Jahren ganz selbstverständlich offline getan haben (und es viel Leute auch noch jetzt so handhaben). Der Unterschied dabei ist auf alle Fälle der zeitliche Faktor, in welchem unsere Interaktionen stattfinden. Während es immer mehr Menschen gibt, die sich längst überfordert sehen und am liebsten die Reißleine in Form von digitaler Abstinenz ziehen möchten, gibt es weiterhin auch diejenigen, die mehr davon wollen und sich noch längst nicht befriedigt sehen. Oftmals wird genau an solchen Leuten das Maß der Dinge festgelegt – entspricht es doch unserer Natur nach mehr zu streben und wer nicht mehr kann, hat verloren.
Neben der reinen Unterhaltung und dem privaten Vergnügen gibt es noch einen weiteren negativen Faktor dieser immer schneller werdenden Gesellschaft, es ist die berufliche Erreichbarkeit, die uns schier in den Wahnsinn treiben kann. Hier gelten die gleichen Vorzeichen der Informationsbeschaffung, der Bestätigung durch Erfolg und gesellschaftlichem Standing. Hinzu kommt eine immer mehr verschwimmende Trennlinie zwischen Beruf und Freizeit. Mails lassen sich jederzeit abrufen und abarbeiten, wer sich dagegen wehrt, verliert schnell den Anschluss, vielleicht auch den zu den Kollegen, die sich auch Tag und Nacht mit dem Beruf identifizieren und scheinbar kein vom Job unabhängiges Privatleben führen. Dieser Druck nach Anerkennung der Leistung und die Angst vor Leistungsschwäche führt immer öfter in den Burnout, weil es ganz einfach so nicht mehr weiter gehen kann. So leben wir tagein tagaus, Tag und Nacht, zum Wochenende und in den Ferien, ständig am Puls der Zeit, blöd nur, dass diese Frequenz nicht im Takt des Menschen schlägt. Das wird zwangsläufig jeder erfahren müssen.
Dabei ist die Angst vor der Technik kein jetzt erst Existierendes, bereits mit der Erfindung der ersten Eisenbahn sahen sich viele Menschen und Entwicklungskritiker überfordert und sahen in der rasanten Geschwindigkeit der Dampfeisenbahnen das Ticket in den von Stress hervorgerufenen Tod. Demnach ist das Empfinden von Fremdsteuerung und Beeinflussung ein Elementares, es warnt uns vor der Überlastung unserer eigenen aber eben auch sehr individuellen Möglichkeiten Schritt zu halten. Mit der Zeit haben sich die Leute auch an die damals bahnbrechende Geschwindigkeit der ersten Züge gewöhnt und jetzt reisen wir mit dem Flugzeug in einem noch viel extremeren Raum-Zeit-Gefüge. Für unser körperliches Verständnis ist aber genau diese Kluft zwischen Fortbewegung und der Verarbeitung absolut paradox, gesteigert wird diese Diskrepanz auch noch damit, dass wir in Flugzeugen die wenige Zeit auch noch für das Arbeiten aufbringen, uns selbst dabei keine Pause können. Wie erholsam es doch dann ist, sich auf eine Reise zu begeben, die man im Idealfall zu Fuß zurücklegt und erlebt.
Vom Banker zum Walker
299_09208_88756_xlRudolf Wötzel ist Banker und ein sehr karrierebewusster Broker, der nichts auslässt, um die Karriereleiter weiter hinaufzuklettern und dabei immer mehr an Bodenhaftung verliert. Mit seinen Geschäften verdient er hohe Provisionen, Mittel und Umsetzungsstil sind dabei irrelevant. Das Leben auf der Überholspur ist eigentlich noch als viel zu langsam beschrieben. Doch am Ende fordert die Welt um in herum zu viel von ihm und er zieht die Reißleine und steigt aus. Er begibt sich auf Sinnesreise zu sich selbst und sucht nach den wahren Herausforderungen eines greifbaren nicht digitalen Lebens, fernab von Business. Er tauscht die teuren Anzüge gegen eine Outdoorausrüstung und begibt sich auf eine Monate lange Wanderschaft. Da Rudolf Wötzel eher dem Typ Abenteurer als dem des Genießers entspricht, heißt seine Herausforderung auch “Über die Berge zu mir selbst“ (Amazon Link), er sucht sich seinen Weg über die Alpen und will von Salzburg bis Nizza wandern. Heute lebt der ehemalige Investmentbanker ein ganz anderes Leben und es scheint, dass ihn der Weg tatsächlich zu sich geführt hat.
