„Das ist ein Datenkrieg“

Aus news ORF.at
Der Onlinebezahldienst PayPal hat es offenbar mit der Angst bekommen. Nachdem WikiLeaks-Sympathisanten am Donnerstag erfolgreich die Server der Kreditkartenriesen Visa und MasterCard lahmgelegt hatten, gab PayPal überraschend die eingefrorenen Spendengelder für WikiLeaks frei.
Außerdem rechtfertigte sich PayPal – das wie eben auch Visa, MasterCard und andere Finanzunternehmen unter dem Druck der USA den Kontakt zu WikiLeaks abgebrochen hatte – mit einer geradezu flehentlichen Bitte um Verständnis im eigenen Firmenblog: Das Spendenkonto für die Enthüllungsplattform sei allein wegen der Verletzung der Geschäftsbedingungen gesperrt worden.
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Bis in schwedische Regierung vorgedrungen?
Gegen die Hacker scheint derzeit kein Kraut gewachsen: Als etwa der Internetdienst Twitter das Profil mit den Mitteilungen von „Anonymous“ sperrte, richtete die Gruppe einfach ein neues Profil ein, das zum dezentral organisierten Chatdienst IRC umleitete. Dort dürften auch die Codes für die DDOS-Angriffe verteilt worden sein, an denen sich angeblich bis zu 1.700 Personen beteiligten.
Auch schwedische Behördenseiten sind wegen des Haftbefehls gegen WikiLeaks-Chef Julian Assange weiterhin im Visier der Hacker. Die Webpräsenz der schwedischen Anklagebehörde ging bereits mehrmals in die Knie, in der Nacht auf Donnerstag gelang es den Hackern zudem angeblich, bis in die schwedischen Regierungsserver vorzudringen. Die schwedische Regierung wollte das am Donnerstag weder bestätigen noch dementieren.
Kein „handelsüblicher Krieg“
Die Attacken sollen sich zudem noch ausweiten. Ein Vertreter von „Anonymous“ sagte am Donnerstag gegenüber der britischen BBC, die „Bewegung“ wachse ständig: „Ich glaube, dass ein Krieg daraus wird, aber nicht ein handelsüblicher Krieg. Das ist ein Datenkrieg. Wir versuchen, das Internet frei und offen für jedermann zu halten, so wie es das Internet immer war.“
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Über Akademie Integra

Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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