Wir funken der Biologie ins Handwerk

Wie schädlich ist Mobilfunkstrahlung – Elektrosmog

Heute morgen erhielten wir per E-mail ein Video, indem Prof. Konstantin Meyl, Dozent für Leistungselektronik, über neueste Erkenntnisse zur Mobilfunkstrahlung und deren Einfluss auf unsere Genetik berichtete.
Dieses Video war, bei Youtube zu diesem Zeitpunkt zweimal aufgerufen worden, sehen sie selbst was dann geschah:
Dieses Ereignis hat uns dann veranlasst folgenden Beitrag zu bringen:
Studien und ärztliche Beobachtungen belegen:
Der kindliche und jugendliche Organismus reagiert grundsätzlich empfindlicher auf die Strahlung von Babyphonen, DECT-Schnurlostelefonen, WLAN-Computern und -Routern, Handys und Mobilfunkantennen als der von Erwachsenen. Z.B. nimmt der Kopf eines Kindes aufgrund seiner geringen Größe und der dünneren Schädelknochen viel mehr Strahlung auf als der eines Erwachsenen.
Das bedeutet, dass auch tiefer liegende Areale im Gehirn bestrahlt werden, die besonders empfindlich sind (z.B. die Hypophyse).
Auch nach nur kurzer Verwendung eines Handys bleiben die Gehirnstromwellen der Kinder für längere Zeit anormal – gegen jede Erwartung!
Außerdem ist das Nerven- und Immunsystem von Kindern noch nicht voll entwickelt, so dass es zu verschiedenen Störungen in der Entwicklung der Kinder kommen kann.
Nach derzeitigem Stand der Erkenntnis gibt es fundierte Hinweise, dass Mobilfunkstrahlung, wie sie in Handys, Spielekonsolen, Tablets, PCs, Druckern und weiteren Anwendungen erzeugt wird, der Gesundheit schadet.
Reaktionen auf den internationalen Stand der Erkenntnis
In England warnt die britische Strahlenschutzbehörde NRPB bereits 2005:
„Aufgrund der Ergebnisse der neuesten internationalen Studien REFLEX (EU), Naila (D) und TNO (NL) sind die Sorgen hinsichtlich der Strahlengefahr durch Handys gewachsen und die Warnung an die Eltern gerechtfertigt, kleine Kinder Handys nicht benutzen zu lassen.“
In Österreich gibt die Wiener Ärztekammer 2005 zehn Leitlinien für das Telefonieren mit Handys heraus und rät, dass Kinder unter 16 Jahren Mobiltelefone nur im Notfall benutzen.
Die Europäische Umweltagentur setzt 2007 das Gefahrenpotenzial von Mobilfunkstrahlung auf die gleiche Stufe wie Asbest und PCB.
In Russland warnt die russische Strahlenschutzkommission (RNCNIRP) 2007 in einem eindringlichen Appell vor den Risiken der Mobilfunkstrahlung für Kinder und Jugendliche:
Durch deren zu erwartende längere Nutzung von Mobiltelefonen sind bereits im Alter von 25 bis 30 Jahren Tumorbildungen wahrscheinlich, im Alter von 50 bis 60 Jahren depressive Syndrome, Demenzerkrankungen und andere Degenerationen der Gehirnnerven.
In Frankreich werden 2009 der Gebrauch von Mobiltelefonen an Volksschulen, 2010 der Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren sowie Handywerbung, die sich an Kinder unter 14 Jahren richtet, verboten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft 2011 Mobilfunkstrahlung (wozu u.a. auch WLAN, DECT Telefone, Bluetooth zählen) als potenziell krebserregend ein.
Biologische Wirkungen von Mobilfunkstrahlung
Viele Studien belegen einen widerspruchsfreien Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und folgenden typischen Gesundheitsbeeinträchtigungen, die alle Altersstufen betreffen können:
  • Erschöpfung, (Ein-/ Durch-) Schlafstörungen, Müdigkeit, depressive Tendenzen
  • Innere Anspannung, Gereiztheit, Nervosität
  • Gedächtnis-/ Konzentrationsstörungen, Lern- und Verhaltensstörungen
  • Herz-Kreislauf-Störungen, Schwindel, Ohrgeräusche, Hör- und Sehstörungen
  • Kopf-/ Gliederschmerzen
Laut einer internen Erhebung des Bundesamts für Strahlenschutz leiden ca. 4,8 Millionen Menschen permanent unter solchen Störungen. Ihre Anzahl nimmt ständig zu.
Eine Münchener Studie von 2008 ermittelte, dass sich 9% der an ihr beteiligten Minderjährigen – das sind für ganz Deutschland gut 1 Millionen Kinder und Jugendliche – von Mobilfunkstrahlung beeinträchtigt fühlen.
In vielen Fällen verschwinden die Symptome, wenn die Strahlenbelastung dauerhaft aufhört.
Im April 2011 meldet die russische Strahlenschutzkommission besorgniserregende Fakten: Verglichen mit 2000 gab es in einer Gruppe von Kindern von unter 14 Jahren eine Zunahme von 64% bei der Anzahl der Blutkrankheiten und der Störungen des Immunsystems, von 58% bei neurologischen Störungen. Unter 15-17 jährigen Jugendlichen ist die Zahl von epileptischen Erkrankungen um 36% gestiegen.
Besonders alarmierend ist auch das Ergebnis einer WHO-Studie (Divan et al.) von 2008 und 2010 mit 29.000 Kindern:
Kinder, die im Mutterleib und/oder während der Kindheit der Strahlung von Mobiltelefonen ausgesetzt waren, hatten im Alter von 7 Jahren signifikant häufiger Verhaltensprobleme (ADHS u.a.).
Quelle: Kompetenzinitiative e. V. „Handy und Mobilfunkstrahlung“ des Fachs Physik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, V.i.S.d.P.: Prof. Dr. K. Richter
Als PDF:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/sonstiges/20111013_sonstiges_mobilfunkstrahlung_kinder_jugendliche.pdf
Weitere Informationen vom Umweltinstitut München e.V. :
http://umweltinstitut.org/download/mobilfunk_umweltinstitut.pdf

Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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Eine Antwort zu Wir funken der Biologie ins Handwerk

  1. handystrahlung schreibt:

    Aktuell:
    Die Russische Strahlenschutz Kommission spricht sich für kabelgebundenes Internet, also für den Verzicht auf WLAN, in Schulen aus.

    Klicke, um auf RussCNIRP%20WiFi%2019-06-12.pdf zuzugreifen

    Mehr Infos zu Mobilfunk, Gesundheit, HAndy, WLAN, DECT usw.

    http://www.facebook.com/Mobilfunk.und.Gesundheit

    http://www.diagnose-funk.org

    http://blog.diagnose-funk.org

    http://www.mobilfunkstudien.org

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