Dass sich der Schriftsteller auf solch eine Reise begeben konnte, ist auch seiner im Vorfeld erfolgten Kapitalbildung zu verdanken, sicher ein Faktor, den sich nicht viele leisten können und in ihrem persönlichen Dilemma feststecken. Sich von der digitalen Gefangenschaft befreien zu können muss sicher nicht über den eben vorgestellten Weg des Rudolf Wötzel erfolgen, denn das Naheliegende ist einfach der Verzicht. Wer es schafft sich diesen Zwängen von Erreichbarkeit aber auch des gesellschaftlichen Drucks zu entledigen, kann seine ganz persönliche Freiheit und Gesundheit entdecken. Beispiele dass die Umwelt auch mal ganz gut ohne einen auskommen kann gibt es genug, es liegt am eigenen Ego und dem Bedürfnis sich darzustellen, eine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, die auf irgendeine Weise wichtig ist und seine Berechtigung hat. So verlieren wir uns schnell in selbst auferlegten Zwängen und projizieren unser Selbstwertgefühl nach außen, darüber ist es uns möglich, zu reflektieren. Das, was dann zurückkommt, entspricht aber nicht unweigerlich dem was uns gut tut, was zu einem passt und uns gesund hält.
Genug ist genug
Das Problem des Überflusses existiert nicht erst seit dem digitalen Zeitalter, es potenziert genuges aber um ein Vielfaches. Egal ob auf der Arbeit oder in der Freizeit, die Versorgung mit Daten – informeller oder sozialer Art geschieht meist über das Internet und wir sind ständig online. Dieser Überfluss ist nicht endet und er richtig sich auch nicht danach was wir in Eigenmotivation oder Einteilung zu uns nehmen, wir werden medial und digital gemästet. John Naish, der Autor von “Genug“ (Amazon Link) schreibt von den Möglichkeiten sich dieser Fremdsteuerung zu entziehen und ein gesundes Maß wiederzuentdecken, Verzicht wird zur Freiheit. Er beschreibt die Problematik damit, dass die Menschen schon seit ewigen Zeiten darauf geeicht sind, so schnell wie möglich an so viel wir irgend möglich heranzukommen. In unseren Urzeiten kam dieses Verhalten einer wichtigen Überlebensstrategie gleich, denn das was es zu erjagen galt, musste die eigene Sippe ernähren können – für schlechte Zeiten vorzusorgen also. Inzwischen haben sich die Vorzeichen umgekehrt, wir nehmen im Überfluss was wir gar nicht verbrauchen können, das gilt bei Lebensmitteln, wie auch bei Informationen die wir ohne Beschaffungsbarrieren über das Internet digital konsumieren. Das macht uns krank, faul, fett, unzufrieden und gesellschaftlich wie auch sozial arm. Was gewinnen wir also durch die Fremdsteuerung außer Abhängigkeit?
Das Glück ist ein sehr flüchtiger Zustand, diesen festzuhalten wir nicht in der Lage sind. Zufriedenheit sollte das Maß der Dinge sein
Ein Bedürfnis bleibt stets unbefriedigt, nämlich das Verlangen und die Suche nach dem Glück. Übermaß macht nicht glücklich wir fühlen uns nur genötigt immer mehr zu wollen obwohl wir schon längst nicht mehr können und daran zugrunde gehen oder auch andere mit unserem verhalten zugrunde richten, da wir dieses verfälschte Erfolgskonzept nach außen tragen und verbreiten. Was uns aber wirklich fehlt, ist der Mut uns dieser gesellschaftlichen Geißelung zu widersetzen und uns zu befreien – offline zu gehen. Die Angst davor beherrscht uns, denn gleichzeitig entsagen wir uns unsere digitalen Bekanntschaften und nehmen auch nicht mehr an virtuellen Anlässen teil, wir werden ausgegrenzt und kaum ein Mensch möchte das. Leider werden wir auf diese Weise so sehr getrieben und in unser eigenes Verderben gehetzt, irgendwann erliegt jeder diesem digitalen Overload. John Naish führt die Leser auf einen wunderbaren einfachen Weg, sich selbst zu hinterfragen, an welcher Stelle man eigentlich selbst steht und ob einem diese Position gefällt oder ob es dazu nicht doch auch Alternativen gibt? Denn, wer glaubt man wäre unverzichtbar der irrt, kaum jemand in den Freundes- oder Bekanntenlisten würde es denn überhaupt merken, wenn man für einige Zeit auf Facebook und Co verzichten würde. Die Leute sind nämlich viel zu sehr damit beschäftigt sich dem eigenen digitalen Overload hinzugeben. Diese Erkenntnis mag am Anfang vielleicht ein wenig schockieren, letztendlich kann dadurch aber erst die Befreiung der sonst immer enger werdenden Fesseln erfolgen.
