Diskrete Sensation am CERN: die “Kalte Fusion” läuft sich warm …

Aus „Das gelbe Forum“
Am vergangenen Donnerstag fand am CERN in Genf, wohl unter dem Druck der Verhältnisse sowie in Anspielung auf Fleischmann & Pons 1989 (siehe unten), ein Kolloquium statt, das die Kalte Fusion (KF) zum Thema hatte – das war, in der Kathedrale der Kernphysik, in etwa so, wie wenn der Papst über den Teufel spricht. Die Bilder der beiden Vorträge wurden inzwischen ins Netz gestellt:
http://indico.cern.ch/conferenceDisplay.py?confId=177379 (>>> slides).
Zusammenfassung aus meiner Sicht:
Nachdem man 23 Jahre lang in der Öffentlichkeit die KF lächerlich gemacht hat, wird nun zugegeben, dass diverse Arbeitsgruppen in Japan, in Italien und in den USA diskret und kontinuierlich an den Fragestellung der KF weitergearbeitet und den Effekt von Fleischmann und Pons (1989) vielfach sowie weit über die Erwartungen hinaus bestätigt haben.
Während der Vortrag von Srivastava eher theoretische Modelle und Zugänge zur KF aufzeigt, stellt Prof. Celani die Arbeitsgruppen und Ergebnisse der zahlreichen Experimente vor, die seit 1989 unternommen worden sind. Dieser empirische Teil des Kolloquiuma ist sehr wertvoll, denn aus Celanis Angaben kann man die Orginalarbeiten recherchieren und werden sie in ihrem inneren Zusammenhang verständlich.
Kommentar:
Das Datum des Kolloquiums war wohl eine Anspielung auf die Pressekonferenz im Jahr 1989, die am selben Kalendertag stattfand. Und Ausgangspunkt für die neue sensationelle “Offenbarung” am CERN dürften die Vorführungen und Ankündigungen des italienischen Entwicklers und Unternehmers Andrea Rossi gewesen sein, der ab 2013 ein Gerät (für ca. 1000 Euro) auf den Markt bringen will, das auf Basis eines KF-Prozesses ein Eigenheim mit Wärme versorgen kann (wobei zwei Male im Jahr die “Brennelemente” gewechselt werden müssen, zum Preis von je 20 Euro, also vergleichbar dem Austausch der Tonerkasette bei einem Drucker).
Durch das Kolloquium am CERN wurde bestätigt, dass die Behauptungen von Rossi eine reale physikalisch Basis haben. Selbst wenn Rossi scheitern würde, könnten andere das Thema weiterverfolgen bzw. tun es bereits. Auch wenn noch nicht völlig klar ist, wie die Kalte Fusion (aus Sicht der Theorie) funktioniert, ist es dennoch empirisch-technisch möglich, sie darzustellen. Die derzeitige Situation ist, im Vergleich gesprochen, wie im Oktober 1492: die Erde ist offensichtlich rund, und im Westen hinter dem Atlantik liegt ein Kontinent – aber nicht jeder, der ihn ersegeln will, kommt dort auch an. Ist aber nur eine Frage der Zeit, bis alle Kapitäne das nötige Know-How haben …
Im Augenblick steht der Energie-“Gewinn” durch die KF im Vordergrund der Diskussionen. Der E-Cat von Rossi liefert nur Wärme, doch ist Rossi für seine Anlagen im MW-Bereich offenbar im Gespräch mit Siemens (die scheinen eine neue Wasserdampfturbine mit niederer Betriebstemperatur entwickelt zu haben). Durch die KF werden aber ganz diskret weitere Türen geöffnet: die im Kolloqium am CERN vorgestellten experimentellen Ansätze sind in der Regel mit einer Transmutation verbunden. Beispielsweise entsteht im E-Cat von Rossi aus dem “Brennelement” Nickel das “neue” Element Kupfer (die Reaktion von Rossi funktioniert nur mit gewissen Isotopen beider Elemente). Es sind nun weitere vergleichbare Elementumwandlungen in anderen Ecken des Periodensystems denkbar, was die Situation im Bergbau, vor allem bei den Seltenen Erden, langfristig gesehen, entschärfen wird. Auf ganz ferne Sicht wird auch Gold davon nicht ausgenommen sein – ist alles nur eine Frage der Zeit und des Aufwandes!
Spekulation: Aus meiner vieljährigen Beschäftigung mit dem Thema heraus wage ich sogar die Voraussage, dass auf Basis der KF (in Verbindung mit anderen, ebenfalls noch kaum bekannten Fortschritten der letzten Jahrzehnte) eine Lösung für radioaktive “Abfälle”, ja sogar für die “Kernwaffe” entwickelt werden wird (was den Militärs gar nicht gefallen mag). Jedenfalls ist das Ende des Erdölzeitalters und der Atommächte nun eingeläutet.
Die aktuelle Situation im Bereich der KF birgt eigentlich das Potential für einen neuen “Kondratjew-Zyklus”. Es kann sein, dass durch Problemstellungen und Zuspitzungen in anderen Bereichen (Finanzen, Politik etc.) ein entsprechender “take-off” aktuell verzögert werden wird, aufhalten lässt sich die Sache jedoch m.E. nicht mehr. Denn die Arbeiten, die Prof. Celani bei seinem Vortrag am vergangenen Donnerstag referiert hat, sind ausgesprochen fachkundig und nach dem derzeitigen “Stand der Kunst” durchgeführt worden.
Meine private Haltung: Ich mag Kernkraft und hochgezüchtete Technologien nicht, auch nicht die “Kalte Fusion”. Davon halten mich auch Indizien nicht ab, dass sogar Lebewesen möglicherweise gewisse Elemente per KF “transmutieren” können (http://de.wikipedia.org/wiki/Corentin_Louis_Kervran, oder besser: http://www.papimi.gr/biological_transmutations.htm). Aber ich bin Realist und setzte mich mit den Dingen auseinander. Habe mir deshalb einen E-Cat von Rossi bestellt, denn dann kann ich das Gerät in Ruhe im Keller auf seine eventuelle “Radioaktivität” durchmessen – falls es tatsächlich auf den Markt kommt. Die Verkaufslizenzen für Rossi sind bereits alle vergeben. Wer den aktuellen Stand und Verlauf verfolgen will, findet einen chronologischen Extrakt der öffentlichen Korrespondenz mit Rossi auf:
http://rossilivecat.com/all.html
Eine gute Fundstelle für allgemeine Neuigkeiten und Materialien zur Kalten Fusion ist:
http://lenr-canr.org
Originaltext
Lesen Sie auch: “Angela Merkel und Raumenergie”
Weitere Informationen:
Technische Hintergründe – CERN
Kalte Fusion Energie Nachrichten
Kalte Fusion: NASA bestätigt Basis-Innovation
Update zum Ecat: Verkaufsstart zur kommenden Heizperiode möglich
Bringt Rossi uns mit der kalten Fusion das Energie-Schlaraffenland?
The Official ECAT Website
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Als ich wusste, dass ich nicht wusste, was ich nicht wusste, hat mich die geistige Führung endgültig an den Rand der Verwirrung gebracht. Doch ich machte weiter, ...bis ich endlich fand!
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