Homebanking in völlig neuem Licht bei Negativzins, Bargeldverbot und Totalkontrolle

aus „qpress“
eu_steht_fuer_soviel_mehr_ueberwachung_kontrolle_Diktatur_eudssr_qpressEUdSSR: Der gewöhnliche Europäer muss dringend dazulernen. In den letzten Tagen begeistert die Politik mit einer bisher ungehörten, in den Ohren vieler Menschen gar unerhörten Vokabel. „Negativzins“ heißt das seltsame Zauberwort, welches derzeit langsam über die Medien der Masse gesickert wird, um für den alsbaldigen Fall der Fälle niemanden zu Tode zu erschrecken. Letztendlich bedeutet dieses Wort nicht mehr und nicht weniger, als ganz einfach Geld verschwinden zu lassen. Hatten wir bislang angenommen, dass derlei Kunststückchen nur von Zauberern auf der Bühne vollführt werden könnten, sollten wir uns nun darauf einrichten, dass unsere Politiker dieses Handwerk schon perfekt beherrschen.
Wer jetzt noch eine detailliertere oder etwas technischere Informationen dazu benötigt, was Negativzins [wikipedia] im eigentlichen Sinne des Wortes ist, der kann das über den Link nachlesen. Eine weitere Darstellung was diese Geld-Meuchelei mit Blick auf die Sparer bedeutet, gibt es in vorzüglicher Ausarbeitung an dieser Stelle zu lesen: Sparguthaben auf der Bank werden in Zukunft kostenpflichtig [Deutsche Wirtschafts Nachrichten]. Das Problem besteht generell in der systembedingt exponentiell wachsenden Geldmenge. Das Problem selbst ist vielen hinlänglich bekannt, man möchte es auch nicht wirklich beseitigen, weil es eine optimale Umverteilung von unten nach oben garantiert. Damit ist und bleibt es das Mittel der Wahl einer sehr kleinen Minderheit, ganz zum Schaden des Fußvolkes.
Erlauben wir uns eine Vorschau auf die großartigen Dinge die allzeit gerne vom Malocher ausgeblendet werden, oder durch den langen Zeitenlauf einfach nur verwässern und deshalb nicht wahrgenommen werden. Nachfolgend eine Tabelle, die illustriert, wie die Inflation im Verbund mit dem Negativzins den Job erledigen wird. Der Negativzins ist als neuzeitliches Add-On zur Inflation zu verstehen. Das Beispiel beschreibt, wie sich ein Geldbetrag von 10.000 € gemäß der erwähnten Faktoren auf dessen Kaufkraft auswirkt. Dem Leser ist es überlassen die beiden erwähnten Faktoren nach belieben zu addieren. Die Bedienung der Tabelle ist einfach: Negativzins+Inflation=Wunschprozente! Dann in der ersten Spalte den Wert auswählen, nach rechts seinen Wunsch-Schwundwert heraussuchen und oben bei den Jahren nachsehen wie lange man es sich noch leisten kann CDU/CSU•SPD•FDP•GRÜNE zu wählen, bis sich die Kröten endgültig „verdünnisiert” haben. Übrigens, was unten rechts in der Tabelle rot aufscheint, ist definitiv nicht mehr vorhandene Kaufkraft. … (Tabelle im Originaltext)
Bislang wird die Option des Negativzinses angeblich „nur“ innerhalb der EZB diskutiert. Wir wissen aber, wenn sie dort schon diskutiert wird, ist es mehr oder minder schon beschlossene Sache mit der man uns eher früher als später überraschen wird. Klingelt uns gerade noch das letzte große Stichwort „Sparer-Enteignung“ heftig in den Ohren, handelt es sich hier um eine weitere verlogene Spielart die „kleinen Leute“ um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen. Sicher ist, dass große Vermögen hiervon am Ende nicht betroffen sein werden, weil niemand von diesen Leuten so dumm ist Geld auf einem Sparbuch zu belassen … es wird hochrentabel investiert, unter anderem in die Gründung von Banken, wie schon Bertolt Brecht wusste.
„Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?
Was ist ein Einbruch in eine Bank
gegen die Gründung einer Bank?

Was ist die Ermordung eines Mannes
gegen die Anstellung eines Mannes?“
Bertolt Brecht – Die Dreigroschenoper (Druckfassung 1931)
Bankwesen_Bankenrettung_Bankenrettungsfond_Bad_Bank_Notenbank_Inflationsrate_Rettungsschirm_Eurokrise_Privatbanken_Finanzkrise_Sparstrumpf_Negativzins_qpressAls wäre der EU-Bürger durch die Inflation nicht genug gebeutelt, muss hier noch einmal kräftig nachgelegt werden, die Verarmung der niederen Kasten in Europa voranzutreiben. Negativzins und Inflation können sich wunderbar aufaddieren und jenes Werk vollbringen, welches unsere Volksvertreter im Namen der großen Lobbys anzetteln. Und damit die Kleinscheißer Kleinsparer nicht mit ihren paar Kröten entwischen, sollte man vermehrt auf ein weiteres Begleitthema achten: „Bargeldverbot“ … welches mit Sicherheit in den kommenden Monaten noch intensiver thematisiert wird. Nun besteht größte Gefahr, dass die Menschen versuchen werden, mittels des „Homebanking“ (siehe Erläuterungsbild), dem auszuweichen. Um einem solchen Trend gleich von Anbeginn an einen Riegel vorzuschieben, ist das Bargeldverbot nur die logische Fortführung der bereits angelaufenen Restriktionen.
Und wenn das Bargeld erst einmal abgeschafft ist, es den Bürgern nur noch erlaubt sein wird ihr Geld bei Banken auf Konten zu horten, dann erst ist die Masse Mensch so richtig kontrollierbar. Geld wird nicht umsonst mit Freiheit gleichgesetzt. Bezüglich der Optimierung dieser Kontrolle sei noch auf das jüngst eingeführte SEPA-Zahlungssystem hingewiesen, die europaweite Vereinheitlichung der Kontonummer. Damit kann auch die größte Masse an Geld Menschen problemlos, vollautomatisiert und gut durchdacht kontrolliert werden. Hat jetzt irgendwer etwas bemerkt? Wir sind schon mittendrin in der Totalüberwachung. Die zahllosen weiteren Hinweise auf den sich immer mehr konkretisierenden Überwachungsstaat „EU“ ersparen wir uns an dieser Stelle.
Originaltext
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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