Back to the Roots
Doch was gibt es außer dem Leben vor dem Smartphone, vor dem Tablet PC, dem Notebook und dem PC sonst zu erleben, wenn wir doch schon den ganzen Tag die Zeit auf der Arbeit verbringen und die wenige freie Zeit genießen oder uns ablenken wollen? Wo bleibt denn da das Glück? Eine sehr simple Möglichkeit zur Glücksfindung geschieht zum Beispiel bei der Reaktivierung der eigenen Kreativität. Wie das geht, wenn einem die technischen und Hilfsmittel wie Smartphonekamera, oder Computersoftware und Internet fehlen? Die Antwort beginnt beim Erleben der Langeweile – ein Luxus, der in heutiger Zeit kaum noch vorhanden ist. Dieser eher negativ besetzte Umstand der zeitlichen Inaktivität beherbergt den Schlüssel zum Glück, nämlich zu sich selbst. Wer Langeweile erfährt, entzieht sich den äußeren Einflüssen, das Gehirn kann sich beruhigen und die Stille wirkt wie Balsam auf die sonst ständig pochenden Kommunikationsbahnen unserer Organe wie: Ohren, Nase, Mund und natürlich unserem Gehirn. Dieser Entzug des Inputs wird sich nach gewisser Zeit in etwas verwandeln, von dem wir schon lange Zeit nicht mehr richtig gebrauch gemacht haben, nämlich der Selbstbeschäftigung. Wir werden auf einmal wirklich kreativ, denn wir überlegen uns wie wir uns beschäftigen können, das ist ein riesengroßer Unterschied zu der sonst stetig aber immer schneller werdenden Informationsversorgung von extern. Wir bestimmen die Geschwindigkeit und das Ausmaß Daten und wie wir diese verarbeiten und in einen Output verwandeln wollen. Kreative Leute erfahren erst bei der Langeweile einen neuen Schub an Ideen, andere genießen einfach die Möglichkeit Dinge zu entdecken, die sonst bei der Eile völlig aus dem Sichtfeld und der Wahrnehmung verschwunden sind. Menschen treffen sich wieder um sich zu unterhalten, in einer Geschwindigkeit, die unseren Verständigungsorganen entspricht.
Das ganz persönliche Glück kann jeder selbst erfahren und es ist nicht auf andere übertragbar. Aber genau dass beschreibt uns doch auch als Individuum und wenn wir zwanglos und ohne Fremdbestimmung der eigenen Bestimmung folgen können, so ist zumindest die Zufriedenheit sichergestellt. Das Glück in dem ein oder anderen Moment kommt dann von ganz alleine.
10 Möglichkeiten sich zu entdigitalisieren
  1.  Abschalten automatischer Messanger, Push Nachrichten und E-Mail Mitteilungen. Lieber feste Zeiten einplanen, in denen Nachrichteneingänge überprüft und bearbeitet werden können. Am besten Zeiten in den jeweiligen Systemeinstellungen konfigurieren, in denen man nicht erreichbar ist, so wichtig kann eine E-Mail nach 17:00 Uhr auch in beruflicher Hinsicht kaum sein, als dass diese nicht am nächsten Tag beantwortet werden kann.
  2. Überprüfung der eigenen digitalen Abhängigkeit. Mit dem Verzicht über einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel ein paar Stunden oder einen Tag, wird sich auch das Ausmaß der eigenen Abhängigkeit zeigen. Das geschieht zum Beispiel, wenn man sich dabei erwischt dass man öfter an Facebook oder den E-Mail Postkorb denkt und dabei nervös wird.
  3. Der Wunsch zwischen digitaler Abstinenz und dem Drang nach digitaler Aktivität klafft weit auseinander, es ist wie aufhören wollen aber nicht können. In anderen Fällen spricht der Experte dabei von Suchtverhalten und rät den Betroffenen zu einer passenden Therapie. Es geht dabei nicht darum sich komplett dem Internet zu verwehren, sondern seine persönlichen Grenzen zu erkennen und demnach sein Konsumverhalten auszurichten. Hierbei können To-do-Listen für Internetbesuche angelegt werden oder aber auch zeitliche Onlineaktivitäten für sich selbst organisiert werden.
  4. Planung einer digitalen Inaktivität / Abstinenz. Eine Zeit lang ganz ohne die Beschallung von Medien und digitale Informationen auszukommen, kann einer Kur gleichkommen – eine Entscheidung, die vieles im Anschluss verändern kann, da einem der Abstand neue Möglichkeiten der Zeitwahrnehmung ermöglicht. Vielleicht kann man sich selbst oder andere auch dabei ganz neu entdecken.
  5. Starte Dein Offline Projekt. Wer sich für solch eine Abstinenz entscheidet, kann diese Zeit auch für sich oder andere dokumentieren und dabei das Erlebte für einen Blog festhalten. Die Eindrücke daraus können auch anderen Leuten als Beispiel dienen und ihnen die Angst nehmen sich dem digitalen Overload zu stellen, um vielleicht selbst solch ein Projekt zu starten. Das haben bereits viele Journalisten und andere Medienmenschen für sich ausprobiert und dabei viele positive Erfahrungen gemacht.
  6. Ein weiteres Offline Projekt. Oftmals fühlen wir uns als unentbehrlich, uns geht schon die Flatter, wenn wir einen Tag nicht in den sozialen Netzwerken aktiv sind, zu kommentieren oder selbst Statusmeldungen abgeben. Die meisten unserer Kontakte werden eine zeitliche Abwesenheit jedoch gar nicht erst mitbekommen und schon gar nicht darauf eingehen. Vielleicht empfinden wir unsere gesellschaftliche Stellung als wichtiger, als sie in Wahrheit ist. Traue Dich eine Zeit lang diesen Netzwerken fernzubleiben, danach kannst Du deine gesellschaftliche Stellung prüfen und sehen wer Dich während deiner Abwesenheit tatsächlich vermisst hat.
  7. Überprüfe deine digitalen Kontaktlisten. Aufgrund des vorherigen Punktes kannst du nach diesem Selbstversuch deinen Kontaktlisten ausdünnen oder umsortieren, ein Großteil deiner Freunde sind nämlich keine Freunde, sondern nur Kontaktjäger, die gerne mit einer Freundeshighscore auf dem Profil angeben. Danach bleibt vielleicht auch mehr Zeit sich mit Deinen offline Freunden zu verabreden und sich auf einen Kaffee und zur Unterhaltung zu treffen.
  8. Nutze für unterwegs eine Zeit lang ein altes Handy, welches sicher jeder noch irgendwo rumliegen hat. Telefonieren kann man mit diesen alten Handys nämlich ebenso gut wie mit den Smartphones, diese Funktion hilft einem aber dabei zu erfahren, wie oft man ansonsten andere online Dienste nutzt, um sich bei Supermarkt an der Kasse die Zeit zu vertreiben.
  9. Entfliehe der Cloud. Nutze so oft wie möglich manuelle Funktionen und bleibe der Cloud und anderen digitalen Automatismen fern. Denn obwohl sie einem eigentlich oder angeblich eine Unterstützung sein sollen, entreißen uns diese Features unsere Selbstbestimmung und Wahrnehmung der Dinge die aufgrund unseres Handelns geschehen.
  10. Entdecke das Abenteuer. Der letzte Punkt richtet sich an die Langeweile. Die meisten kennen diesen Zustand nur noch aus Kindestagen und wir haben dieses Gefühl gehasst oder? Dennoch war genau dieser Zustand die Basis unserer Träume und Abenteuer. In Zeiten der Langeweile haben wir begonnen uns Mühe zu geben uns zu beschäftigen und kreativ zu werden. Dabei sind die tollsten Geschichten mitsamt fantastischen Erinnerungen entsprungen. Entdecke diese Zeit wieder und übe Dich in Langeweile. Gönne Dir eine Stunde deiner sonst so verplanten Zeit und mache dabei gar nichts, sitze einfach da und langweile dich. Das mag am Anfang vielleicht schwer zu ertragen sein aber vielleicht auch erlösend. Was danach folgt, sind viele Ideen, was man alles machen kann und ganz schnell in die Tat umsetzen sollte – offline versteht sich.
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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